Rezept

Gebratener Radicchio mit Laugenknödel

Gebratener Radicchio mit Laugenknödel
Ergibt
4 Portionen
Zubereitungszeit
45 Minuten
Schwierigkeitsgrad
mittel
Besonderheiten
vegetarisch

Zutaten

5
Brezeln oder Laugenstangen
500 ml
Milch
Muskatnuss, gerieben
½ TL
Salz
1 Bund
glatte Petersilie
1
Zwiebel
50 g
Butter
4
Eier
Semmelbrösel
3 Köpfe
Radicchio
2 EL
Öl
150 g
Walnusskerne
1
Zitrone, Saft und Zeste
1 EL
Honig
Salz
Pfeffer
60 g
Butter
40 g
Mehl
500 ml
Gemüsebrühe
200 ml
Sahne
Salz
Pfeffer
Muskatnuss, gerieben
100 g
Parmesanspäne

Zubereitung

Brezeln oder Laugenstangen klein schneiden und in eine Schüssel geben. Die Milch zusammen mit etwas geriebener Muskatnuss und einem halben Teelöffel Salz in einem Topf erhitzen, über die Brezeln gießen. Petersilie waschen, trocknen, Blätter hacken und hinzugeben.

Zwiebel schälen, fein würfeln und in Butter glasig dünsten. Zur Knödelmasse geben und kalt werden lassen. Nun die Eier mit den Händen untermischen und etwas kneten (wenn die Masse sehr nass ist, etwas Semmelbrösel zugeben). Runde Knödel formen und in leicht sprudelndem Salzwasser 15 bis 20 Minuten ziehen lassen, herausnehmen und warm stellen.

Radicchio halbieren (runde Köpfe vierteln). Öl in einer Pfanne erhitzen und den Radicchio darin anbraten. Walnusskerne dazugeben und mitrösten. Saft und Zeste einer Zitrone sowie einen Esslöffel Honig zugeben, schwenken und glasieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Butter in einem Topf aufschäumen, Mehl einstreuen und kurz ohne Farbe anschwitzen. Gemüsebrühe unter Rühren nach und nach zugeben, sodass eine glatte Sauce entsteht. 3 Minuten köcheln lassen. Nun die Sahne dazugeben, kurz aufkochen lassen, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken und mit dem Stabmixer schaumig aufschlagen. Alles zusammen anrichten und mit Parmesanspänen servieren.

Köchin Renate Lieb

Bildrechte
Renate Lieb

Das Beste liegt so nah

„Von der Erde auf den Teller, so regional wie möglich“ ist der Anspruch der „Scheunenwirtin“ und Demeter-Spitzenköchin Renate Lieb. Das 250 Jahre alte Demeter-Hofgut im Luftkurort Bartholomä auf der Ostalb hat sie mit ihrem Mann Günther Saiger in einen Gastronomiebetrieb verwandelt, in dem sie Menü- und Kulturabende ausrichten und in dem Gäste Hochzeiten und andere Feste feiern. Ein Teil des Gemüses und alle Kräuter, die auf dem Teller landen, werden vor Ort selbst angebaut, dazu gibt es eine Streuobstwiese mit seltenen, alten Sorten. Zudem halten sie alte Hühnerrassen sowie ein paar Enten und backen ihr eigenes Brot und leckeres Gebäck im Holzbackofen. Ihre Produkte bezieht die Scheunenwirtin größtenteils aus einem Umkreis von 50 Kilometern. Die liebsten deftigen und süßen Rezepte aus allen Jahreszeiten hat die Scheunenwirtin nun in ihrem Kochbuch „Scheunenwirtin – Bio-Spitzenküche von der Schwäbischen Alb“ gesammelt (siehe Seite 37); drei daraus stellt sie hier vor. Viel Spaß beim Nachkochen und Genießen! www.scheunenwirtin.de

Das könnte Ihnen auch schmecken