Barfuss

Eierkopf mit wilder Kressefrisur

Ob als Mitbringsel zum Osterbrunch oder als lustige Deko mit wachsendem Haupthaar – ein Kresse-Ei versprüht gute Laune und sorgt für das gewisse Extra auf jeder Stulle!

Bildrechte
Garachshenko Marina/shutterstock.com

Großes Ehrenwort: Die strubbeligen, grün­haarigen Eierköpfchen sind ganz einfach herzustellen und gelingen immer!

Das brauchst du:

  • hart gekochte Eier
  • Wattepads aus Bio-Baumwolle
  • Kressesamen
  • Farbstifte
  • Wasser
  • Teelöffel
  • Moos
  • Unterteller

So geht's:

  1. Köpfe dein Ei ganz normal am oberen Rand. Höhle das Ei mit dem Teelöffel aus. (Und iss es am besten gleich!)
  2. Spül die Eierschale innen unter warmem Wasser aus und tupfe das Ei vorsichtig trocken.
  3. Male ein Gesicht auf die Eierschale, drücke dabei allerdings nicht zu fest auf, damit die Schale nicht zerbricht.
  4. Nimm den Unterteller und bedecke ihn mit Moos, platziere darauf das Eiergesicht oder mehrere davon.
  5. Falte pro Eierkopf je ein Wattepad in der Mitte und stopfe es vorsichtig ins Ei, gieße so viel Wasser darauf, bis es sich vollgesaugt hat.
  6. Jetzt wird gesät: Streu Kressesamen auf die befeuchtete Watte, bis sie ganz eng aneinanderliegen. Fertig!
  7. Nun heißt es abwarten und den Haaren beim Wachsen zuschauen: Gieße die „Frisur“ vorsichtig jeden Tag mit einem kleinen Schluck Wasser – und schon bald kannst du die Haare ernten und dein Brot damit belegen. Oder das lustige Eierköpfchen verschenken!

Dieser Artikel stammt aus dem Demeter Journal


©
An Ort und Ställe

Einmal Gemüse mit Idealismus und Vielfalt, bitte!

Annette Glaser und Boris Laufer vom Demeter-Hof Apfeltraum haben mit ihrer Gärtnerei den Schritt in die Solidarische Landwirtschaft gewagt. So können sie nicht nur ihre Ansprüche an ein ideales Wirtschaften und Arbeiten mit der Natur besser verwirklichen, sondern haben auch den Raum, sich den Fragen der Zukunft zu stellen. Etwa, wie sie den Auswirkungen des Klimawandels begegnen.

©
Unterm Schirm

Über Milch UND Mut

Es braucht Mut, etwas anders zu machen, als es die meisten tun. Solchen Mut hat die Bio-Bewegung, darunter natürlich auch die Demeter-Gemeinschaft, bewiesen. Mut, etwas zu tun, das anders ist, brauchen wir auch heute.

©
Stell dir vor

Wenn wir mutig wären

Wenn wir mutig wären, würden wir morgen als Erstes einmal zu Hause bleiben. Wir würden ausschlafen. Wir würden uns mit einem heißen Tee ans Fenster stellen und endlich, endlich wieder zu uns kommen. Dieses Leben zwischen Globalisierung und Gletscherschmelze, zwischen Abwrackprämie und Artensterben, zwischen Konsum und Neokolonialismus soll alternativlos sein? Das soll nun immer so weitergehen mit Aufstehen und Pendeln und Herstellen und Wegschmeißen? Leben und Zerstören – muss das wirklich ein und dasselbe sein?

©
Eine Frage des Geschmacks

Hier zählen innere Werte

Samenfeste Sorten schmecken nicht nur anders, sondern sind auch kleine Revolutionärinnen auf dem Gemüseacker, die sich dem System der Saatgutkonzerne entgegenstellen. Boris Voelkel findet: Sie sind die Zukunft!