Demeter fordert

Zukunftsstrategie Ökolandbau braucht ambitionierte Umsetzung

15.02.2017
Keimling

Ökolandbau: Probleme unseres heutigen Ernährungssystems an der Wurzel packen


Demeter begrüßt die heute von Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt auf der BIOFACH vorgestellte Zukunftsstrategie ökologischer Landbau als den notwendigen nächsten Schritt, betont aber, dass eine erfolgreiche Umsetzung ausreichende Finanzmittel und konkrete Maßnahmen erfordert.

„Der ökologische Landbau packt viele Probleme unseres heutigen Ernährungssystems an der Wurzel: Er schont Umwelt und Klima, produziert gesunde Nahrungsmittel und entwickelt regionale Strukturen, die Arbeitsplätze schaffen – dass die Bundesregierung die Weiterentwicklung des Ökolandbaus zu ihrem Thema macht, wurde höchste Zeit“, so Alexander Gerber, Vorstandssprecher des Demeter e.V. „Gerade für die Entwicklung der für den Ökolandbau geeigneten, robusten Pflanzen und Tiere, für die Weiterentwicklung der Vermarktungsstrukturen und ökologischen Anbausysteme fehlen zur Zeit stärkere  Forschungsstrukturen und finanzielle Mittel. Daher ist eine baldige Aufstockung des Bundesprogramms Ökolandbau dringend erforderlich“, meint Demeter und spricht davon, dass eine Erhöhung auf 60 Millionen Euro anzupeilen sei.

Die Zukunftsstrategie beruht auf einer Analyse, zu der Vertreter*innen aus dem Ökolandbau ihre Expertise beigetragen haben. „Die Zukunftsstrategie kommt im Wahljahr 2017 zu einem Zeitpunkt, in dem sie als Maßstab und Diskussionsgrundlage für den Wahlkampf dient. Wichtig ist jetzt, dass die Parteien eine konkrete Förderung des Ökolandbaus zu ihrem Anliegen machen, damit dann nach der Bundestagswahl die notwendigen Schritte in die Tat umgesetzt werden,“ ergänzt Antje Kölling, Politische Referentin des Demeter e.V.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Dachverbandes BÖLW.

15.02.2017
Zukunftsstrategie Ökolandbau braucht ambitionierte Umsetzung
Demeter fordert

Demeter begrüßt die heute von Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt auf der BIOFACH vorgestellte Zukunftsstrategie ökologischer Landbau als den notwendigen nächsten Schritt, betont aber, dass eine erfolgreiche Umsetzung ausreichende Finanzmittel und konkrete Maßnahmen erfordert.

„Der ökologische Landbau packt viele Probleme unseres heutigen Ernährungssystems an der Wurzel: Er schont Umwelt und Klima, produziert gesunde Nahrungsmittel und entwickelt regionale Strukturen, die Arbeitsplätze schaffen – dass die Bundesregierung die Weiterentwicklung des Ökolandbaus zu ihrem Thema macht, wurde höchste Zeit“, so Alexander Gerber, Vorstandssprecher des Demeter e.V. „Gerade für die Entwicklung der für den Ökolandbau geeigneten, robusten Pflanzen und Tiere, für die Weiterentwicklung der Vermarktungsstrukturen und ökologischen Anbausysteme fehlen zur Zeit stärkere  Forschungsstrukturen und finanzielle Mittel. Daher ist eine baldige Aufstockung des Bundesprogramms Ökolandbau dringend erforderlich“, meint Demeter und spricht davon, dass eine Erhöhung auf 60 Millionen Euro anzupeilen sei.

Die Zukunftsstrategie beruht auf einer Analyse, zu der Vertreter*innen aus dem Ökolandbau ihre Expertise beigetragen haben. „Die Zukunftsstrategie kommt im Wahljahr 2017 zu einem Zeitpunkt, in dem sie als Maßstab und Diskussionsgrundlage für den Wahlkampf dient. Wichtig ist jetzt, dass die Parteien eine konkrete Förderung des Ökolandbaus zu ihrem Anliegen machen, damit dann nach der Bundestagswahl die notwendigen Schritte in die Tat umgesetzt werden,“ ergänzt Antje Kölling, Politische Referentin des Demeter e.V.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Dachverbandes BÖLW.