Bei Judith und Laurens vor Ort

Willkommen auf dem Hof Apfeltraum

Laurens und Judith mit einem Esel

Laurens (links) und Judith (rechts) (Fotos: Laurens)


Bei Judith (10) und Laurens (12) in Müncheberg östlich von Berlin ist immer viel los – nicht nur im Bienenstock ...

Mit wem lebt ihr beiden denn auf dem Hof?

Laurens: Wir wohnen hier mit der Gärtnerfamilie und dem Bauern, aber die leben im Nachbarhaus. Dann gibt es noch Mitarbeiter von den Gärtnern, die hier auf dem Hof im Bauwagen und in den Nachbardörfern wohnen. Matthias von der Baumschule, Kirsten, die die Kühe hat, und Eva, die die Abokiste macht, wohnen auch noch hier im Dorf mit ihren Familien. Und dann wohnen hier natürlich noch all die vielen Tiere.

Judith: Die Gärtner haben drei Kinder in unserem Alter: Antonia, Charlotte und meine beste Freundin Luise. Denen gehören auch die Schafe, Esel und Galloway- Rinder.

Ihr habt Bienen. Wer kümmert sich um die Völker?

Laurens: Mama hat Bienen und kümmert sich darum. Das heißt, sie füttert die Bienen und fängt im Sommer die Schwärme ein, erntet den Honig und behandelt Krankheiten und so weiter. Und Mamas Bienen sind das ganze Jahr über hier auf dem Hof, bis auf drei Völker, die im Sommer manchmal in den Nachbarort gebracht werden, weil dort Lindenbäume blühen.

Judith: Den Honig machen natürlich die Bienen selber, aber Mama schleudert ihn aus den Waben und füllt ihn in Gläser. Dabei helfen wir manchmal auch mit. Ich entdeckele am liebsten, dabei macht man vor dem Schleudern die kleinen Wachsdeckel von den Honigwaben. Es gibt bei uns zwei Honigsorten, nämlich Frühjahrsblüte und Sommerblüte.

Kind mit Bienen

Seid ihr schon mal gestochen worden?

Laurens: Ja, ich bin schon ganz oft gestochen worden. Das ist nicht schlimm, es tut ein bisschen weh, aber dann is gut.

Judith: Ich habe ein bisschen Angst davor, weil ich eine Allergie habe. Aber ich wurde auch schon öfters gestochen. Mama zum Beispiel wird total oft gestochen und es tut ihr gar nicht doll weh.

Welche Tiere gibt es noch?

Laurens: Es gibt hier auf dem Hof ansonsten sechs Galloway-Rinder, zwei Esel, ungefähr 30 Schafe, ein paar Hühner und 20 Mutterkühe. Außerdem leben hier einige Katzen.

Judith: Von den Tieren mag ich am liebste unsere Katze Pontus und die beiden Esel. Die sind total lieb und Kinder können darauf auch reiten. Auch die Lämmer, Kälber und Küken liebe ich sehr. Die Küken sind total süß, wenn sie bei ihrer Mutter unter die Federn schlüpfen. Für sie haben wir ein extra Gehege, um sie vor den Katzen zu beschützen.

Laurens: Die mag ich auch! Beim Schlachten von einem Schaf war ich auch schon mal dabei, das ist dann schon ein bisschen eklig, aber auch interessant.

Was macht ihr am liebsten auf dem Hof?

Laurens: Im Winter helfe ich gerne Kirsten und Stefan die Kühe füttern oder gehe einfach herumspazieren. Und im Wald kann man super Hütten bauen. Im Sommer haben Judith, Luise und ich aus einem alten Viehanhänger eine Eisdiele gebaut und selbst gemachtes Eis verkauft. Das war super.

Judith: Am liebsten spiele ich mit Luise und klettere auf den großen Heuballen herum. Ich bin sehr gerne bei den Eseln und den Katzen.

Adventsmarkt von oben

Was ist am Winter besonders schön?

Laurens: Ich freue mich auf den Adventsmarkt, wo man Adventskränze binden und Kerzen aus Mamas Bienenwachs ziehen kann. Oder auf das Schlittschuhlaufen auf dem Dorfteich und eine Schneeballschlacht morgens an der Bushaltestelle.

Judith: Oft machen wir Kinder am Adventsmarkt auch einen eigenen Stand. Dort verkaufen wir gebastelte Weihnachtskarten, selbst gemachte Kerzen in Nussschälchen.

Demeter-Hof

Der Hof Apfeltraum in Müncheberg, 50 Kilometer östlich von Berlin, wirtschaftet seit Anfang der 1990er- Jahre biologisch-dynamisch. Rund 20 Menschen arbeiten heute auf rund 140 Hektar in verschiedenen Betrieben: in der Apfeltraum-Gärtnerei, im Apfeltraum-Feldbau, der Tierhaltung und Imkerei, in der Baumschule und für die Abokiste Apfeltraum. Das Gemüse wird für die Abokiste sowie für die Mitglieder der Solidarischen Landwirtschaft angebaut. Getreide und Kartoffeln werden an Berliner Demeter-Partner vermarktet. Es werden Mutterkühe, Schafe und Bienen gehalten, daneben leben noch weitere Tiere auf dem Hof.

Besonders beliebt bei Bio(dyamisch)- Interessierten sind der jährliche Jungpflanzentag am ersten Mai und der stimmungsvolle Adventsmarkt am Samstag vor dem ersten Advent.

www.hof-apfeltraum.de

14.11.2018
Willkommen auf dem Hof Apfeltraum
Bei Judith und Laurens vor Ort

Bei Judith (10) und Laurens (12) in Müncheberg östlich von Berlin ist immer viel los – nicht nur im Bienenstock ...

Mit wem lebt ihr beiden denn auf dem Hof?

Laurens: Wir wohnen hier mit der Gärtnerfamilie und dem Bauern, aber die leben im Nachbarhaus. Dann gibt es noch Mitarbeiter von den Gärtnern, die hier auf dem Hof im Bauwagen und in den Nachbardörfern wohnen. Matthias von der Baumschule, Kirsten, die die Kühe hat, und Eva, die die Abokiste macht, wohnen auch noch hier im Dorf mit ihren Familien. Und dann wohnen hier natürlich noch all die vielen Tiere.

Judith: Die Gärtner haben drei Kinder in unserem Alter: Antonia, Charlotte und meine beste Freundin Luise. Denen gehören auch die Schafe, Esel und Galloway- Rinder.

Ihr habt Bienen. Wer kümmert sich um die Völker?

Laurens: Mama hat Bienen und kümmert sich darum. Das heißt, sie füttert die Bienen und fängt im Sommer die Schwärme ein, erntet den Honig und behandelt Krankheiten und so weiter. Und Mamas Bienen sind das ganze Jahr über hier auf dem Hof, bis auf drei Völker, die im Sommer manchmal in den Nachbarort gebracht werden, weil dort Lindenbäume blühen.

Judith: Den Honig machen natürlich die Bienen selber, aber Mama schleudert ihn aus den Waben und füllt ihn in Gläser. Dabei helfen wir manchmal auch mit. Ich entdeckele am liebsten, dabei macht man vor dem Schleudern die kleinen Wachsdeckel von den Honigwaben. Es gibt bei uns zwei Honigsorten, nämlich Frühjahrsblüte und Sommerblüte.

Kind mit Bienen

Seid ihr schon mal gestochen worden?

Laurens: Ja, ich bin schon ganz oft gestochen worden. Das ist nicht schlimm, es tut ein bisschen weh, aber dann is gut.

Judith: Ich habe ein bisschen Angst davor, weil ich eine Allergie habe. Aber ich wurde auch schon öfters gestochen. Mama zum Beispiel wird total oft gestochen und es tut ihr gar nicht doll weh.

Welche Tiere gibt es noch?

Laurens: Es gibt hier auf dem Hof ansonsten sechs Galloway-Rinder, zwei Esel, ungefähr 30 Schafe, ein paar Hühner und 20 Mutterkühe. Außerdem leben hier einige Katzen.

Judith: Von den Tieren mag ich am liebste unsere Katze Pontus und die beiden Esel. Die sind total lieb und Kinder können darauf auch reiten. Auch die Lämmer, Kälber und Küken liebe ich sehr. Die Küken sind total süß, wenn sie bei ihrer Mutter unter die Federn schlüpfen. Für sie haben wir ein extra Gehege, um sie vor den Katzen zu beschützen.

Laurens: Die mag ich auch! Beim Schlachten von einem Schaf war ich auch schon mal dabei, das ist dann schon ein bisschen eklig, aber auch interessant.

Was macht ihr am liebsten auf dem Hof?

Laurens: Im Winter helfe ich gerne Kirsten und Stefan die Kühe füttern oder gehe einfach herumspazieren. Und im Wald kann man super Hütten bauen. Im Sommer haben Judith, Luise und ich aus einem alten Viehanhänger eine Eisdiele gebaut und selbst gemachtes Eis verkauft. Das war super.

Judith: Am liebsten spiele ich mit Luise und klettere auf den großen Heuballen herum. Ich bin sehr gerne bei den Eseln und den Katzen.

Adventsmarkt von oben

Was ist am Winter besonders schön?

Laurens: Ich freue mich auf den Adventsmarkt, wo man Adventskränze binden und Kerzen aus Mamas Bienenwachs ziehen kann. Oder auf das Schlittschuhlaufen auf dem Dorfteich und eine Schneeballschlacht morgens an der Bushaltestelle.

Judith: Oft machen wir Kinder am Adventsmarkt auch einen eigenen Stand. Dort verkaufen wir gebastelte Weihnachtskarten, selbst gemachte Kerzen in Nussschälchen.

Demeter-Hof

Der Hof Apfeltraum in Müncheberg, 50 Kilometer östlich von Berlin, wirtschaftet seit Anfang der 1990er- Jahre biologisch-dynamisch. Rund 20 Menschen arbeiten heute auf rund 140 Hektar in verschiedenen Betrieben: in der Apfeltraum-Gärtnerei, im Apfeltraum-Feldbau, der Tierhaltung und Imkerei, in der Baumschule und für die Abokiste Apfeltraum. Das Gemüse wird für die Abokiste sowie für die Mitglieder der Solidarischen Landwirtschaft angebaut. Getreide und Kartoffeln werden an Berliner Demeter-Partner vermarktet. Es werden Mutterkühe, Schafe und Bienen gehalten, daneben leben noch weitere Tiere auf dem Hof.

Besonders beliebt bei Bio(dyamisch)- Interessierten sind der jährliche Jungpflanzentag am ersten Mai und der stimmungsvolle Adventsmarkt am Samstag vor dem ersten Advent.

www.hof-apfeltraum.de