Staatsmedaillen für Demeter-Mitglieder Eckart Irion und Franz Obermeyer

Festakt zum Auftakt der Bio-Erlebnistage für herausragende Persönlichkeiten des Ökolandbaus in Bayern

(v.l.) Amtschef Hubert Bittlmayer, Eckart Irion, Gerald Herbst, Franz Obermeyer, Hubert Heigl, Vorsitzender LVÖ, Foto: Hauke Seyfarth/StMELF


Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat insgesamt 21 verdiente Persönlichkeiten des Ökolandbaus ausgezeichnet, die von der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V. vorgeschlagen wurden. Die Medaillen und Urkunden beziehungsweise einen Bayerischen Löwen bekamen die zu Ehrenden bei einem Festakt zum Auftakt der Bio-Erlebnistage 2021 durch den Amtschef des Staatsministeriums, Herrn Hubert Bittlmayer, in Vertretung für Frau Staatsministerin Kaniber, in der Allerheiligen-Hofkirche in der Münchner Residenz überreicht.

Unter den geehrten Personen, die eine Staatsmedaille für besondere Pionierleistungen bei der Verarbeitung und Vermarktung von Erzeugnissen des ökologischen Landbaus erhalten haben, sind die beiden Demeter-Mitglieder  Franz Obermeyer (Tengling/ Traunstein) und Eckart Irion (Unterreit /Mühldorf a. Inn). Demeter Bayern gratuliert ihnen ganz herzlich und dankt für ihren jahrelangen und engagierten Einsatz für den Verband.

(v.l.) Amtschef Hubert Hubert Bittlmayer, Eckart Irion, Hubert Heigl, Vorsitzender LVÖ, Foto: Hauke Seyfarth/StMELF

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(v.l.) Amtchef Hubert Bittlmayer, Franz Obermeyer, Hubert Heigl, Vorsitzender LVÖ, Foto: Hauke Seyfarth/StMELF

Mit hohem ehrenamtlichem Einsatz haben sie große Verdienste für die ökologische Landwirtschaft in Bayern geleistet: Die Staatsmedaille in Silber erhielten fünf Personen für ihre Pionierleistungen in der Verarbeitung und Vermarktung von Erzeugnissen des ökologischen Landbaus. 15 Staatsmedaillen wurden für langjährige Verdienste um den Ökolandbau verliehen. Die Auszeichnungen überreichte Hubert Bittlmayer, Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Hubert Heigl, 1. Vorsitzender der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V. (LVÖ) betonte in seinem Grußwort die Bedeutung ihres Engagements für das Gemeinwohl: „Die heute geehrten Personen haben in ihren Landwirtschafts- und Verarbeitungsunternehmen Pionierarbeit für die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft in Bayern geleistet. Sie haben bio-regionale Wertschöpfungsketten aufgebaut, bei denen der Nutzen für alle Beteiligten und nicht der Profit eines Einzelnen im Vordergrund steht. Statt auf maximale Arbeitsteilung und Rationalisierung setzten sie auf Ganzheitlichkeit und Vielfalt. Sie haben sich in den Verbänden des ökologischen Landbaus – Naturland, Bioland, Biokreis und Demeter – eingebracht und darüber hinaus in ihren Gemeinden und weiteren Organisationen engagiert. Leitgedanken dieser Arbeit waren und sind das Gemeinwohl sowie die ökologische, ökonomische, soziale und kulturelle Nachhaltigkeit.“

In Bayern wirtschaften aktuell über 10% der Betriebe nach den Richtlinien für den ökologischen Landbau. Mit über 380.000 ha werden rund 12% der landwirtschaftlichen Fläche in Bayern ökologisch bewirtschaftet. Die vollständige Pressemitteilung mit allen Preisträgern finden Sie unter www.stmelf.bayern.de/oekofestakt.