Demeter warnt vor Gentechnik in Bio-Lebensmitteln

Demeter warnt vor Gentechnik in Bio-Lebensmitteln Demeter, der älteste ökologische Verband mit weltweiter Vernetzung bio-dynamischer Projekte, kritisiert die drohende Aufweichung der EU-Bio-Verordnung. „Wenn die europäischen Agrarminister jetzt wirklich wie angekündigt beschließen, gentechnisch hergestellte Zusatzstoffe für die Lebensmittelverarbeitung zuzulassen, weichen sie das bewährte Prinzip des konsequenten Verzichts auf Genmanipulation beim Bio-Essen auf,“ warnt Demeter-Bund-Geschäftsführer Stephan Illi. In Deutschland wirtschaften rund 1400 Landwirte mit über 50 000 Hektar Fläche biologisch-dynamisch. Zum Marktforum, dem runden Tisch der Demeter-Bewegung mit allen Wertschöpfungs-Ebenen, gehören zudem die Vertreter von etwa 330 Demeter-Herstellern und –Verarbeitern sowie Vertragspartner aus dem Naturkost-und Reformwaren-Großhandel. Sie engagieren sich für gesunde Lebensmittel und gegen Gentechnik im Agrar- und Ernährungsbereich. Dabei bekommen sie Unterstützung nicht nur von den überzeugten Bio-Kunden, sondern immer mehr auch von aufmerksamen Verbrauchern, die der Agro-Gentechnik skeptisch gegenüber stehen. „Wenn der EU-Agrarrat nun Ausnahmen für den Einsatz von gentechnisch manipulierten Substanzen für Bio-Lebensmittel erwägt, setzt er ein völlig falsches Signal, das an den Erwartungen der meisten Menschen vorbei geht,“ betont Illi.
02.05.2007
Demeter warnt vor Gentechnik in Bio-Lebensmitteln
Demeter warnt vor Gentechnik in Bio-Lebensmitteln Demeter, der älteste ökologische Verband mit weltweiter Vernetzung bio-dynamischer Projekte, kritisiert die drohende Aufweichung der EU-Bio-Verordnung. „Wenn die europäischen Agrarminister jetzt wirklich wie angekündigt beschließen, gentechnisch hergestellte Zusatzstoffe für die Lebensmittelverarbeitung zuzulassen, weichen sie das bewährte Prinzip des konsequenten Verzichts auf Genmanipulation beim Bio-Essen auf,“ warnt Demeter-Bund-Geschäftsführer Stephan Illi. In Deutschland wirtschaften rund 1400 Landwirte mit über 50 000 Hektar Fläche biologisch-dynamisch. Zum Marktforum, dem runden Tisch der Demeter-Bewegung mit allen Wertschöpfungs-Ebenen, gehören zudem die Vertreter von etwa 330 Demeter-Herstellern und –Verarbeitern sowie Vertragspartner aus dem Naturkost-und Reformwaren-Großhandel. Sie engagieren sich für gesunde Lebensmittel und gegen Gentechnik im Agrar- und Ernährungsbereich. Dabei bekommen sie Unterstützung nicht nur von den überzeugten Bio-Kunden, sondern immer mehr auch von aufmerksamen Verbrauchern, die der Agro-Gentechnik skeptisch gegenüber stehen. „Wenn der EU-Agrarrat nun Ausnahmen für den Einsatz von gentechnisch manipulierten Substanzen für Bio-Lebensmittel erwägt, setzt er ein völlig falsches Signal, das an den Erwartungen der meisten Menschen vorbei geht,“ betont Illi.