MittwochsBlog

Frühlingshitze: Zur Eile in der der Natur

05.04.2017
MittwochsBlogger auf einem Strohballen

Jedes Frühjahr aufs Neue melden Meteorologen Messrekorde. In diesem Jahr nun ist es erneut der wärmste März seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im 19. Jahrhundert. Drei Grad überm Durchschnitt – kurzum: überhitzt. Davon künden auch Garten und Wald. Unser Apfelbaum steht seit Anfang April in Vollblüte, laut langjähriger Pflanzenbeobachtung sollte er das erst in der dritten Aprilwoche tun. Auch der Rest der Vegetation treibt oder blüht zeitlich dicht gedrängt, während die ersten Landwirte bereits bewässern müssen. Es sieht so aus, als würden wir mit der zunehmenden Eile, die uns Menschen umtreibt, die Natur infizieren, vielleicht auch ihre Rhythmen verwirren, z. B. die der Zugvögel. Konkret verbrauchen wir noch vielzuviel Energie, vor allem fossile. Auch über die Ernährung könnten wir das Klima schonen, sie trägt hierzulande ca. 20 Prozent zum Treibhausgasausstoß bei. Die sieben Schritte zu klimafreundlicher Ernährung heißen: deutlich weniger Fleisch mindestens Vollwerternährung, Bio-Lebensmittel, regional und saisonal einkaufen, gering verarbeitete Lebensmittel, energieeffizienter Haushalt, Einkauf zu Fuß bzw. mit dem Rad, und nix wegwerfen. Doch ist Ernährung nur ein kleiner Hebel, die anderen heißen: Runterdrehen, Abschalten, Recyceln und zu Fuß gehen sowie energieeffizient Modernisieren.

Den Mittwochsblog verfasst Michael Olbrich-Majer, Redakteur der Fachzeitschrift Lebendige Erde.

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05.04.2017
Frühlingshitze: Zur Eile in der der Natur
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Jedes Frühjahr aufs Neue melden Meteorologen Messrekorde. In diesem Jahr nun ist es erneut der wärmste März seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im 19. Jahrhundert. Drei Grad überm Durchschnitt – kurzum: überhitzt. Davon künden auch Garten und Wald. Unser Apfelbaum steht seit Anfang April in Vollblüte, laut langjähriger Pflanzenbeobachtung sollte er das erst in der dritten Aprilwoche tun. Auch der Rest der Vegetation treibt oder blüht zeitlich dicht gedrängt, während die ersten Landwirte bereits bewässern müssen. Es sieht so aus, als würden wir mit der zunehmenden Eile, die uns Menschen umtreibt, die Natur infizieren, vielleicht auch ihre Rhythmen verwirren, z. B. die der Zugvögel. Konkret verbrauchen wir noch vielzuviel Energie, vor allem fossile. Auch über die Ernährung könnten wir das Klima schonen, sie trägt hierzulande ca. 20 Prozent zum Treibhausgasausstoß bei. Die sieben Schritte zu klimafreundlicher Ernährung heißen: deutlich weniger Fleisch mindestens Vollwerternährung, Bio-Lebensmittel, regional und saisonal einkaufen, gering verarbeitete Lebensmittel, energieeffizienter Haushalt, Einkauf zu Fuß bzw. mit dem Rad, und nix wegwerfen. Doch ist Ernährung nur ein kleiner Hebel, die anderen heißen: Runterdrehen, Abschalten, Recyceln und zu Fuß gehen sowie energieeffizient Modernisieren.

Den Mittwochsblog verfasst Michael Olbrich-Majer, Redakteur der Fachzeitschrift Lebendige Erde.

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