MittwochsBlog

Gen-Analyse von Haselmauskötteln

12.07.2017

Ach, was beginnt der Tag so schön, wenn man solche Pressemeldungen im Mailfach findet! Jetzt wissen wir genau, was der kleine Nager frisst. Endlich wurde diese Lücke geschlossen. Und wir haben viele Lücken: zum Beispiel, dass bestimmte Fledermausarten saisonal wandern und in deren Rastgebieten besser kein Windrad stehen sollte.  Vor unserer Haustür ist der Boden so unentdeckt wie die Tiefsee: Neulich erst wurden zwei neue Regenwurmarten in Bayern gefunden.  Niederländische Forscher belegten vor ein paar Jahren, was Demeter-Bauern immer schon ahnten: Wenn die Kuh von den eigenen Flachen frisst und darauf ihren Fladen setzt, wird dieser rascher abgebaut, als wenn er auf andere Böden verbracht wird. Heimvorteil im Boden!  Beziehungsweise die Optimierung von Bodenprozessen über die Futter-Mist-Wechselwirkung. Neulich schauten Forscher noch tiefer und entdeckten schwebende „Berge“ über der Grenze zum Erdkern. Auch die Erforschung des Naheliegenden kann also spannend sein. Und die des Bodens sogar überlebensnotwendig.

Den MittwochsBlog verfasst Michael Olbrich-Majer, Redakteur der Fachzeitschrift Lebendige Erde.

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12.07.2017
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Ach, was beginnt der Tag so schön, wenn man solche Pressemeldungen im Mailfach findet! Jetzt wissen wir genau, was der kleine Nager frisst. Endlich wurde diese Lücke geschlossen. Und wir haben viele Lücken: zum Beispiel, dass bestimmte Fledermausarten saisonal wandern und in deren Rastgebieten besser kein Windrad stehen sollte.  Vor unserer Haustür ist der Boden so unentdeckt wie die Tiefsee: Neulich erst wurden zwei neue Regenwurmarten in Bayern gefunden.  Niederländische Forscher belegten vor ein paar Jahren, was Demeter-Bauern immer schon ahnten: Wenn die Kuh von den eigenen Flachen frisst und darauf ihren Fladen setzt, wird dieser rascher abgebaut, als wenn er auf andere Böden verbracht wird. Heimvorteil im Boden!  Beziehungsweise die Optimierung von Bodenprozessen über die Futter-Mist-Wechselwirkung. Neulich schauten Forscher noch tiefer und entdeckten schwebende „Berge“ über der Grenze zum Erdkern. Auch die Erforschung des Naheliegenden kann also spannend sein. Und die des Bodens sogar überlebensnotwendig.

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