Rezept

Gefüllte Kohlrabi

Gefüllte Kohlrabi

Bild: Fotostudio Viscom


Gefüllte Kohlrabi

Ergibt: 4 Portionen

Das kennt die konventionelle Pflanzenzüchtung gar nicht: Selektion auf Geschmack. Für die biodynamischen Gemüsezüchter dagegen ist es ein wichtiges Ziel, aromatische und bekömmliche Sorten zu entwickeln. Die passionierte Köchin Mercedes Benz-Rossmanith aus der hessischen Wetterau nutzt voller Begeisterung diese samenfesten, dauerhaft fruchtbaren Gemüsesorten. Und das nicht etwa nur, weil ihr Mann Gebhardt Rossmanith bei der Bingenheimer Saatgut AG an der Quelle sitzt, sondern weil zur tiefen Überzeugung auch das überzeugende Geschmackserlebnis kommt.

Zutaten:

  • 4 große Kohlrabi (Rasko)
  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 EL Sesamöl
  • 3 EL Couscous
  • ½ EL Zitronensaft
  • 1 Msp abgeriebene Zitronenschale
  • ½ l Gemüsebrühe
  • 125 g Crème fraîche
  • 50 g Ziegenfrischkäse
  • Meersalz
  • schwarzer Pfeffer

Kohlrabi schälen, oben Deckel abschneiden, wieder aufsetzen. Alle schönen Herzblättchen waschen. Kohlrabi in Topf setzen, Gemüsebrühe angiessen, 20 Minuten abgedeckt dünsten. Auf Teller abkühlen lassen, Brühe beiseite stellen. Kohlrabiblätter klein hacken. Sesamöl erhitzen, Zwiebel mit den gehackten Blättern glasig dünsten. Zitronenschale und -saft zufügen, mit der Hälfte Gemüsebrühe ablöschen, Couscous hineinrühren und auf abgeschalteter Platte quellen lassen. Crème fraîche und Ziegenfrischkäse darunter mengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit einem Löffel das Fleisch aus den Kohlrabi stechen, grob hacken und zum Couscous geben. Couscousmasse in Kohlrabi füllen, Deckel drauf setzen, Kohlrabi in Topf stellen. Restliche Gemüsebrühe zugießen, restliche Couscous-Masse dazugeben, abgedeckt bei kleiner Hitze 10 Minuten dünsten.

Pluspunkte für samenfeste biodynamische Gemüsesorten

Als einziger Bio-Verband hat Demeter Richtlinien für Pflanzenzüchtung und zertifiziert biodynamisch gezüchtete Sorten bei Gemüse und Getreide. Sie garantieren höchste Nahrungsqualität und besten Geschmack.

  • Selektion nach Vitalität, Aroma und Bekömmlichkeit
  • Höchste Reifequalität
  • Geschmacksvielfalt dank regional angepasster Sortenvielfalt
  • Harmonische Entwicklung im Kräftefeld von Erde und Kosmos dank Biodynamischer Präparate
  • Wahrung der Integrität der Pflanze
  • Standortbezogene Züchtung
  • Förderung der regionalen Vielfalt
  • Fruchtbare Pflanzen, die ihre guten Eigenschaften weiter vererben
  • Saatgut als Kulturgut, nicht als Wirtschaftsfaktor – in der Verantwortung von Bauern und Gärtnern
  • Unabhängigkeit von Saatgutkonzernen, die auf Agro-Gentechnik setzen