Wirtschaften im Kreislauf

Biodynamische Landwirtschaft

Auf dem Kohlfeld

Johanna Fellner vom Dottenfelderhof (Bild: Yool)


Das Ideal der Biodynamischen Wirtschaftsweise ist die Kreislaufwirtschaft: Der Landwirt hält so viele Tiere wie er mit seinem Land ernähren kann. Deren Mist sorgt für eine hohe Bodenfruchtbarkeit, die beste Lebensmittel für den Menschen hervorbringt.

Mit Hilfe von Biodynamischen Präparaten ordnet der Erzeuger Naturprozesse. So wird der Hof zu einem einzigartigen Organismus, in dem jedes Organ das andere braucht: Mensch, Pflanze, Tier und Boden wirken zusammen.

Dottenfelderhof
Jedes Teil dient dem Ganzen

Demeter-Landwirt*innen betrachten ihren Hof als einen lebendigen, einzigartigen Organismus. Dieses Ideal geht über das Bild des geschlossenen Hofkreislaufs hinaus. Ein Organ braucht das andere.

Horn mit Mist gefüllt
Das Herzstück der biodynamischen Landwirtschaft

Außergewöhnlichstes Charakteristikum der Biodynamischen Wirtschaftsweise sind von Beginn an die Präparate. Ihre Anwendung ist für jeden Demeter-Betrieb verpflichtend.

Hornmist-Präparat
Grundlage für volle Pflanzenreife

Ein Ziel biodynamischer Bemühungen ist die Verlebendigung des Bodens. Nur in vitalem Boden können Nahrungsmittel harmonisch wachsen.

Gute Eigenschaften vererben

Bereits seit 2008 hat als erster Bio-Verband eine Richtlinien für Pflanzenzüchtung und zertifiziert biodynamisch gezüchtete Gemüse- und Getreidesorten.