Ein Abend in Berlin von SlowFood mit Demeter am 22. September

Vielfalt erhalten – aufessen!

18.09.2017

Bild: Getreide Uwe Wüst


Die Geschichte unseres Essens beginnt mit der Züchtung. Ob wir schmackhafte Vielfalt auf dem Teller haben oder Einheitsbrei von wenigen weltweit agierenden Züchtungskonzernen bestimmen wir beim Einkauf mit. Gemüse von samenfesten Sorten – etwa aus biodynamischer Züchtung – ist schmackhaft und ermöglicht Züchtung in Bauernhand. Pflanzen und Tiere wurden über Generationen hinweg so gezüchtet, dass sie den Menschen nutzen und den regionalen Gegebenheiten optimal angepasst sind. Durch Kreuzung und Selektion ist in der Menschheitsgeschichte eine große Vielfalt und kultureller Reichtum an unterschiedlichsten Pflanzensorten und Tierrassen entstanden. Dieser Reichtum und diese Vielfalt sind heute bedroht. Deshalb sind Initiativen zur Biozüchtung sowie zur Erhaltung traditioneller Pflanzensorten und Nutztierrassen so unterstützenswert: Wer sich für die Vielfalt einsetzen will, isst sie am besten auf!

Mit Christina Bantle von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde und Rudolf Bühler von der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall.

Im „SlowFood Salon“ am 22. September 2017 werden sich die Demeter-Betriebe Keimzelle (Saatgut) und Brodowin sowie die Züchtungsinitiative Kultursaat vorstellen. Die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH) als Demeter Partner berichtet von ihrer Arbeit. Die politische Sprecherin von Demeter, Antje Kölling, wird darlegen, warum eine unabhängige Biozüchtung so wichtig ist, um auch in Zukunft nachhaltig gutes Essen zu produzieren, und wie wichtig eine klare Regulierung der Gentechnik in der EU ist, um Biolebensmittel vor Kontaminationen zu schützen.

Verkostungen

Veranstaltungsort

Eine Veranstaltung von Slow Food Berlin bei der
GLS-Bank Berlin, Schumannstraße 10, 10117 Berlin

Freitag,  22.09.2017, 18.00 Uhr

Für die Veranstaltung einschließlich dem Imbiss an den Infoständen mit regionalen Erzeugnissen wird ein Kostenbeitrag von 10 Euro erhoben.

Anmeldungen erbeten an salon[ / at \ ]slowfood-berlin [ / dot \ ] de, die Ankündigung von SlowFood finden Sie hier.

Aktiv werden – spenden: Saatgutfonds der Zukunftsstiftung Landwirtschaft

18.09.2017
Vielfalt erhalten – aufessen!
Ein Abend in Berlin von SlowFood mit Demeter am 22. September

Die Geschichte unseres Essens beginnt mit der Züchtung. Ob wir schmackhafte Vielfalt auf dem Teller haben oder Einheitsbrei von wenigen weltweit agierenden Züchtungskonzernen bestimmen wir beim Einkauf mit. Gemüse von samenfesten Sorten – etwa aus biodynamischer Züchtung – ist schmackhaft und ermöglicht Züchtung in Bauernhand. Pflanzen und Tiere wurden über Generationen hinweg so gezüchtet, dass sie den Menschen nutzen und den regionalen Gegebenheiten optimal angepasst sind. Durch Kreuzung und Selektion ist in der Menschheitsgeschichte eine große Vielfalt und kultureller Reichtum an unterschiedlichsten Pflanzensorten und Tierrassen entstanden. Dieser Reichtum und diese Vielfalt sind heute bedroht. Deshalb sind Initiativen zur Biozüchtung sowie zur Erhaltung traditioneller Pflanzensorten und Nutztierrassen so unterstützenswert: Wer sich für die Vielfalt einsetzen will, isst sie am besten auf!

Mit Christina Bantle von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde und Rudolf Bühler von der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall.

Im „SlowFood Salon“ am 22. September 2017 werden sich die Demeter-Betriebe Keimzelle (Saatgut) und Brodowin sowie die Züchtungsinitiative Kultursaat vorstellen. Die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH) als Demeter Partner berichtet von ihrer Arbeit. Die politische Sprecherin von Demeter, Antje Kölling, wird darlegen, warum eine unabhängige Biozüchtung so wichtig ist, um auch in Zukunft nachhaltig gutes Essen zu produzieren, und wie wichtig eine klare Regulierung der Gentechnik in der EU ist, um Biolebensmittel vor Kontaminationen zu schützen.

Verkostungen

Veranstaltungsort

Eine Veranstaltung von Slow Food Berlin bei der
GLS-Bank Berlin, Schumannstraße 10, 10117 Berlin

Freitag,  22.09.2017, 18.00 Uhr

Für die Veranstaltung einschließlich dem Imbiss an den Infoständen mit regionalen Erzeugnissen wird ein Kostenbeitrag von 10 Euro erhoben.

Anmeldungen erbeten an salon[ / at \ ]slowfood-berlin [ / dot \ ] de, die Ankündigung von SlowFood finden Sie hier.

Aktiv werden – spenden: Saatgutfonds der Zukunftsstiftung Landwirtschaft