Antje Kölling wechselt aus Brüssel

Demeter verstärkt politische Arbeit

Antje Kölling wechselt aus Brüssel

31.03.2014
Antje Kölling
Antje Kölling macht sich in Zukunft für Demeter stark und ist verantwortlich für die politische Arbeit

Demeter, die Organisation der Biodynamischen Wirtschaftsweise, setzt in Zukunft verstärkt auch politische Akzente. Im Jubiläumsjahr, 90 Jahre nach Rudolf Steiners Impuls für die nachhaltigste Agrarkultur, will der Verband Kräfte in Berlin bündeln und sich mit eigenen Themen in die gesellschaftliche Debatte einbringen. Dafür wechselt Antje Kölling aus Brüssel zu Demeter.

Sie war seit 2009 bei der IFOAM-EU-Gruppe in der belgischen Hauptstadt tätig. Als Leiterin der Abteilung Agrarpolitik hat sie dort für die europäischen Bio-Verbände die Lobbyarbeit zu Themen wie der EU-Agrarpolitik (GAP), Gentechnikfreiheit, Saatgutverkehrsrecht und Klimapolitik koordiniert. Zuvor unterstützte sie fünf Jahre lang als politische Referentin im Brüsseler Abgeordnetenbüro den Grünen Agrarpolitiker Friedrich Wilhelm Graefe zu Baringdorf.  Antje Kölling studierte Landwirtschaft mit Schwerpunkt Umwelt in Göttingen und arbeitete während ihres Studiums sowohl in der Landwirtschaft als auch im Bio-Handel. "Ich freue mich darauf, ab Juni die politischen Belange der biodynamischen Landwirtschaft zu vertreten. In den nächsten Monaten wird es besonders darum gehen, bei der Reform der EU-Ökoverordnung sowie des EU-Saatgutverkehrsrechts gute Ergebnisse zu erreichen", so Kölling

Demeter-Vorstand Alexander Gerber erklärt zur Verstärkung im Demeter-Team: „Wir sind glücklich, dass wir mit Antje Kölling eine ausgewiesene und erfahrene Expertin in der politischen Arbeit für Demeter gewinnen konnten.” Als wichtigste Bereiche sieht Gerber innerhalb der politischen Arbeit mit Antje Kölling die Zuarbeit für den Dachverband BÖLW und Demeter International, die Intensivierung in der Kooperation mit Partnerverbänden sowie die Verankerung  biodynamischer Kernpunkte in der gesellschaftspolitischen Diskussion. Dabei werden die Fragen der Pflanzen und Tierzüchtung und zu Bodeneigentum ganz oben auf der Agenda stehen. Auch die enge Verzahnung zwischen IFOAM-EU-Engagement und dem Demeter InternationaI-Büro in Brüssel sind wichtige Ziele.

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31.03.2014
Antje Kölling wechselt aus Brüssel
Demeter verstärkt politische Arbeit

Demeter, die Organisation der Biodynamischen Wirtschaftsweise, setzt in Zukunft verstärkt auch politische Akzente. Im Jubiläumsjahr, 90 Jahre nach Rudolf Steiners Impuls für die nachhaltigste Agrarkultur, will der Verband Kräfte in Berlin bündeln und sich mit eigenen Themen in die gesellschaftliche Debatte einbringen. Dafür wechselt Antje Kölling aus Brüssel zu Demeter.

Sie war seit 2009 bei der IFOAM-EU-Gruppe in der belgischen Hauptstadt tätig. Als Leiterin der Abteilung Agrarpolitik hat sie dort für die europäischen Bio-Verbände die Lobbyarbeit zu Themen wie der EU-Agrarpolitik (GAP), Gentechnikfreiheit, Saatgutverkehrsrecht und Klimapolitik koordiniert. Zuvor unterstützte sie fünf Jahre lang als politische Referentin im Brüsseler Abgeordnetenbüro den Grünen Agrarpolitiker Friedrich Wilhelm Graefe zu Baringdorf.  Antje Kölling studierte Landwirtschaft mit Schwerpunkt Umwelt in Göttingen und arbeitete während ihres Studiums sowohl in der Landwirtschaft als auch im Bio-Handel. "Ich freue mich darauf, ab Juni die politischen Belange der biodynamischen Landwirtschaft zu vertreten. In den nächsten Monaten wird es besonders darum gehen, bei der Reform der EU-Ökoverordnung sowie des EU-Saatgutverkehrsrechts gute Ergebnisse zu erreichen", so Kölling

Demeter-Vorstand Alexander Gerber erklärt zur Verstärkung im Demeter-Team: „Wir sind glücklich, dass wir mit Antje Kölling eine ausgewiesene und erfahrene Expertin in der politischen Arbeit für Demeter gewinnen konnten.” Als wichtigste Bereiche sieht Gerber innerhalb der politischen Arbeit mit Antje Kölling die Zuarbeit für den Dachverband BÖLW und Demeter International, die Intensivierung in der Kooperation mit Partnerverbänden sowie die Verankerung  biodynamischer Kernpunkte in der gesellschaftspolitischen Diskussion. Dabei werden die Fragen der Pflanzen und Tierzüchtung und zu Bodeneigentum ganz oben auf der Agenda stehen. Auch die enge Verzahnung zwischen IFOAM-EU-Engagement und dem Demeter InternationaI-Büro in Brüssel sind wichtige Ziele.