Qualitative Kriterien beschlossen

Demeter mit neuen Vertriebsgrundsätzen

26.10.2016

Der Vertrieb von Produkten unter der Marke Demeter wird künftig an qualitative Kriterien gebunden. Damit umfasst der Qualitätsanspruch von Demeter auch den Handel. Die biodynamische Markengemeinschaft gibt so ein Signal für zukunftsfähiges, faires Wirtschaften auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette. Diese richtungsweisende Entscheidung wurde heute von den Delegierten in einer außerordentlichen Delegiertenversammlung mit großer Mehrheit getroffen.
„Der Beschluss trägt zur weiteren Profilierung der Top-Marke Demeter bei. Erstmals wird durch diese Demeter-Weichenstellung die Qualität der Zusammenarbeit zwischen Handelspartnern integraler Bestandteil des Markenversprechens“, bewertet Vorstandssprecher Alexander Gerber den innovativen Beschluss. Er definiert die Voraussetzungen im Detail. Um Demeter-Produkte herstellen zu dürfen, müssen Verarbeiter mindestens 25 Prozent ihres Gesamtumsatzes mit Bioprodukten erzielen und davon zehn Prozent mit Demeter-Produkten. Bei Händlern orientiert sich der Mindest-Bioanteil am deutschen Durchschnitt. Aktuell muss ein Händler einen Bioanteil von mindestens sechs Prozent am Umsatz erreichen und davon wiederum mindestens zehn Prozent Demeter-Anteil, damit er Demeter-Produkte in seine Regale stellen kann. Regelmäßige Betriebsentwicklungsgespräche dienen zudem der verbindlichen Zielsetzung für die gemeinsame Weiterentwicklung. Das Personal in den Einkaufsstätten muss ferner regelmäßig geschult und den Konsumenten in den Läden Informationsmaterial angeboten werden.

Neben der weiterhin klaren Ausrichtung auf den Naturkostfachhandel besteht damit auch für Verkaufsstellen des Lebensmitteleinzelhandels die Möglichkeit, Demeter-Ware anzubieten – sofern diese Unternehmer sich mit den Grundsätzen und Werten von Demeter verbinden.

Für Händler, die diesen Kriterien nicht entsprechen, aber mindestens fünf Prozent Bio-Waren  in ihrem Sortiment führen, stehen künftig Produkte mit einem biodynamischen Siegel zur Verfügung. Dieses neue Siegel garantiert, dass bei der Erzeugung und Verarbeitung der Produkte die Demeter-Richtlinien eingehalten wurden.

Durch die Entscheidung für die Bildung eines Fachbeirats „Marken- und Vertriebsstrategie“ sorgten die Delegierten dafür, dass weitere Details für die Umsetzung ausgearbeitet werden, die Erfahrungen mit dem neuen Ansatz kontinuierlich evaluiert und wenn notwendig  Vorschläge für seine weitere Anpassung erarbeitet werden.

26.10.2016
Demeter mit neuen Vertriebsgrundsätzen
Qualitative Kriterien beschlossen

Der Vertrieb von Produkten unter der Marke Demeter wird künftig an qualitative Kriterien gebunden. Damit umfasst der Qualitätsanspruch von Demeter auch den Handel. Die biodynamische Markengemeinschaft gibt so ein Signal für zukunftsfähiges, faires Wirtschaften auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette. Diese richtungsweisende Entscheidung wurde heute von den Delegierten in einer außerordentlichen Delegiertenversammlung mit großer Mehrheit getroffen.
„Der Beschluss trägt zur weiteren Profilierung der Top-Marke Demeter bei. Erstmals wird durch diese Demeter-Weichenstellung die Qualität der Zusammenarbeit zwischen Handelspartnern integraler Bestandteil des Markenversprechens“, bewertet Vorstandssprecher Alexander Gerber den innovativen Beschluss. Er definiert die Voraussetzungen im Detail. Um Demeter-Produkte herstellen zu dürfen, müssen Verarbeiter mindestens 25 Prozent ihres Gesamtumsatzes mit Bioprodukten erzielen und davon zehn Prozent mit Demeter-Produkten. Bei Händlern orientiert sich der Mindest-Bioanteil am deutschen Durchschnitt. Aktuell muss ein Händler einen Bioanteil von mindestens sechs Prozent am Umsatz erreichen und davon wiederum mindestens zehn Prozent Demeter-Anteil, damit er Demeter-Produkte in seine Regale stellen kann. Regelmäßige Betriebsentwicklungsgespräche dienen zudem der verbindlichen Zielsetzung für die gemeinsame Weiterentwicklung. Das Personal in den Einkaufsstätten muss ferner regelmäßig geschult und den Konsumenten in den Läden Informationsmaterial angeboten werden.

Neben der weiterhin klaren Ausrichtung auf den Naturkostfachhandel besteht damit auch für Verkaufsstellen des Lebensmitteleinzelhandels die Möglichkeit, Demeter-Ware anzubieten – sofern diese Unternehmer sich mit den Grundsätzen und Werten von Demeter verbinden.

Für Händler, die diesen Kriterien nicht entsprechen, aber mindestens fünf Prozent Bio-Waren  in ihrem Sortiment führen, stehen künftig Produkte mit einem biodynamischen Siegel zur Verfügung. Dieses neue Siegel garantiert, dass bei der Erzeugung und Verarbeitung der Produkte die Demeter-Richtlinien eingehalten wurden.

Durch die Entscheidung für die Bildung eines Fachbeirats „Marken- und Vertriebsstrategie“ sorgten die Delegierten dafür, dass weitere Details für die Umsetzung ausgearbeitet werden, die Erfahrungen mit dem neuen Ansatz kontinuierlich evaluiert und wenn notwendig  Vorschläge für seine weitere Anpassung erarbeitet werden.