Naturkosthandel ist dabei

1 Cent pro Ei für Öko-Geflügelzüchtung

17.10.2016
  • Inga Günther ist Geschäftsführerin der Ökologischen Tierzucht gGmbH

Der Naturkostfachhandel beweist mit dem Engagement für die ökologische Geflügelzucht seine Werteorientierung und Initiativkraft, gemeinsam zukunftsweisende Projekte zu fördern. Durch Unterstützung aus dem Handel kann die gemeinnützige Ökologische Geflügelzucht gGmBH (ÖTZ) von Bioland und Demeter bereits bei rund 22 Millionen Bio-Eiern einen Zusatz-Cent für die teure und aufwändige Züchtungsarbeit verbuchen.

Mit einer „Unternehmenspatenschaft“ verpflichten sich die beteiligten Kooperationspartner, für jedes gehandelte Ei fünf Jahre lang einen Cent an die ÖTZ zu überweisen. Direkt an den Produkten und natürlich überall da, wo es um Geflügelprodukte geht, signalisiert dann das ÖTZ-Siegel, wie stark sich der Händler für die gemeinsame Aufgabe engagiert. Bisher haben rund 40  Betriebe des Verbands Ökokiste e.V., Hofläden sowie elf Naturkostgroßhändler eine solche Vereinbarung unterzeichnet – und es werden kontinuierlich mehr Partner. Sie können  die druckfrischen Kundenflyer der ÖTZ bestellen und für die wichtige Kommunikation zum Verbraucher nutzen. Vorreiter im  gemeinsamen Agieren sind die Großhändler Bodan, Grell, Hako Willmann GmbH, Midgard, Naturkostkontor Bremen, Naturkost Elkershausen, Naturkost Erfurt, Naturkost Nord, Pax an GmbH, Rinklin, Weiling und die Ökokisten-Betriebe.

Marc Schmitt-Weigand, Vorsitzender des Verbandes Ökokiste e.V., und seine rund 40 Mitstreiter erreichen 40 000 Konsumenten. Sie sollen mit garantiert 100 Prozent Bio versorgt werden. „Deshalb unterstützen wir Ökokisten-Betriebe die Zuchtinitiative der ÖTZ nachdrücklich, denn sie sorgt für Bio-Qualität von Anfang an.“ Bereits seit Frühsommer haben sie  „1 Cent pro Ei“ eingeführt. Jeder Kunde zahlt also bereits einen Cent mehr, der dem Zuchtprojekt zu Gute kommt. Außerdem bieten einige Betriebe Eier aus bestehenden Zuchtherden an oder beteiligen sich selbst an der Züchtung. „Wir können eine unethische Geflügelhaltung mit der Tötung männlicher Küken nicht akzeptieren. Durch den Eier-Cent leisten wir einen finanziellen Beitrag und darüber hinaus machen wir unsere rund 40.000 Kunden deutschlandweit auf die Probleme in der Geflügelhaltung aufmerksam und bieten ihnen Alternativen.“

Sascha Damaschun, Geschäftsführer Handel beim Großhändler Bodan, geht noch einen Schritt weiter: „Durch das Fundraising für die ökologische Hühnerzucht über den Zusatz-Cent gestalten wir Zukunft aktiv mit, und zwar Hand in Hand mit unseren Kunden und Verbrauchern.  Das Projekt ist ein gutes Beispiel dafür, wie wir durch verantwortungsbewusste Preis- und Konsumentscheidungen konkrete Strukturveränderungen bewirken können – auch auf vielen anderen Aktionsfeldern der nachhaltigen Entwicklung.“

Elke Röder, Geschäftsführerin im Bundesverband Naturkost Naturwaren in Berlin, unterstreicht den Zukunftsaspekt: „Aus der Idee der Ökologischen Landwirtschaft folgt, dass wir auch bei der Züchtung unabhängig sein müssen. Die zukunftsweisende Aufgabe der ÖTZ gGmbH hat diese Unabhängigkeit zum Ziel und verdient daher unsere volle Unterstützung.“

Weil Züchtung teuer ist, freut sich die ÖTZ natürlich auch über weitere Spender. Sie können einmalig oder regelmäßig Geld zum Beispiel aus Aktionen mit Kunden oder durch differenzierte Handels-Angebote beisteuern. „Mit unseren beiden Varianten der finanziellen Unterstützung für das gemeinsame, branchenrelevante Projekt einer ökologischen Tierzucht bieten wir allen Partnern im Handel nun die Gelegenheit, sich je nach den eigenen Möglichkeiten und Intentionen mit der ÖTZ und der bereits begonnenen Zucht für das Öko-Huhn der Zukunft zu verbinden“, gibt Geschäftsführerin Inga Günther den Startschuss für die konzertierte Aktion.

Die Ökologische Tierzucht gGmbH

Die gemeinnützige GmbH für freie, ökologische Tierzucht wurde von Bioland und Demeter gegründet, um Weichen zu stellen für eine unabhängige Tierzucht. So können Bio-Landwirten in Zukunft an artgerechte Haltungsbedingungen optimal angepasste Tiere angeboten und der gemeinsame Anspruch des Öko-Landbaus zum respektvollen Umgang mit Nutztieren besser erfüllt werden. Den Auftakt macht die ökologische Geflügelzucht, um ökologische Eierproduktion und Hähnchen-Mast von multinationalen Zuchtunternehmen unabhängiger zu machen. Bio-Bauern  geben den Nutztieren ihre Würde zurück. Die gemeinnützige Ökologische Tierzucht GmbH bietet Bauern, Händlern und Förderern vielfältige Möglichkeiten sich an diesem beispielhaften Projekt zu beteiligen.

www.oekotierzucht.de

Disclaimer

Diese Meldung beruht auf einer Pressemitteilung der Ökologischen Tierzucht gGmbH, die von Bioland und Demeter gemeinsam gegründet wurde.

17.10.2016
1 Cent pro Ei für Öko-Geflügelzüchtung
Naturkosthandel ist dabei

Der Naturkostfachhandel beweist mit dem Engagement für die ökologische Geflügelzucht seine Werteorientierung und Initiativkraft, gemeinsam zukunftsweisende Projekte zu fördern. Durch Unterstützung aus dem Handel kann die gemeinnützige Ökologische Geflügelzucht gGmBH (ÖTZ) von Bioland und Demeter bereits bei rund 22 Millionen Bio-Eiern einen Zusatz-Cent für die teure und aufwändige Züchtungsarbeit verbuchen.

Mit einer „Unternehmenspatenschaft“ verpflichten sich die beteiligten Kooperationspartner, für jedes gehandelte Ei fünf Jahre lang einen Cent an die ÖTZ zu überweisen. Direkt an den Produkten und natürlich überall da, wo es um Geflügelprodukte geht, signalisiert dann das ÖTZ-Siegel, wie stark sich der Händler für die gemeinsame Aufgabe engagiert. Bisher haben rund 40  Betriebe des Verbands Ökokiste e.V., Hofläden sowie elf Naturkostgroßhändler eine solche Vereinbarung unterzeichnet – und es werden kontinuierlich mehr Partner. Sie können  die druckfrischen Kundenflyer der ÖTZ bestellen und für die wichtige Kommunikation zum Verbraucher nutzen. Vorreiter im  gemeinsamen Agieren sind die Großhändler Bodan, Grell, Hako Willmann GmbH, Midgard, Naturkostkontor Bremen, Naturkost Elkershausen, Naturkost Erfurt, Naturkost Nord, Pax an GmbH, Rinklin, Weiling und die Ökokisten-Betriebe.

Marc Schmitt-Weigand, Vorsitzender des Verbandes Ökokiste e.V., und seine rund 40 Mitstreiter erreichen 40 000 Konsumenten. Sie sollen mit garantiert 100 Prozent Bio versorgt werden. „Deshalb unterstützen wir Ökokisten-Betriebe die Zuchtinitiative der ÖTZ nachdrücklich, denn sie sorgt für Bio-Qualität von Anfang an.“ Bereits seit Frühsommer haben sie  „1 Cent pro Ei“ eingeführt. Jeder Kunde zahlt also bereits einen Cent mehr, der dem Zuchtprojekt zu Gute kommt. Außerdem bieten einige Betriebe Eier aus bestehenden Zuchtherden an oder beteiligen sich selbst an der Züchtung. „Wir können eine unethische Geflügelhaltung mit der Tötung männlicher Küken nicht akzeptieren. Durch den Eier-Cent leisten wir einen finanziellen Beitrag und darüber hinaus machen wir unsere rund 40.000 Kunden deutschlandweit auf die Probleme in der Geflügelhaltung aufmerksam und bieten ihnen Alternativen.“

Sascha Damaschun, Geschäftsführer Handel beim Großhändler Bodan, geht noch einen Schritt weiter: „Durch das Fundraising für die ökologische Hühnerzucht über den Zusatz-Cent gestalten wir Zukunft aktiv mit, und zwar Hand in Hand mit unseren Kunden und Verbrauchern.  Das Projekt ist ein gutes Beispiel dafür, wie wir durch verantwortungsbewusste Preis- und Konsumentscheidungen konkrete Strukturveränderungen bewirken können – auch auf vielen anderen Aktionsfeldern der nachhaltigen Entwicklung.“

Elke Röder, Geschäftsführerin im Bundesverband Naturkost Naturwaren in Berlin, unterstreicht den Zukunftsaspekt: „Aus der Idee der Ökologischen Landwirtschaft folgt, dass wir auch bei der Züchtung unabhängig sein müssen. Die zukunftsweisende Aufgabe der ÖTZ gGmbH hat diese Unabhängigkeit zum Ziel und verdient daher unsere volle Unterstützung.“

Weil Züchtung teuer ist, freut sich die ÖTZ natürlich auch über weitere Spender. Sie können einmalig oder regelmäßig Geld zum Beispiel aus Aktionen mit Kunden oder durch differenzierte Handels-Angebote beisteuern. „Mit unseren beiden Varianten der finanziellen Unterstützung für das gemeinsame, branchenrelevante Projekt einer ökologischen Tierzucht bieten wir allen Partnern im Handel nun die Gelegenheit, sich je nach den eigenen Möglichkeiten und Intentionen mit der ÖTZ und der bereits begonnenen Zucht für das Öko-Huhn der Zukunft zu verbinden“, gibt Geschäftsführerin Inga Günther den Startschuss für die konzertierte Aktion.

Die Ökologische Tierzucht gGmbH

Die gemeinnützige GmbH für freie, ökologische Tierzucht wurde von Bioland und Demeter gegründet, um Weichen zu stellen für eine unabhängige Tierzucht. So können Bio-Landwirten in Zukunft an artgerechte Haltungsbedingungen optimal angepasste Tiere angeboten und der gemeinsame Anspruch des Öko-Landbaus zum respektvollen Umgang mit Nutztieren besser erfüllt werden. Den Auftakt macht die ökologische Geflügelzucht, um ökologische Eierproduktion und Hähnchen-Mast von multinationalen Zuchtunternehmen unabhängiger zu machen. Bio-Bauern  geben den Nutztieren ihre Würde zurück. Die gemeinnützige Ökologische Tierzucht GmbH bietet Bauern, Händlern und Förderern vielfältige Möglichkeiten sich an diesem beispielhaften Projekt zu beteiligen.

www.oekotierzucht.de