Demeter Journal | 38 | Sommer

Genießen mit allen Sinnen

Leaf to Root

Die in Scheibchen geschnittenen Radieschen, Möhre und Kohlrabi leuchten vom Titelbild des neuen Demeter Journals und machen Lust darauf, auch bisher unbeachtete Teile von Gemüse – wie etwa Radieschenblätter – zuzubereiten und zu genießen. Mit allen Sinnen erleben: darum geht es in der neuen Sommerausgabe des Demeter Journals, die ab Juni im Naturkostfachhandel ausliegt.

Willkommen im Bioladen

Einkaufen kann hier ein äußerst sinnliches Erlebnis sein! So führt die große Vor-Ort-Reportage direkt in den Landwege-Biomarkt in Lübeck. Geschäftsführerin Tina Andres schwärmt vom ganz besonderen Geruch und der Atmosphäre, die einen Bioladen ausmachen.

Auch andere Menschen aus der Demeter-Welt geben Einblicke in ihre Arbeit, bei denen die Sinne eine große Rolle spielen, etwa Imker Nils Olaf Dube in Berlin oder Volkmar Spielberger von der Spielberger Mühle. Oder Axel Meyer von der Naturduftmanufaktur Taoasis: Haben Sie schon gewusst, dass es in der Nähe Detmolds eine kleine Provence gibt, die zu dieser Zeit mit ihrem sommerschweren, würzigen, betörenden Duft Bienen wie Erholungssuchende glücklich macht?

„Im Gespräch“ ist in dieser Ausgabe die Sozialwissenschaftlerin Miriam Schad mit Demeter-Vorstand Alexander Gerber. Die Buchautorin („Luxus und Verzicht“, Oekom Verlag) und Gerber gehen unter anderem der Frage nach, ob Bio-Produkte Luxus sind und wie wir es schaffen könnten, dass auch weniger gut Verdienende sich solche leisten können.

Rezepte - ein Fest für die Sinne

Ein Fest für die Sinne ist auch die Rezeptstrecke im neuen Demeter Journal: Bei den ganz besonderen Rezepten können Köchinnen und Köche ihren Gaumen überraschen, in dem sie Neues wagen und Altbekanntes nochmals ganz anders wahrnehmen: Bei den ausgewählten Gerichten aus dem Buch „Leaf to Root – Gemüse essen vom Blatt bis zur Wurzel“ spielen die Teile eines Gemüses die Hauptrolle, die sonst auf dem Kompost landen: Radieschenblätter, Melonenschalen oder Aprikosenkerne.

Heilige Kuh?

Dann beantwortet die Glosse noch die Frage: Sind Kühe bei Demeter eigentlich heilig? Und warum schimpft dann eine? Was hat die Kuh eigentlich zu schimpfen? Die ist doch bei Demeter heilig, oder?