MittwochsBlog

Landwirtschaft, Ökonomie und Resilienz

28.06.2018
Mittwochsblogger sitzt auf dem Misthaufen

„Ein jeder Ökonomie-Organismus hat den Futterbau zu seiner Basis", schreibt die „Ökonomische Neuigkeiten und Verhandlungen - Zeitschrift für alle Zweige der Land- und Hauswirthschaft, des Forst- und Jagdwesens im österreichischen Kaiserthume und dem ganzen Deutschland“  1846.

Nun, das klingt nach solidem Ökolandbau, denn Klee und Co. verbunden mit Wiederkäuerhaltung und deren Dung sind die Grundlage für eine dauerfähige Bodenfruchtbarkeit. Landbauwissen seit den alten Ägyptern. In der modernen industriell-arbeitsteiligen Landwirtschaft aber ohne Relevanz: außer bei den Ökobauern und besonders bei Demeter. Das heißt biodynamisch dann „ Futter-Mist-Spirale“ und drückt aus, dass so der Standort sprich Boden entwickelt werden kann, unterstützt durch die biodynamischen Maßnahmen wie Kompostierung und den Einsatz von Präparaten. Schon ohne diese Optimierung ist das Verfahren wirksam, wie Wissenschaftler vier einigen Jahren zeigten: Mist vom eigenen Hof wird dann vom Boden „ erkannt“ und besser  „verdaut“: Heimvorteil!. Dieses Quartett aus Klee + Kuh + Kompost + Präparate sichert die Stabilität sowohl im Zusammenwirken zwischen Pflanze und Boden als auch innerbetrieblich durch die Verteilung von Risiken auf Anbau und Tierhaltung. Beide Aspekte dienen der Resilienz, kosten aber auch. Wo Banken Stresstests machen und Eigenkapital erhöhen müssen, zeigt den Landwirten eher die extreme Witterung Handlungsbedarf auf beim Stärken der Eigenkräfte ihres Betriebes, bei der Fähigkeit, ihrer Böden, Extreme wegzustecken.

Der Demeter-Blog wird verfasst von Michael Olbrich-Majer, Redakteur der Fachzeitschrift Lebendige Erde.

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28.06.2018
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„Ein jeder Ökonomie-Organismus hat den Futterbau zu seiner Basis", schreibt die „Ökonomische Neuigkeiten und Verhandlungen - Zeitschrift für alle Zweige der Land- und Hauswirthschaft, des Forst- und Jagdwesens im österreichischen Kaiserthume und dem ganzen Deutschland“  1846.

Nun, das klingt nach solidem Ökolandbau, denn Klee und Co. verbunden mit Wiederkäuerhaltung und deren Dung sind die Grundlage für eine dauerfähige Bodenfruchtbarkeit. Landbauwissen seit den alten Ägyptern. In der modernen industriell-arbeitsteiligen Landwirtschaft aber ohne Relevanz: außer bei den Ökobauern und besonders bei Demeter. Das heißt biodynamisch dann „ Futter-Mist-Spirale“ und drückt aus, dass so der Standort sprich Boden entwickelt werden kann, unterstützt durch die biodynamischen Maßnahmen wie Kompostierung und den Einsatz von Präparaten. Schon ohne diese Optimierung ist das Verfahren wirksam, wie Wissenschaftler vier einigen Jahren zeigten: Mist vom eigenen Hof wird dann vom Boden „ erkannt“ und besser  „verdaut“: Heimvorteil!. Dieses Quartett aus Klee + Kuh + Kompost + Präparate sichert die Stabilität sowohl im Zusammenwirken zwischen Pflanze und Boden als auch innerbetrieblich durch die Verteilung von Risiken auf Anbau und Tierhaltung. Beide Aspekte dienen der Resilienz, kosten aber auch. Wo Banken Stresstests machen und Eigenkapital erhöhen müssen, zeigt den Landwirten eher die extreme Witterung Handlungsbedarf auf beim Stärken der Eigenkräfte ihres Betriebes, bei der Fähigkeit, ihrer Böden, Extreme wegzustecken.

Der Demeter-Blog wird verfasst von Michael Olbrich-Majer, Redakteur der Fachzeitschrift Lebendige Erde.

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