Mit Freier Ausbildung Demeter-Bauer oder -Gärtner werden

Persönlichkeitsentwicklung und Perspektiven inklusive

31.08.2016
  • Wissen sammeln auf dem Möhrenfeld

Für viele Jugendliche beginnt jetzt das letzte Schuljahr. Sie stehen vor entscheidenden Weichenstellungen für ihre berufliche Zukunft und suchen Arbeit, die Sinn macht. Die biodynamische Landwirtschaft eröffnet spannende Perspektiven und bietet mit der „Freien Ausbildung zum Biologisch Dynamischen Landwirt/ Gärtner“ ein außergewöhnliches Konzept. Demeter-Betriebe haben vor über 30 Jahren aus eigener Initiative in verschiedenen Regionen den ungewöhnlichen Ausbildungsgang entwickelt. Er verbindet Theorie und Praxis, fördert persönliche Entwicklung und verspricht interessante Arbeitsplätze mit Zukunft.

Schon seit 1983 gibt es in Norddeutschland die „Freie Ausbildung für biologisch dynamischen Landbau“. In Hessen und NRW feiert die Freie Ausbildung jetzt im September 20. Geburtstag und im Osten nutzen Menschen mit Idealen ebenfalls die Chance, sich auf die Arbeit als Demeter-Bauer oder -Gärtner gründlich vorzubereiten. Hinzu kommen die staatlich anerkannte Fachschule auf dem Dottenfelderhof in Bad Vilbel mit dem Jahreskurs für die staatlich anerkannte Fachkraft für Biologisch-Dynamischen Landbau sowie die Freie Landbauschule am Bodensee. Diese Alternative zur staatlichen Bildungslandwirtschaft sichern der Demeter-Gemeinschaft kompetenten Nachwuchs.

„Die Erfahrung der letzten Jahrzehnte zeigt: Diese Form der Ausbildung prägt für ein ganzes Leben. Die Absolventen der Freien Ausbildungen machen nach der Basislehre auf den Höfen und den ergänzenden Seminaren meist auf Demeter-Betrieben weiter, werden Mitarbeiter oder übernehmen Höfe. So sichert sich der ökologische Landbau den Nachwuchs für die Agrarkultur der Zukunft“,  betont Demeter-Vorstandssprecher Alexander Gerber die Bedeutung des eigenständigen Bildungsangebotes.

Die Auszubildenden schätzen besonders die Vielfalt in der Freien Ausbildung. Sie lernen ganz unterschiedliche Betriebe, viele engagierte Menschen und spannende Biografien kennen. Dazu natürlich die Grundlagen des Biodynamischen Wirtschaftens mit wesensgemäßer Tierhaltung als Teil des Hoforganismus oder Züchtungsarbeit bei Gemüse und Getreide, die anthroposophischen Grundlagen und das alles in optimaler Verbindung von Theorie und Praxis. Auch künstlerische Elemente gehören dazu und das eigene Nachdenken erst recht. Zur Ausbildung auf den verschiedenen Lehrbetrieben kommen regelmäßige Seminaren und Kurse. Sie dienen der gemeinsamen Erarbeitung natur- und geisteswissenschaftlicher Hintergründe und sind wie die praktische Arbeit wesentlich für die persönliche Entwicklung der Teilnehmer. Fachkenntnisse werden von Praktikern und Experten vermittelt. Bei Betriebsrundgängen und Exkursionen wird die Vielfalt der Landschaften, Höfe und Betriebsformen zur Grundlage des Lernens. Die Lehrlingsseminare sind ein zentraler Bestandteil des dualen Ausbildungsganges und wichtig für die Vermittlung von Hintergrundwissen. Sie stärken das Miteinander in der Gruppe und bieten Möglichkeiten zum intensiven Erfahrungsaustausch. Mit der Freien Ausbildung wird eine Lücke in der staatlichen Ausbildungslandschaft geschlossen, in der ökologische und ganzheitliche Methoden eher unterrepräsentiert sind.

31.08.2016
Persönlichkeitsentwicklung und Perspektiven inklusive
Mit Freier Ausbildung Demeter-Bauer oder -Gärtner werden

Für viele Jugendliche beginnt jetzt das letzte Schuljahr. Sie stehen vor entscheidenden Weichenstellungen für ihre berufliche Zukunft und suchen Arbeit, die Sinn macht. Die biodynamische Landwirtschaft eröffnet spannende Perspektiven und bietet mit der „Freien Ausbildung zum Biologisch Dynamischen Landwirt/ Gärtner“ ein außergewöhnliches Konzept. Demeter-Betriebe haben vor über 30 Jahren aus eigener Initiative in verschiedenen Regionen den ungewöhnlichen Ausbildungsgang entwickelt. Er verbindet Theorie und Praxis, fördert persönliche Entwicklung und verspricht interessante Arbeitsplätze mit Zukunft.

Schon seit 1983 gibt es in Norddeutschland die „Freie Ausbildung für biologisch dynamischen Landbau“. In Hessen und NRW feiert die Freie Ausbildung jetzt im September 20. Geburtstag und im Osten nutzen Menschen mit Idealen ebenfalls die Chance, sich auf die Arbeit als Demeter-Bauer oder -Gärtner gründlich vorzubereiten. Hinzu kommen die staatlich anerkannte Fachschule auf dem Dottenfelderhof in Bad Vilbel mit dem Jahreskurs für die staatlich anerkannte Fachkraft für Biologisch-Dynamischen Landbau sowie die Freie Landbauschule am Bodensee. Diese Alternative zur staatlichen Bildungslandwirtschaft sichern der Demeter-Gemeinschaft kompetenten Nachwuchs.

„Die Erfahrung der letzten Jahrzehnte zeigt: Diese Form der Ausbildung prägt für ein ganzes Leben. Die Absolventen der Freien Ausbildungen machen nach der Basislehre auf den Höfen und den ergänzenden Seminaren meist auf Demeter-Betrieben weiter, werden Mitarbeiter oder übernehmen Höfe. So sichert sich der ökologische Landbau den Nachwuchs für die Agrarkultur der Zukunft“,  betont Demeter-Vorstandssprecher Alexander Gerber die Bedeutung des eigenständigen Bildungsangebotes.

Die Auszubildenden schätzen besonders die Vielfalt in der Freien Ausbildung. Sie lernen ganz unterschiedliche Betriebe, viele engagierte Menschen und spannende Biografien kennen. Dazu natürlich die Grundlagen des Biodynamischen Wirtschaftens mit wesensgemäßer Tierhaltung als Teil des Hoforganismus oder Züchtungsarbeit bei Gemüse und Getreide, die anthroposophischen Grundlagen und das alles in optimaler Verbindung von Theorie und Praxis. Auch künstlerische Elemente gehören dazu und das eigene Nachdenken erst recht. Zur Ausbildung auf den verschiedenen Lehrbetrieben kommen regelmäßige Seminaren und Kurse. Sie dienen der gemeinsamen Erarbeitung natur- und geisteswissenschaftlicher Hintergründe und sind wie die praktische Arbeit wesentlich für die persönliche Entwicklung der Teilnehmer. Fachkenntnisse werden von Praktikern und Experten vermittelt. Bei Betriebsrundgängen und Exkursionen wird die Vielfalt der Landschaften, Höfe und Betriebsformen zur Grundlage des Lernens. Die Lehrlingsseminare sind ein zentraler Bestandteil des dualen Ausbildungsganges und wichtig für die Vermittlung von Hintergrundwissen. Sie stärken das Miteinander in der Gruppe und bieten Möglichkeiten zum intensiven Erfahrungsaustausch. Mit der Freien Ausbildung wird eine Lücke in der staatlichen Ausbildungslandschaft geschlossen, in der ökologische und ganzheitliche Methoden eher unterrepräsentiert sind.