Betrieb in Umstellung ausgezeichnet

Demeter-Gut Mönchhof gewinnt Förderpreis von NABU und Alnatura

16.02.2018

Hartmut Vogtmann, Leif Miller (NABU), Götz Rehn (Alnatura) und Beatrix Tappeser (Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Umwelt) übergeben den Förderpreis


Der NABU hat auf der Bio-Lebensmittel-Messe Biofach am heutigen Donnerstag neben sechs weiteren Landwirten das Gut Mönchhof (in Umstellung auf Demeter) mit dem Förderpreis „Gemeinsam Boden gut machen“ ausgezeichnet. Der Betrieb aus dem hessischen Meißner erzeugt Saatgut. Die ausgezeichneten Landwirte aus sieben Bundesländern erhalten eine Anschubfinanzierung, um künftig von konventionellem Anbau auf ökologische Bewirtschaftung umstellen zu können. Damit werden 2018 weitere 4.134 Hektar in Deutschland nach Bio-Kriterien bewirtschaftet. Das Projekt wird unterstützt durch die „Alnatura Bio-Bauern-Initiative“ und weitere Unternehmen.

„Die Auswirkungen des hohen Einsatzes von Pestiziden und synthetischen Düngemitteln sehen wir in Deutschland immer stärker. Unsere Natur ist zunehmend in Gefahr. Landwirte stehen heute häufig vor der schwierigen Entscheidung: wachsen oder weichen. Wir freuen uns, dass wir Bäuerinnen und Bauern die Chance bieten können, einen alternativen Weg zu gehen, auf ökologische Landwirtschaft umzustellen und dabei gleichzeitig wirtschaftliche Vorteile zu erzielen. Auch im vierten Förderjahr sehen wir, dass das Interesse der Landwirte an einer Umstellung sehr groß ist“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Die Landwirtinnen und Landwirte erhalten durch den Förderpreis eine Anschubfinanzierung von 20.000 bis 60.000 Euro. Insgesamt wird 2018 eine Fördersumme von 310.000 Euro ausgeschüttet. Seit Beginn des Projekts „Gemeinsam Boden gut machen“ konnten bereits 53 Landwirte auf ihrem Weg zum Bio-Betrieb unterstützt werden. Zusammen wird damit nun eine Fläche vergleichbar mit der Größe der Insel Sylt (fast 10.000 Hektar) ökologisch bewirtschaftet. Durch die Umstellung sind diese Flächen nun frei von synthetischen Pflanzenschutzmitteln wie Glyphosat, die nachweislich Böden, Insekten und Vögeln schaden.

Alnatura-Geschäftsführer Götz Rehn erklärt: „Wir freuen uns, dass wir auch dieses Jahr zur Förderung des Bio-Landbaus beitragen können. Ermöglicht wird dieser Beitrag durch unsere Kundinnen und Kunden: Denn beim Kauf eines Alnatura-Produkts, das gekennzeichnet ist mit ‚Gemeinsam Boden gut machen‘, fließt ein Cent in das Förderprojekt des NABU.“

Von insgesamt 52 Bewerbungen dieser Förderperiode wurden elf Betriebe unterschiedlicher landwirtschaftlicher Sparten ausgewählt. Zwei unabhängige Gremien beurteilten die Bewerber nach ihrem Beitrag für die umweltverträgliche Produktion regionaler Bio-Lebensmittel in Deutschland. Alle ausgezeichneten Betriebe haben sich einem in Deutschland anerkannten Öko-Anbauverband angeschlossen.

Auch für das kommende Jahr verleiht der NABU wieder den Förderpreis „Gemeinsam Boden gut machen“. Bewerbungen sind bis zum 31. Juli 2018 möglich.

16.02.2018
Demeter-Gut Mönchhof gewinnt Förderpreis von NABU und Alnatura
Betrieb in Umstellung ausgezeichnet

Der NABU hat auf der Bio-Lebensmittel-Messe Biofach am heutigen Donnerstag neben sechs weiteren Landwirten das Gut Mönchhof (in Umstellung auf Demeter) mit dem Förderpreis „Gemeinsam Boden gut machen“ ausgezeichnet. Der Betrieb aus dem hessischen Meißner erzeugt Saatgut. Die ausgezeichneten Landwirte aus sieben Bundesländern erhalten eine Anschubfinanzierung, um künftig von konventionellem Anbau auf ökologische Bewirtschaftung umstellen zu können. Damit werden 2018 weitere 4.134 Hektar in Deutschland nach Bio-Kriterien bewirtschaftet. Das Projekt wird unterstützt durch die „Alnatura Bio-Bauern-Initiative“ und weitere Unternehmen.

„Die Auswirkungen des hohen Einsatzes von Pestiziden und synthetischen Düngemitteln sehen wir in Deutschland immer stärker. Unsere Natur ist zunehmend in Gefahr. Landwirte stehen heute häufig vor der schwierigen Entscheidung: wachsen oder weichen. Wir freuen uns, dass wir Bäuerinnen und Bauern die Chance bieten können, einen alternativen Weg zu gehen, auf ökologische Landwirtschaft umzustellen und dabei gleichzeitig wirtschaftliche Vorteile zu erzielen. Auch im vierten Förderjahr sehen wir, dass das Interesse der Landwirte an einer Umstellung sehr groß ist“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Die Landwirtinnen und Landwirte erhalten durch den Förderpreis eine Anschubfinanzierung von 20.000 bis 60.000 Euro. Insgesamt wird 2018 eine Fördersumme von 310.000 Euro ausgeschüttet. Seit Beginn des Projekts „Gemeinsam Boden gut machen“ konnten bereits 53 Landwirte auf ihrem Weg zum Bio-Betrieb unterstützt werden. Zusammen wird damit nun eine Fläche vergleichbar mit der Größe der Insel Sylt (fast 10.000 Hektar) ökologisch bewirtschaftet. Durch die Umstellung sind diese Flächen nun frei von synthetischen Pflanzenschutzmitteln wie Glyphosat, die nachweislich Böden, Insekten und Vögeln schaden.

Alnatura-Geschäftsführer Götz Rehn erklärt: „Wir freuen uns, dass wir auch dieses Jahr zur Förderung des Bio-Landbaus beitragen können. Ermöglicht wird dieser Beitrag durch unsere Kundinnen und Kunden: Denn beim Kauf eines Alnatura-Produkts, das gekennzeichnet ist mit ‚Gemeinsam Boden gut machen‘, fließt ein Cent in das Förderprojekt des NABU.“

Von insgesamt 52 Bewerbungen dieser Förderperiode wurden elf Betriebe unterschiedlicher landwirtschaftlicher Sparten ausgewählt. Zwei unabhängige Gremien beurteilten die Bewerber nach ihrem Beitrag für die umweltverträgliche Produktion regionaler Bio-Lebensmittel in Deutschland. Alle ausgezeichneten Betriebe haben sich einem in Deutschland anerkannten Öko-Anbauverband angeschlossen.

Auch für das kommende Jahr verleiht der NABU wieder den Förderpreis „Gemeinsam Boden gut machen“. Bewerbungen sind bis zum 31. Juli 2018 möglich.