Jeder Hof ein individueller Organismus

Jedes Teil dient dem Ganzen

Jeder Hof ein individueller Organismus

04.03.2016
Dottenfelderhof
Dottenfelderhof

Angeregt durch Steiners Landwirtschaftlichen Kurs und anknüpfend an goetheanistische Naturerkenntnis betrachten Demeter-Bauern ihren Hof als einen lebendigen, einzigartigen Organismus. Dieses Ideal geht über das Bild des geschlossenen Hofkreislaufs hinaus. Ein Organ braucht das andere. Jedes Teil dient dem Ganzen. Mensch, Pflanze, Tier und Boden wirken zusammen.

Biodynamiker haben dabei nicht allein materielle Substanzen im Blick, sondern auch gestaltende Kräfte des Kosmos und rhythmische Lebensprozesse. Durch ihre biodynamische Praxis werden sie immer wieder aufmerksam auf irdische und kosmische Kräftewirkungen, die andere Menschen eher bei den Gezeiten sehen. Die faszinierende Präparate-Arbeit weitet den Blick für Zusammenhänge in der Natur und ermöglicht es, mit ihren Kräften zu arbeiten. Sie schafft Freiraum im landwirtschaftlichen Alltag, ist nicht zusätzliche Pflichtübung, sondern Chance, sich fein wahrnehmend mit dem Betriebsorganismus zu verbinden.

Die Erde verstehen biodynamische Akteure als ein Samenkorn voller Zukunftspotenzial, nicht als Staubkorn im Weltall. Was vielleicht etwas abgehoben klingt, zeigt sich in der Praxis ganz bodenständig. Viele Besucher nehmen auf Demeter-Höfen eine besondere Atmosphäre wahr. Diese entsteht durch das individuelle Gestalten des Hoforganismus, in dem auf dem gewählten Fleckchen Erde genau die angemessene Menge Tiere gehalten wird, deren Mist dann für dauerhafte Bodenfruchtbarkeit und volle Pflanzenreife sorgt. So bekommen Tiere Futter vom Hof und Menschen beste Lebensmittel. Die angestrebte Vielfalt geht noch weiter: Biodynamische Landwirtschaft wird erst dann ein harmonisches Ganzes, wenn auch die unbewirtschafteten Flächen eingebunden werden.

Jeder Hof ein individueller Organismus
Jedes Teil dient dem Ganzen

Angeregt durch Steiners Landwirtschaftlichen Kurs und anknüpfend an goetheanistische Naturerkenntnis betrachten Demeter-Bauern ihren Hof als einen lebendigen, einzigartigen Organismus. Dieses Ideal geht über das Bild des geschlossenen Hofkreislaufs hinaus. Ein Organ braucht das andere. Jedes Teil dient dem Ganzen. Mensch, Pflanze, Tier und Boden wirken zusammen.

Biodynamiker haben dabei nicht allein materielle Substanzen im Blick, sondern auch gestaltende Kräfte des Kosmos und rhythmische Lebensprozesse. Durch ihre biodynamische Praxis werden sie immer wieder aufmerksam auf irdische und kosmische Kräftewirkungen, die andere Menschen eher bei den Gezeiten sehen. Die faszinierende Präparate-Arbeit weitet den Blick für Zusammenhänge in der Natur und ermöglicht es, mit ihren Kräften zu arbeiten. Sie schafft Freiraum im landwirtschaftlichen Alltag, ist nicht zusätzliche Pflichtübung, sondern Chance, sich fein wahrnehmend mit dem Betriebsorganismus zu verbinden.

Die Erde verstehen biodynamische Akteure als ein Samenkorn voller Zukunftspotenzial, nicht als Staubkorn im Weltall. Was vielleicht etwas abgehoben klingt, zeigt sich in der Praxis ganz bodenständig. Viele Besucher nehmen auf Demeter-Höfen eine besondere Atmosphäre wahr. Diese entsteht durch das individuelle Gestalten des Hoforganismus, in dem auf dem gewählten Fleckchen Erde genau die angemessene Menge Tiere gehalten wird, deren Mist dann für dauerhafte Bodenfruchtbarkeit und volle Pflanzenreife sorgt. So bekommen Tiere Futter vom Hof und Menschen beste Lebensmittel. Die angestrebte Vielfalt geht noch weiter: Biodynamische Landwirtschaft wird erst dann ein harmonisches Ganzes, wenn auch die unbewirtschafteten Flächen eingebunden werden.