Neue Geschäftsführerin

Nancy Schacht führt Demeter im Osten

01.04.2021
Nancy Schacht

Die Demeter-Landesarbeitsgemeinschaften Berlin, Brandenburg und Sachsen sind seit März unter einer neuen Leitung: Nancy Schacht, gebürtige Uckermärkerin aus Schwedt ist Geschäftsführerin der Vereinigung zur Förderung der biologisch-dynamischen Landwirtschaft in Ostdeutschland e.V.

Nach zehn Jahren im Projektmanagement in der mittelständischen Wirtschaft, davon fünf Jahre in den USA, ist Nancy Schacht 2018 mit ihrer Familie zu ihren Wurzeln nach Deutschland zurückgekehrt. Im März trat sie ihre neue Stelle als Geschäftsführerin des Demeter-Landesverbands im Osten an. „Als Verein sind wir gerade in einer Situation, in der wir Weichen stellen, wie wir gemeinsam aktuellen und zukünftigen Herausforderungen begegnen. In einer Zeit, in der das gesellschaftliche Interesse und Bewusstsein für Bio und Biodynamisches wächst, kann ich mir gerade keine spannendere Aufgabe vorstellen, als hier in meiner alten Heimat diese Entwicklung mitzugestalten. Dabei freue ich mich auf das lebendige Miteinander mit unseren Vorständen und Mitgliedern, von denen ich einige schon kennenlernen durfte.“ Die Freude an der Natur und die Arbeit im Gemüsebeet oder bei der Obsternte lebt sie auf einem Grundstück in Brandenburg auch privat aus.  

Sascha Philipp vom Landgut Pretschen ist im Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft. Er freut sich über die neue Besetzung der Geschäftsführung: „Unsere Geschäftsstelle hat sich bereits im Sommer letzten Jahres neu aufgestellt. Mit Nancy Schacht, die im März ihre neue Position angetreten hat, ist das Team vollständig. Ich habe sie bisher als offene und herzliche Person erlebt, die ihr Handwerk versteht. Wir Vorstandsmitglieder freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit dem gesamten Team und ein lebendiges Vereinsleben.“

Nancy Schacht blickt als neue Geschäftsführerin optimistisch in die Zukunft: „Ich freue mich darauf, zusammen mit den Mitgliedern das Biodynamische zu pflegen und weiterzuentwickeln, die regionale Vermarktung zu stärken, dem Osten eine starke Stimme im Gesamtverband zu geben und alle drei Stränge zu einem belastbaren Seil für eine Land- und Ernährungswirtschaft der Zukunft zu flechten.“