Rezept

Lauch-Cremesuppe

Ergibt
4 Portionen
Zubereitungszeit
25 Minuten
Schwierigkeitsgrad
leicht
Besonderheiten
vegetarisch

Zutaten

500 g
Lauch (etwa die samenfeste Sorte Hilari)
1
große Kartoffel
1
Zwiebel (etwa die samenfeste Sorte Stuttgarter Riesen)
1
Knoblauchzehe
40 g
Butter
125 g
Crème fraîche
125 g
Ziegenfrischkäsecreme
2 EL
gekörnte Gemüsebrühe
Etwas
schwarzer Pfeffer, frisch aus der Mühle
½ TL
Kreuzkümmel, gemahlen
½ TL
Kümmel
1 l
Wasser
Etwas
Pfeffer, frisch gestoßen
1 EL
Zitronensaft

Das kennt die konventionelle Pflanzenzüchtung gar nicht: Selektion auf Geschmack. Für die biodynamischen Gemüsezüchter dagegen ist es ein wichtiges Ziel, aromatische und bekömmliche Sorten zu entwickeln. Die passionierte Köchin Mercedes Benz-Rossmanith aus der hessischen Wetterau nutzt voller Begeisterung diese samenfesten, dauerhaft fruchtbaren Gemüsesorten. Und das nicht etwa nur, weil ihr Mann Gebhardt Rossmanith bei der Bingenheimer Saatgut AG an der Quelle sitzt, sondern weil zur tiefen Überzeugung auch das überzeugende Geschmackserlebnis kommt.

Zubereitung

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und in der Butter glasig dünsten. Den Lauch putzen, in dünne Ringe schneiden, in reichlich Wasser waschen und gut abtropfen lassen. Die Kartoffel schälen und ebenfalls in kleine Stückchen schneiden. Lauch und Kartoffeln mit der Zwiebel kurz mitdünsten. Dann das Wasser aufgießen, die gekörnte Brühe einrühren. Alles so lange köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist.

Nun das Gemüse pürieren. Mit Kümmel, Kreuzkümmel, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken, dann die Crème fraîche und die Ziegenfrischkäsecreme unterziehen.

Tipp: Servieren Sie zu der Suppe in Butter oder Olivenöl geröstete Vollkornbrotwürfel.

Pluspunkte für samenfeste biodynamische Gemüsesorten

Als einziger Bio-Verband hat Demeter Richtlinien für Pflanzenzüchtung und zertifiziert biodynamisch gezüchtete Sorten bei Gemüse und Getreide. Sie garantieren höchste Nahrungsqualität und besten Geschmack.

  • Selektion nach Vitalität, Aroma und Bekömmlichkeit
  • Höchste Reifequalität
  • Geschmacksvielfalt dank regional angepasster Sortenvielfalt
  • Harmonische Entwicklung im Kräftefeld von Erde und Kosmos dank Biodynamischer Präparate
  • Wahrung der Integrität der Pflanze
  • Standortbezogene Züchtung
  • Förderung der regionalen Vielfalt
  • Fruchtbare Pflanzen, die ihre guten Eigenschaften weiter vererben
  • Saatgut als Kulturgut, nicht als Wirtschaftsfaktor – in der Verantwortung von Bauern und Gärtnern
  • Unabhängigkeit von Saatgutkonzernen, die auf Agro-Gentechnik setzen

Das könnte Ihnen auch schmecken