Wie funktioniert „Solidarische Landwirtschaft“?

Mal mehr, mal weniger

16.08.2018
Mathias von Mirbachn, Laurence Dungworth und Klaus Teuthoff im Stall

Mathias von Mirbach (links) gründete 1995 den Demeter-Bauernhof in Kattendorf und ist Mitbegründer und Vorsitzender des Vereins „Solidarische Landwirtschaft e. V.“ Mit-Landwirte auf dem Kattendorfer Hof: Laurence Dungworth und Klaus Teuthoff (v.l.n.r.). (Bild: Berthold Fabricius)


Ein ganz besonderer Pakt zwischen Land und Stadt, zwischen Erzeuger und Verbraucher bietet das Konzept der „Solidarischen Landwirtschaft“. Der Kattendorfer Hof nördlich von Hamburg lebt bereits seit 20 Jahren das Prinzip „geteiltes Wagnis, geteilte Ernte“.

Schwankende Preise, wetterbedingte Ernteausfälle, aber auch instabile Marktbedingungen machen vielen Landwirten, die einen Hof gegründet haben, zu schaffen. Maschinen, Arbeitskräfte, Pacht, Saatgut, Tierfutter und Stallumbau – die Kosten drücken einige an den Rand ihrer Existenz. Immer mehr Bäuerinnen und Bauern auf ihren Höfen oder Gärtnereien führen angesichts dieser Risiken das Konzept der „Solidarischen Landwirtschaft“ (Solawi) auf ihrem Betrieb ein. Hier treten Verbraucher und Bauern direkt in eine (Handels-)Beziehung. Die beiden Partner lassen damit, so kann man es sagen, den Mittelsmann, also den Händler aus. Das funktioniert so: Die Solawi-Mitglieder, die in eine Genossenschaft oder einen Verein eintreten, finanzieren den Hof mit all seinen Kosten, zum Beispiel für Saatgut, Pacht, Löhne, Versicherungen, Reparaturen und Investitionen. Dafür erhalten sie regelmäßig, oft einmal pro Woche, einen Anteil an der Ernte. Dieser kann mal kleiner oder mal größer ausfallen – je nachdem, wie viel es zu ernten gibt. Für die Bäuerin oder den Bauern bedeutet das weniger Sorgen: Sie wissen, dass ihre Existenz gesichert ist und sie ein festes Einkommen haben. Aber auch die Verbraucherinnen und Verbraucher profitieren: Sie erhalten frische regionale und saisonale Lebensmittel, etwa Gemüse, Obst, aber auch Saft, Brot, Honig oder Käse – je nach Angebot des Hofs und Jahreszeit. Ein Solawi-Mitglied bezahlt demnach nicht für bestimmte Produkte einen festen Preis wie etwa in einem Laden, sondern ermöglicht mit seinem Beitrag die Art und Weise der Bewirtschaftung an sich.

Kattendorfer Hof

Der Kattendorfer Hof wird seit 20 Jahren als „Solidarische Landwirtschaft“ betrieben. Die rund 800 Mitglieder erwerben Ernteanteile und ermöglichen damit den Hofbetrieb. Im Gegenzug erhalten sie das dort biodynamisch erzeugte Obst, Gemüse, Fleisch und Milchprodukte. Der Hof unterhält Hofläden in Hamburg und Umgebung – sowie ein Dutzend von den Kunden selbst verwaltete Depots, sogenannte FoodCoops, die mit den Produkten beliefert werden. Insgesamt sind rund 50 Mitarbeiter auf dem Hof und in den Läden beschäftigt.

Von der Gemeinschaft getragen

Der Demeter-Betrieb Kattendorfer Hof, 35 Kilometer nördlich von Hamburg, ist einer der Solawi- Pioniere in Deutschland und wird bereits seit 20 Jahren in dieser Form betrieben. Mittlerweile gibt es bundesweit über 180 Höfe und Gärtnereien, die nach diesem Prinzip funktionieren. „Die Solawi ist ein ganz besonderer und direkter Austausch, der gut ist für beide Seiten: Der Bauer hat Sicherheit und kennt die Menschen, für die er etwa das Gemüse anbaut. Und der Verbraucher wiederum kennt den Hof, weiß, woher seine Lebensmittel stammen – und hat die Gewissheit, dass er mit seinen regelmäßigen Beiträgen einen regionalen Betrieb unterstützt. Diese Zusammenhänge schaffen Identität“, erklärt Mathias von Mirbach, Geschäftsführer beim Kattendorfer Hof und Vorsitzender des Vereins „Solidarische Landwirtschaft“.

Pakt zwischen Erzeugern und Verbrauchern

Hofladen des Kattendorfer HofsDer Hofladen ist nur ein Ort von mehreren, an dem die Produkte des Kattendorfer Hofs direkt zu den Verbraucherinnen und Verbraucher kommen. (Bild: Julia Kneuse)

Von Mirbach begreift die Solawi als eine Art Zukunftslabor für eine nachhaltige und faire Landwirtschaft: „Wie kann eine verantwortungsvolle, lebensspendende Landwirtschaft aussehen, die gleichzeitig die Existenz der Menschen sicherstellt, die dort arbeiten? Das muss eine gemeinschaftlich getragene Landwirtschaft sein – eine Landwirtschaft, die eine Gemeinschaft von Menschen ernährt.“

Das frische Gemüse und die anderen Produkte werden in vier Hofläden, drei davon in Hamburg, an Mitglieder verteilt oder direkt an die sogenannten FoodCoops geliefert, das sind derzeit zehn Abholstellen in Hamburg oder kleinen Städten im Umland. Manchmal sind das einfache Kellerräume in Einfamilienhäusern, manchmal größere Räumlichkeiten. Die Verbrauchergruppen übernehmen die Verteilung der Lebensmittel selbst. So liefert der Kattendorfer Hof die vereinbarte Menge an Hofprodukten an die Verteilstelle: Kartoffeln und Gemüse, Fleisch und Wurst, Getreide und Milchprodukte.

Vertrauenssache

Die Verteilung regelt dann die Gruppe selbst. Dadurch kommen die Mitglieder näher in Kontakt miteinander und merken, dass sie einander vertrauen können. Auch die Umwelt hat Vorteile durch die Nähe zwischen Erzeugern und Verbrauchern: Die Transportwege sind kurz, und es werden durch die garantierten Abnahmemengen kaum Lebensmittel verschwendet. Zudem fällt kaum Verpackungsmüll an, da in größeren Gebinden geliefert wird. Wer aber selbst gern den Geruch von Heu oder gar den des Schweinestalls in der Nase haben möchte, kann jederzeit auf den Kattendorfer Hof kommen. So können sich Interessierte bei Rundgängen über die Felder oder bei Versammlungen selbst ein Bild über die neuesten Entwicklungen machen. Zudem gibt es Einsatztage, wie den Aufräumtag, wo die Solawi-Mitglieder aus der Stadt ebenso mithelfen können wie beim Erdbeerfest oder bei der Zwiebel- und der Möhrenernte. Darüber hinaus dürfen alle, die wollen, jeden Wochentag um neun zur Arbeitsbesprechung erscheinen und einen Tag auf dem Hof mitarbeiten.

„Viele begeistern sich für die Erzeugung und die Herstellung von qualitätsvollen Lebensmitteln und bauen eine Beziehung auf – zur Erde, zum Land, zu den Tieren, und natürlich vor allem zu uns Landwirten“, sagt Mathias von Mirbach. „Davon profitieren wir alle.“ Dieses gegenseitige Kennenlernen ist besonders wichtig für ihn: „Ich spüre eine große Verantwortung in mir, den Menschen, die hier mitmachen, gute, qualitätsvolle Produkte zu liefern. Gleichzeitig vertrauen sie mir und uns allen hier auf dem Kattendorfer Hof. Eben weil sie uns als Menschen persönlich kennen, haben sie Verständnis für uns und glauben daran, dass wir das Beste für sie und den Betrieb tun – und in ihrem Sinne wirtschaften. Die Mitglieder wollen wissen, wie es uns Bäuerinnen und Bauern geht. Und sie wollen, dass es uns gut geht. So bezahlen sie im Endeffekt nicht für einzelne Produkte, sondern für eine nachhaltige Landwirtschaft, die sie unterstützenswert finden.“

Solidarische Landwirtschaft

Menschen beladen einen Anhänger

Mehr zum Thema – unter anderem eine bundesweite Übersicht von Solawis, einen monatlichen Newsletter sowie Kurse und Hilfestellungen für eine Gründung – gibt es beim „Solidarische Landwirtschaft e. V.“:

Logo Solidarische Landwirtschaft

Eine politische Bewegung

Dabei, so der 59-Jährige, sei eine Solawi immer auch politisch: „Die internationale Bewegung bietet eine Alternative zur anonymen Agrarindustrie, die Abhängigkeiten schafft.“ Bäuerinnen und Bauern, die auf die „Solidarische Landwirtschaft“ setzen, können den Gewinn ihres Betriebes nicht maximieren. Fällt die Ernte besser aus als im Durchschnitt, bekommen auch die Vereins- oder Genossenschaftsmitglieder mehr Ernte „ausbezahlt“. Dafür haben sie eben in schlechten Zeiten Sicherheit und ein Einkommen, mit dem sie fest rechnen können.

Wichtiger noch: Sie sind frei und unabhängig von Marktpreisen. „Es ist sinnstiftend, zu wissen, für wen man das Gemüse anbaut. Und sich sicher zu sein, dass für jeden Salatkopf, für jeden Kohlrabi und für jede Mohrrübe ein Abnehmer gefunden wird, auch wenn das Gemüse mal nicht die üblichen Verkaufsgrößen und -formen haben sollte. Alles, was wir erzeugen, wird auch gegessen. Und dass das schmeckt, das erzählen uns die Verbraucher direkt. Und das wiederum macht uns Erzeuger zufrieden.“

Dieser Artikel stammt aus dem Demeter Journal 39.

 
16.08.2018
Mal mehr, mal weniger
Wie funktioniert „Solidarische Landwirtschaft“?

Ein ganz besonderer Pakt zwischen Land und Stadt, zwischen Erzeuger und Verbraucher bietet das Konzept der „Solidarischen Landwirtschaft“. Der Kattendorfer Hof nördlich von Hamburg lebt bereits seit 20 Jahren das Prinzip „geteiltes Wagnis, geteilte Ernte“.

Schwankende Preise, wetterbedingte Ernteausfälle, aber auch instabile Marktbedingungen machen vielen Landwirten, die einen Hof gegründet haben, zu schaffen. Maschinen, Arbeitskräfte, Pacht, Saatgut, Tierfutter und Stallumbau – die Kosten drücken einige an den Rand ihrer Existenz. Immer mehr Bäuerinnen und Bauern auf ihren Höfen oder Gärtnereien führen angesichts dieser Risiken das Konzept der „Solidarischen Landwirtschaft“ (Solawi) auf ihrem Betrieb ein. Hier treten Verbraucher und Bauern direkt in eine (Handels-)Beziehung. Die beiden Partner lassen damit, so kann man es sagen, den Mittelsmann, also den Händler aus. Das funktioniert so: Die Solawi-Mitglieder, die in eine Genossenschaft oder einen Verein eintreten, finanzieren den Hof mit all seinen Kosten, zum Beispiel für Saatgut, Pacht, Löhne, Versicherungen, Reparaturen und Investitionen. Dafür erhalten sie regelmäßig, oft einmal pro Woche, einen Anteil an der Ernte. Dieser kann mal kleiner oder mal größer ausfallen – je nachdem, wie viel es zu ernten gibt. Für die Bäuerin oder den Bauern bedeutet das weniger Sorgen: Sie wissen, dass ihre Existenz gesichert ist und sie ein festes Einkommen haben. Aber auch die Verbraucherinnen und Verbraucher profitieren: Sie erhalten frische regionale und saisonale Lebensmittel, etwa Gemüse, Obst, aber auch Saft, Brot, Honig oder Käse – je nach Angebot des Hofs und Jahreszeit. Ein Solawi-Mitglied bezahlt demnach nicht für bestimmte Produkte einen festen Preis wie etwa in einem Laden, sondern ermöglicht mit seinem Beitrag die Art und Weise der Bewirtschaftung an sich.

Kattendorfer Hof

Der Kattendorfer Hof wird seit 20 Jahren als „Solidarische Landwirtschaft“ betrieben. Die rund 800 Mitglieder erwerben Ernteanteile und ermöglichen damit den Hofbetrieb. Im Gegenzug erhalten sie das dort biodynamisch erzeugte Obst, Gemüse, Fleisch und Milchprodukte. Der Hof unterhält Hofläden in Hamburg und Umgebung – sowie ein Dutzend von den Kunden selbst verwaltete Depots, sogenannte FoodCoops, die mit den Produkten beliefert werden. Insgesamt sind rund 50 Mitarbeiter auf dem Hof und in den Läden beschäftigt.

Von der Gemeinschaft getragen

Der Demeter-Betrieb Kattendorfer Hof, 35 Kilometer nördlich von Hamburg, ist einer der Solawi- Pioniere in Deutschland und wird bereits seit 20 Jahren in dieser Form betrieben. Mittlerweile gibt es bundesweit über 180 Höfe und Gärtnereien, die nach diesem Prinzip funktionieren. „Die Solawi ist ein ganz besonderer und direkter Austausch, der gut ist für beide Seiten: Der Bauer hat Sicherheit und kennt die Menschen, für die er etwa das Gemüse anbaut. Und der Verbraucher wiederum kennt den Hof, weiß, woher seine Lebensmittel stammen – und hat die Gewissheit, dass er mit seinen regelmäßigen Beiträgen einen regionalen Betrieb unterstützt. Diese Zusammenhänge schaffen Identität“, erklärt Mathias von Mirbach, Geschäftsführer beim Kattendorfer Hof und Vorsitzender des Vereins „Solidarische Landwirtschaft“.

Pakt zwischen Erzeugern und Verbrauchern

Hofladen des Kattendorfer HofsDer Hofladen ist nur ein Ort von mehreren, an dem die Produkte des Kattendorfer Hofs direkt zu den Verbraucherinnen und Verbraucher kommen. (Bild: Julia Kneuse)

Von Mirbach begreift die Solawi als eine Art Zukunftslabor für eine nachhaltige und faire Landwirtschaft: „Wie kann eine verantwortungsvolle, lebensspendende Landwirtschaft aussehen, die gleichzeitig die Existenz der Menschen sicherstellt, die dort arbeiten? Das muss eine gemeinschaftlich getragene Landwirtschaft sein – eine Landwirtschaft, die eine Gemeinschaft von Menschen ernährt.“

Das frische Gemüse und die anderen Produkte werden in vier Hofläden, drei davon in Hamburg, an Mitglieder verteilt oder direkt an die sogenannten FoodCoops geliefert, das sind derzeit zehn Abholstellen in Hamburg oder kleinen Städten im Umland. Manchmal sind das einfache Kellerräume in Einfamilienhäusern, manchmal größere Räumlichkeiten. Die Verbrauchergruppen übernehmen die Verteilung der Lebensmittel selbst. So liefert der Kattendorfer Hof die vereinbarte Menge an Hofprodukten an die Verteilstelle: Kartoffeln und Gemüse, Fleisch und Wurst, Getreide und Milchprodukte.

Vertrauenssache

Die Verteilung regelt dann die Gruppe selbst. Dadurch kommen die Mitglieder näher in Kontakt miteinander und merken, dass sie einander vertrauen können. Auch die Umwelt hat Vorteile durch die Nähe zwischen Erzeugern und Verbrauchern: Die Transportwege sind kurz, und es werden durch die garantierten Abnahmemengen kaum Lebensmittel verschwendet. Zudem fällt kaum Verpackungsmüll an, da in größeren Gebinden geliefert wird. Wer aber selbst gern den Geruch von Heu oder gar den des Schweinestalls in der Nase haben möchte, kann jederzeit auf den Kattendorfer Hof kommen. So können sich Interessierte bei Rundgängen über die Felder oder bei Versammlungen selbst ein Bild über die neuesten Entwicklungen machen. Zudem gibt es Einsatztage, wie den Aufräumtag, wo die Solawi-Mitglieder aus der Stadt ebenso mithelfen können wie beim Erdbeerfest oder bei der Zwiebel- und der Möhrenernte. Darüber hinaus dürfen alle, die wollen, jeden Wochentag um neun zur Arbeitsbesprechung erscheinen und einen Tag auf dem Hof mitarbeiten.

„Viele begeistern sich für die Erzeugung und die Herstellung von qualitätsvollen Lebensmitteln und bauen eine Beziehung auf – zur Erde, zum Land, zu den Tieren, und natürlich vor allem zu uns Landwirten“, sagt Mathias von Mirbach. „Davon profitieren wir alle.“ Dieses gegenseitige Kennenlernen ist besonders wichtig für ihn: „Ich spüre eine große Verantwortung in mir, den Menschen, die hier mitmachen, gute, qualitätsvolle Produkte zu liefern. Gleichzeitig vertrauen sie mir und uns allen hier auf dem Kattendorfer Hof. Eben weil sie uns als Menschen persönlich kennen, haben sie Verständnis für uns und glauben daran, dass wir das Beste für sie und den Betrieb tun – und in ihrem Sinne wirtschaften. Die Mitglieder wollen wissen, wie es uns Bäuerinnen und Bauern geht. Und sie wollen, dass es uns gut geht. So bezahlen sie im Endeffekt nicht für einzelne Produkte, sondern für eine nachhaltige Landwirtschaft, die sie unterstützenswert finden.“

Solidarische Landwirtschaft

Menschen beladen einen Anhänger

Mehr zum Thema – unter anderem eine bundesweite Übersicht von Solawis, einen monatlichen Newsletter sowie Kurse und Hilfestellungen für eine Gründung – gibt es beim „Solidarische Landwirtschaft e. V.“:

Logo Solidarische Landwirtschaft

Eine politische Bewegung

Dabei, so der 59-Jährige, sei eine Solawi immer auch politisch: „Die internationale Bewegung bietet eine Alternative zur anonymen Agrarindustrie, die Abhängigkeiten schafft.“ Bäuerinnen und Bauern, die auf die „Solidarische Landwirtschaft“ setzen, können den Gewinn ihres Betriebes nicht maximieren. Fällt die Ernte besser aus als im Durchschnitt, bekommen auch die Vereins- oder Genossenschaftsmitglieder mehr Ernte „ausbezahlt“. Dafür haben sie eben in schlechten Zeiten Sicherheit und ein Einkommen, mit dem sie fest rechnen können.

Wichtiger noch: Sie sind frei und unabhängig von Marktpreisen. „Es ist sinnstiftend, zu wissen, für wen man das Gemüse anbaut. Und sich sicher zu sein, dass für jeden Salatkopf, für jeden Kohlrabi und für jede Mohrrübe ein Abnehmer gefunden wird, auch wenn das Gemüse mal nicht die üblichen Verkaufsgrößen und -formen haben sollte. Alles, was wir erzeugen, wird auch gegessen. Und dass das schmeckt, das erzählen uns die Verbraucher direkt. Und das wiederum macht uns Erzeuger zufrieden.“

Dieser Artikel stammt aus dem Demeter Journal 39.