Rezept

Tante Rosas Heimwehsuppe

Ostpreußischer „Beten-Borschtsch“ mit Salzkartoffeln, Buttermilch, Dillgurken und Speck

Bild: Fotostudio Viscom


Tante Rosas Heimwehsuppe:
Ostpreußischer „Beten-Borschtsch“ mit Salzkartoffeln, Buttermilch, Dillgurken und Speck

Ergibt: 4 Portionen

Zutaten:

Für den Borschtsch:

  • 30 g Butter
  • 1 mittelgroße Zwiebel, geschält und fein geschnitten
  • 3–4 frische, mittelgroße Rote Beten, ca. 1 kg, geschält und grob geraspelt
  • 500 ml Buttermilch
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 1 TL getrockneter Majoran
  • Salz
  • Saft von 1 Zitrone

Für das Topping:

  • 100 g Bauchspeck, fein gewürfelt
  • 1 Bund Dill, gewaschen und fein gehackt
  • 100 g Gewürzgurken aus dem Glas, fein gewürfelt

Für den Borschtsch die Butter in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Anschließend die geraspelten Roten Beten zugeben und unter mehrfachem Rühren 2–3 Minuten ebenfalls andünsten lassen. Mit Buttermilch und Gemüsebrühe aufgießen und bei geschlossenem Deckel und auf mittlerer Flamme die Rote Bete weich kochen. Den Majoran zugeben, mit Salz und Zitronensaft abschmecken.

Während die Roten Beten köcheln, die Speckwürfel in einer kleinen beschichteten Pfanne langsam trocken, d. h. ohne zusätzliches Fett erhitzen. Erst wenn genügend Fett aus dem Speck ausgetreten ist, kann die Hitze erhöht werden; jetzt werden die Würfelchen schön knusprig. In einer Schüssel Dill und Gewürzgurken miteinander verrühren.

Zum Servieren die Salzkartoffeln in tiefen Tellern anrichten, Borschtsch darüber geben. Den Speck und die Dill-Gewürzgurken separat auf den Tisch stellen.

Tipps: Anstelle des Specks können auch gewürfelter Räuchertofu oder hartgekochte, sehr fein gehackte Eier (1 pro Genießer) verwendet werden. Der „Beten-Borschtsch“ schmeckt aufgewärmt fast noch besser!

All you need is Soup: Von Bauchweh bis Fernweh – eine Suppe für jede Lebenslage

Cover von All you need is soup

Für die Zen-Köchin und Buchautorin Susanne Seethaler gibt es kein Leid für Körper und Seele, das nicht mit einer Suppe gelindert werden könnte. Ihre 50 liebevoll und sehr persönlich präsentierten Suppen-Rezepte haben nicht nur Heilwirkung, sondern sind auch Energiespender für den Alltag, helfen beim Einschlafen, entschlacken den Körper, verführen die Gäste und machen gute Laune. Mit kurzen Geschichten aus der Welt des Suppenzaubers, originellen Kochtipps und Hintergrundwissen über die speziellen Heilwirkungen der Zutaten.

Susanne Seethaler lebt, schreibt und kocht in München. Zuletzt veröffentlichte die bayerische Zen-Köchin „Simplify your food – Denn die Rettung der Welt beginnt in der Küche“ (Knaur Verlag). Darin gibt die Zen-Köchin Antworten auf die Fragen: Wie kocht man nachhaltig, ökobewusst, gesund und ohne etwas zu verschwenden?

Susanne Seethaler

Mehr Rezepte finden Sie auch im Demeter Journal 40.

16.11.2018
Tante Rosas Heimwehsuppe
Rezept

Tante Rosas Heimwehsuppe:
Ostpreußischer „Beten-Borschtsch“ mit Salzkartoffeln, Buttermilch, Dillgurken und Speck

Ergibt: 4 Portionen

Zutaten:

Für den Borschtsch:

  • 30 g Butter
  • 1 mittelgroße Zwiebel, geschält und fein geschnitten
  • 3–4 frische, mittelgroße Rote Beten, ca. 1 kg, geschält und grob geraspelt
  • 500 ml Buttermilch
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 1 TL getrockneter Majoran
  • Salz
  • Saft von 1 Zitrone

Für das Topping:

  • 100 g Bauchspeck, fein gewürfelt
  • 1 Bund Dill, gewaschen und fein gehackt
  • 100 g Gewürzgurken aus dem Glas, fein gewürfelt

Für den Borschtsch die Butter in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Anschließend die geraspelten Roten Beten zugeben und unter mehrfachem Rühren 2–3 Minuten ebenfalls andünsten lassen. Mit Buttermilch und Gemüsebrühe aufgießen und bei geschlossenem Deckel und auf mittlerer Flamme die Rote Bete weich kochen. Den Majoran zugeben, mit Salz und Zitronensaft abschmecken.

Während die Roten Beten köcheln, die Speckwürfel in einer kleinen beschichteten Pfanne langsam trocken, d. h. ohne zusätzliches Fett erhitzen. Erst wenn genügend Fett aus dem Speck ausgetreten ist, kann die Hitze erhöht werden; jetzt werden die Würfelchen schön knusprig. In einer Schüssel Dill und Gewürzgurken miteinander verrühren.

Zum Servieren die Salzkartoffeln in tiefen Tellern anrichten, Borschtsch darüber geben. Den Speck und die Dill-Gewürzgurken separat auf den Tisch stellen.

Tipps: Anstelle des Specks können auch gewürfelter Räuchertofu oder hartgekochte, sehr fein gehackte Eier (1 pro Genießer) verwendet werden. Der „Beten-Borschtsch“ schmeckt aufgewärmt fast noch besser!

All you need is Soup: Von Bauchweh bis Fernweh – eine Suppe für jede Lebenslage

Cover von All you need is soup

Für die Zen-Köchin und Buchautorin Susanne Seethaler gibt es kein Leid für Körper und Seele, das nicht mit einer Suppe gelindert werden könnte. Ihre 50 liebevoll und sehr persönlich präsentierten Suppen-Rezepte haben nicht nur Heilwirkung, sondern sind auch Energiespender für den Alltag, helfen beim Einschlafen, entschlacken den Körper, verführen die Gäste und machen gute Laune. Mit kurzen Geschichten aus der Welt des Suppenzaubers, originellen Kochtipps und Hintergrundwissen über die speziellen Heilwirkungen der Zutaten.

Susanne Seethaler lebt, schreibt und kocht in München. Zuletzt veröffentlichte die bayerische Zen-Köchin „Simplify your food – Denn die Rettung der Welt beginnt in der Küche“ (Knaur Verlag). Darin gibt die Zen-Köchin Antworten auf die Fragen: Wie kocht man nachhaltig, ökobewusst, gesund und ohne etwas zu verschwenden?

Susanne Seethaler

Mehr Rezepte finden Sie auch im Demeter Journal 40.