Demeter-Partner SEKEM erhält „Land for Life Award“ der Vereinten Nationen

Herausragender Beitrag bei der Bekämpfung von Bodenerosion durch biologisch-dynamische Landwirtschaft

Demeter-Partner SEKEM erhält „Land for Life Award“ der Vereinten Nationen

30.07.2015
Wüstenboden wird zu Ackerland
Wüstenboden wird dank biodynamischer Landwirtschaft zu fruchtbarem Ackerland (Bild: Sekem)

Die SEKEM Initiative erhält den „Land for Life Award 2015“ für ihre herausragenden Beitrag bei der Bekämpfung der Erosion der Böden auf landwirtschaftlichem Wege. Die verleihende Organisation lobt explizit die Anwendung biologisch-dynamischer Anbaumethoden bei der Rückgewinnung von Wüstenböden. Die Preisverleihung fand anlässlich einer Verleihungszeremonie auf dem „5. Internationalen Forum“ in der Kubuqi-Wüste in der inneren Mongolei statt. Der „Land for Life Award“ wurde von der Konferenz der Vereinten Nationen zur Bekämpfung von Wüstenbildung (UNCCD) im Jahr 2011 ins Leben gerufen. Er soll Exzellenz und Innovation bei der Förderung nachhaltiger Landnutzung mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Bekämpfung von Bodenerosion auszeichnen.

Vom Erfolg biodynamischen Landbaus bei der Bodenregeneration überzeugt

"Wir sind von dem Erfolg Ihrer Organisation bei der Wiederbelebung von Trockengebieten durch biodynamische Anbaumethoden, Ihrem kontinuierlichen Beitrag zur nachhaltigen Landwirtschaft sowie der Unterstützung menschlicher Entwicklung im Allgemeinen sehr beeindruckt", so die UNCCD gegenüber SEKEM. Die Organisation lobt besonders die Infrastruktur, die SEKEM durch den Bau von Schulen, einem medizinischen Zentrum und der Heliopolis Universität für nachhaltige Entwicklung geschaffen hat. Mit der Anerkennung und öffentlichen Präsentation der Arbeit SEKEMs will das „Land for Life“-Programm einen überzeugenden Ansatz vorstellen, der Bodenerosion stoppen kann. Die Veranstaltung, auf der neue Ansätze zur Bekämpfung von Wüstenbildung, Erosion und Dürre diskutiert wurden, zog zahlreiche Führungskräfte, Planer und Experten aus vielen Teilen der Welt in die innere Mongolei. Unter anderem sprach der frühere britische Premierminister Tony Blair zu den Teilnehmern und der Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban Ki Moon übermittelte eine Videobotschaft.

Bodenkultur und gesellschaftliches Leben Hand in Hand

Seit 38 Jahren ist SEKEM der Rückgewinnung von Wüstenboden verpflichtet, den die Initiative durch die biologisch-dynamische Landwirtschaft in fruchtbaren Ackerboden verwandelt. Es ist ihr Ziel, Bodenfruchtbarkeit nicht nur zu erhalten, sondern auch zu bilden. Für Helmy Abouleish, Geschäftsführer der SEKEM Firmengruppe, ist die Aufgabe des "Land for Life"-Programms gerade in Ägypten dringlich. Das Land, das besonders unter Wüstenbildung leidet, ist auf Lebensmittelimporte angewiesen, während weite Bevölkerungsteile bereits unterhalb der vom „Water Poverty Index“ festgelegten „Wasserarmutsgrenze“ leben. Die Ernährung der Bevölkerung ist langfristig ohne weiter wachsende Nahrungsmittelimporte nicht gesichert. „Daher bestärkt uns der „Land for Life Award“, unsere Anstrengungen für eine nachhaltige Zukunft noch zu intensivieren", so Helmy Abouleish. 

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Demeter-Partner SEKEM erhält „Land for Life Award“ der Vereinten Nationen
Herausragender Beitrag bei der Bekämpfung von Bodenerosion durch biologisch-dynamische Landwirtschaft

Die SEKEM Initiative erhält den „Land for Life Award 2015“ für ihre herausragenden Beitrag bei der Bekämpfung der Erosion der Böden auf landwirtschaftlichem Wege. Die verleihende Organisation lobt explizit die Anwendung biologisch-dynamischer Anbaumethoden bei der Rückgewinnung von Wüstenböden. Die Preisverleihung fand anlässlich einer Verleihungszeremonie auf dem „5. Internationalen Forum“ in der Kubuqi-Wüste in der inneren Mongolei statt. Der „Land for Life Award“ wurde von der Konferenz der Vereinten Nationen zur Bekämpfung von Wüstenbildung (UNCCD) im Jahr 2011 ins Leben gerufen. Er soll Exzellenz und Innovation bei der Förderung nachhaltiger Landnutzung mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Bekämpfung von Bodenerosion auszeichnen.

Vom Erfolg biodynamischen Landbaus bei der Bodenregeneration überzeugt

"Wir sind von dem Erfolg Ihrer Organisation bei der Wiederbelebung von Trockengebieten durch biodynamische Anbaumethoden, Ihrem kontinuierlichen Beitrag zur nachhaltigen Landwirtschaft sowie der Unterstützung menschlicher Entwicklung im Allgemeinen sehr beeindruckt", so die UNCCD gegenüber SEKEM. Die Organisation lobt besonders die Infrastruktur, die SEKEM durch den Bau von Schulen, einem medizinischen Zentrum und der Heliopolis Universität für nachhaltige Entwicklung geschaffen hat. Mit der Anerkennung und öffentlichen Präsentation der Arbeit SEKEMs will das „Land for Life“-Programm einen überzeugenden Ansatz vorstellen, der Bodenerosion stoppen kann. Die Veranstaltung, auf der neue Ansätze zur Bekämpfung von Wüstenbildung, Erosion und Dürre diskutiert wurden, zog zahlreiche Führungskräfte, Planer und Experten aus vielen Teilen der Welt in die innere Mongolei. Unter anderem sprach der frühere britische Premierminister Tony Blair zu den Teilnehmern und der Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban Ki Moon übermittelte eine Videobotschaft.

Bodenkultur und gesellschaftliches Leben Hand in Hand

Seit 38 Jahren ist SEKEM der Rückgewinnung von Wüstenboden verpflichtet, den die Initiative durch die biologisch-dynamische Landwirtschaft in fruchtbaren Ackerboden verwandelt. Es ist ihr Ziel, Bodenfruchtbarkeit nicht nur zu erhalten, sondern auch zu bilden. Für Helmy Abouleish, Geschäftsführer der SEKEM Firmengruppe, ist die Aufgabe des "Land for Life"-Programms gerade in Ägypten dringlich. Das Land, das besonders unter Wüstenbildung leidet, ist auf Lebensmittelimporte angewiesen, während weite Bevölkerungsteile bereits unterhalb der vom „Water Poverty Index“ festgelegten „Wasserarmutsgrenze“ leben. Die Ernährung der Bevölkerung ist langfristig ohne weiter wachsende Nahrungsmittelimporte nicht gesichert. „Daher bestärkt uns der „Land for Life Award“, unsere Anstrengungen für eine nachhaltige Zukunft noch zu intensivieren", so Helmy Abouleish.