Demeter-Blog

Kuhmist stinkt weniger als Geld

12.04.2018
Kuhmist stinkt weniger als Geld: Demeter-Blogger sitzt auf einem Strohballen

Kuhmist stinkt weniger als Geld sagte der Banker, der einst dem Dottenfelderhof den Gründungskredit gab, am Ende. Zwischendrin hatte er es fast bereut. Gemeinschaftliche Landwirtschaft, dann auch noch biodynamisch bewirtschaftet, damals eher unbekannt, womöglich die Böden auslaugend – kämpfen musste die Betriebsgemeinschaft nicht nur gegen Vorurteile, sondern gegen handfeste Immobilieninteressen. Heute ist der Dottenfelderhof ein florierender Demeter-Hof mit Forschung und Lehre, vielfach ausgezeichnet und die Betriebsgemeinschaft in der dritten Generation. Am Wochenende wurde die Unterzeichnung des ersten Pachtvertrags vor 50 Jahren gefeiert. Mit einem Podiumsgespräch, das die Gründerfamilien Bauer, Becker, Brandau, Klein und Klett würdigte. Und endlich die Frage klärte, ob man denn fünf Freunde sein müsse, damit das gemeinsame Arbeiten aus einer Kasse so lange funktioniert. Nein, muss man nicht. Aber der tiefe Respekt für das, was man gemeinsam will, die Treue zum gemeinsamen Projekt, verbunden mit selbstverständlicher Freiheit der einzelnen im Handeln hat dies möglich gemacht. Klingt spannend? War es auch!

Der MittwochsBlog wird zum Demeter-Blog. Er erscheint aber weiterhin mittwochs und wird verfasst von Michael Olbrich-Majer, Redakteur der Fachzeitschrift Lebendige Erde.

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12.04.2018
Kuhmist stinkt weniger als Geld
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Kuhmist stinkt weniger als Geld sagte der Banker, der einst dem Dottenfelderhof den Gründungskredit gab, am Ende. Zwischendrin hatte er es fast bereut. Gemeinschaftliche Landwirtschaft, dann auch noch biodynamisch bewirtschaftet, damals eher unbekannt, womöglich die Böden auslaugend – kämpfen musste die Betriebsgemeinschaft nicht nur gegen Vorurteile, sondern gegen handfeste Immobilieninteressen. Heute ist der Dottenfelderhof ein florierender Demeter-Hof mit Forschung und Lehre, vielfach ausgezeichnet und die Betriebsgemeinschaft in der dritten Generation. Am Wochenende wurde die Unterzeichnung des ersten Pachtvertrags vor 50 Jahren gefeiert. Mit einem Podiumsgespräch, das die Gründerfamilien Bauer, Becker, Brandau, Klein und Klett würdigte. Und endlich die Frage klärte, ob man denn fünf Freunde sein müsse, damit das gemeinsame Arbeiten aus einer Kasse so lange funktioniert. Nein, muss man nicht. Aber der tiefe Respekt für das, was man gemeinsam will, die Treue zum gemeinsamen Projekt, verbunden mit selbstverständlicher Freiheit der einzelnen im Handeln hat dies möglich gemacht. Klingt spannend? War es auch!

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