Rezept

Bauernente mit Schoko, Kirschen und Chili

 Bauernente mit Schoko, Kirschen und Chili
Ergibt
4 Portionen
Zubereitungszeit
50 Minuten
Schwierigkeitsgrad
mittel
Besonderheiten
omnivor

Zutaten

3 EL
Öl
1
frische Bauernente (ca. 2 kg)
3
Zwiebeln
3 Stängel
Majoran
3
Äpfel
2
Tomaten
3
Lorbeerblätter
7
Pimentkörner
3
Nelken
500 ml
Wasser
100 g
Schattenmorellen (TK oder aus dem Glas)
1
kleine rote Chili
50 g
dunkle Schokolade (70 %)
Salz

Zubereitung

Backofen auf 200 °C vorheizen, einen Bräter mit dem Öl einpinseln. Parallel die Federkiele der Ente herauszupfen und das Tier innen und außen kalt abspülen, trocken tupfen, gut salzen. Den Majoran, eine Zwiebel und einen Apfel in die Ente drücken.

Die Tomaten mit den restlichen Äpfeln und Zwiebeln grob würfeln und um die Ente im Bräter verteilen. Lorbeerblätter, Pimentkörner und Nelken zugeben. Den Bräter mit einem Deckel oder mit Alufolie verschließen und die Ente 30 Minuten im Ofen vorgaren, dann die Temperatur auf 180 °C reduzieren.

500 ml Wasser über Gemüse und Ente gießen, weitere 60 Minuten ohne Deckel oder Folie braten, dabei immer wieder mit Fond übergießen, dann wieder abdecken und nochmals 20 Minuten weiter garen. Die Ente herausnehmen, den Fond durch ein Sieb schütten und Fett abschöpfen. Fleisch mit der Geflügelschere halbieren, Knochen entfernen und auf einem Backblech unter dem Backofengrill ca. 10 Minuten knusprig backen.

Schattenmorellen mit der entfetteten Entensauce im Mixer pürieren und in einen Topf geben. Kleine rote Chili waschen, putzen und hacken. Schokolade hacken und beides kurz vor dem Anrichten in die Sauce einrühren. Mit Salz abschmecken und Sauce mit der Ente servieren.

Köchin Renate Lieb

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Renate Lieb

Das Beste liegt so nah

„Von der Erde auf den Teller, so regional wie möglich“ ist der Anspruch der „Scheunenwirtin“ und Demeter-Spitzenköchin Renate Lieb. Das 250 Jahre alte Demeter-Hofgut im Luftkurort Bartholomä auf der Ostalb hat sie mit ihrem Mann Günther Saiger in einen Gastronomiebetrieb verwandelt, in dem sie Menü- und Kulturabende ausrichten und in dem Gäste Hochzeiten und andere Feste feiern. Ein Teil des Gemüses und alle Kräuter, die auf dem Teller landen, werden vor Ort selbst angebaut, dazu gibt es eine Streuobstwiese mit seltenen, alten Sorten. Zudem halten sie alte Hühnerrassen sowie ein paar Enten und backen ihr eigenes Brot und leckeres Gebäck im Holzbackofen. Ihre Produkte bezieht die Scheunenwirtin größtenteils aus einem Umkreis von 50 Kilometern. Die liebsten deftigen und süßen Rezepte aus allen Jahreszeiten hat die Scheunenwirtin nun in ihrem Kochbuch „Scheunenwirtin – Bio-Spitzenküche von der Schwäbischen Alb“ gesammelt (siehe Seite 37); drei daraus stellt sie hier vor. Viel Spaß beim Nachkochen und Genießen! www.scheunenwirtin.de

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