Familie Wiedemann-Bajohr gewinnt den Klimapreis Kategorie Landwirtschaft

Bayerischen Klimapreis 2018

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (l.) mit Martin Wiedemann-Bajohr (r.) und seinem Neffen sowie Dr. Annette Freibauer (Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft und Jury-Mitglied)

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (l.) mit Martin Wiedemann-Bajohr (r.) und seinem Neffen sowie Dr. Annette Freibauer (Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft und Jury-Mitglied)

Für gelungene Praxisbeispiele zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber am 9. August 2018 vier bayerische Betriebe und ein Wassermanagement-Projekt im Freistaat mit dem Klimapreis für Landwirtschaft, Gartenbau und Weinbau ausgezeichnet.

Die Oberallgäuer Nebenerwerbslandwirte Christine Bajohr und Martin Wiedemann-Bajohr vom Kugelsüdhanghof (Lkr. Oberallgäu) erhielten den Preis in der Kategorie Landwirtschaft für ihre hohe Kreativität und Innovationskraft bei der Verbesserung von landwirtschaftlichen Geräten und der Grünlandnutzung in extrem schwierigen erosionsgefährdeten Steillagen. Ohne den Einfallsreichtum und das Engagement der Preisträger wären die Steillagen wohl aufgegeben worden.

http://www.stmelf.bayern.de/klimapreis 2018

Die eigentliche Innovation sehen die Betriebsleiter jedoch nicht in der Entwicklung und im Einsatz bodenfreundlicher Technik sondern vielmehr in der besonderen Herangehensweise, wie die Potenziale aus der Natur reaktiviert und genutzt werden. Dies geschieht insbesondere durch die Kombination eines besonderen Weidemanagements mit gleichzeitiger Förderung des passenden Bodenlebens und dem Verzicht auf Gülleausbringung. Um weitere praktische Erfahrungen sammeln zu können und um die vielfältigen, positiven Nebeneffekte zu erforschen, die sich aus dieser regenerativen Bewirtschaftung ergeben, soll nun ein größeres Projekt auf den Weg gebracht werden.
„Mit unserem KUHproKLIMA-Projekt möchten wir auf unseren betriebseigenen Flächen herausarbeiten, welche Maßnahmen und Konzepte der regenerativen (Grün-) Landbewirtschaftung in unserer Region und bei unseren klimatischen Voraussetzungen am effizientesten und effektivsten sind. Dabei richten wir unseren Fokus auch auf die Integration von Landnutzung und Naturschutz“, so die Preisträgerin.

Nähere Informationen zum KUHproKLIMA-Projekt finde Sie unter www.kuhproklima.de.

28.08.2018
Bayerischen Klimapreis 2018
Familie Wiedemann-Bajohr gewinnt den Klimapreis Kategorie Landwirtschaft

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (l.) mit Martin Wiedemann-Bajohr (r.) und seinem Neffen sowie Dr. Annette Freibauer (Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft und Jury-Mitglied)

Für gelungene Praxisbeispiele zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber am 9. August 2018 vier bayerische Betriebe und ein Wassermanagement-Projekt im Freistaat mit dem Klimapreis für Landwirtschaft, Gartenbau und Weinbau ausgezeichnet.

Die Oberallgäuer Nebenerwerbslandwirte Christine Bajohr und Martin Wiedemann-Bajohr vom Kugelsüdhanghof (Lkr. Oberallgäu) erhielten den Preis in der Kategorie Landwirtschaft für ihre hohe Kreativität und Innovationskraft bei der Verbesserung von landwirtschaftlichen Geräten und der Grünlandnutzung in extrem schwierigen erosionsgefährdeten Steillagen. Ohne den Einfallsreichtum und das Engagement der Preisträger wären die Steillagen wohl aufgegeben worden.

http://www.stmelf.bayern.de/klimapreis 2018

Die eigentliche Innovation sehen die Betriebsleiter jedoch nicht in der Entwicklung und im Einsatz bodenfreundlicher Technik sondern vielmehr in der besonderen Herangehensweise, wie die Potenziale aus der Natur reaktiviert und genutzt werden. Dies geschieht insbesondere durch die Kombination eines besonderen Weidemanagements mit gleichzeitiger Förderung des passenden Bodenlebens und dem Verzicht auf Gülleausbringung. Um weitere praktische Erfahrungen sammeln zu können und um die vielfältigen, positiven Nebeneffekte zu erforschen, die sich aus dieser regenerativen Bewirtschaftung ergeben, soll nun ein größeres Projekt auf den Weg gebracht werden.
„Mit unserem KUHproKLIMA-Projekt möchten wir auf unseren betriebseigenen Flächen herausarbeiten, welche Maßnahmen und Konzepte der regenerativen (Grün-) Landbewirtschaftung in unserer Region und bei unseren klimatischen Voraussetzungen am effizientesten und effektivsten sind. Dabei richten wir unseren Fokus auch auf die Integration von Landnutzung und Naturschutz“, so die Preisträgerin.

Nähere Informationen zum KUHproKLIMA-Projekt finde Sie unter www.kuhproklima.de.