MittwochsBlog

Bodenpflege – Lebensversicherung der Menschheit

01.02.2017
Mittwochsblogger lehnt an einem Baum

Noch ruht der Boden zumeist im kristallinen Winterschlaf, doch bald wird er sich mit steigender Sonne erwärmen und seine Kräfte in das beginnende Keimen und Wachsen schicken. Wenn er denn welche hat. Denn Böden sind weltweit gefährdet, durch Misswirtschaft und Bebauung, durch den Klimawandel. Dabei sind sie die Überlebensversicherung der Menschheit. Ihre Fläche ist begrenzt und dennoch geht ein erschreckend hoher Anteil jährlich unwiederbringlich verloren. Zwei bis dreihundert Jahre dauert es, um einen Millimeter Boden aufzubauen. Ihn mit Humus anzureichern geht schneller, aber meist nur mit kompostiertem Dung von Nutztieren. Den Boden zu beleben, dabei helfen Regenwürmer, deren unterirdische Masse bis zu der von zwanzig Kühen reicht. Den Boden regsam zu machen, um das Zusammenspeil mit den Pflanzen zu optimieren, ist das Ziel der Biodynamischen Landwirtschaft. Denn im Boden geht die Post ab; wir sehen es nur nicht: Informations- und Stoffaustausch zwischen Wurzeln, aber auch durch Pilze, Bakterien hindurch: Forscher sprechen vom Internet der Pflanzen. Damit das gut fluppt, wenden Demeter-Bauern ihre Biodynamischen Präparate an. Aktuell treffen sich mehrere Hundert  von ihnen in der Schweiz zu einer internationalen Konferenz, Thema: Boden.

Den Mittwochsblog verfasst Michael Olbrich-Majer, Redakteur der Fachzeitschrift Lebendige Erde.

Weiterführende Links:

01.02.2017
Bodenpflege – Lebensversicherung der Menschheit
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Noch ruht der Boden zumeist im kristallinen Winterschlaf, doch bald wird er sich mit steigender Sonne erwärmen und seine Kräfte in das beginnende Keimen und Wachsen schicken. Wenn er denn welche hat. Denn Böden sind weltweit gefährdet, durch Misswirtschaft und Bebauung, durch den Klimawandel. Dabei sind sie die Überlebensversicherung der Menschheit. Ihre Fläche ist begrenzt und dennoch geht ein erschreckend hoher Anteil jährlich unwiederbringlich verloren. Zwei bis dreihundert Jahre dauert es, um einen Millimeter Boden aufzubauen. Ihn mit Humus anzureichern geht schneller, aber meist nur mit kompostiertem Dung von Nutztieren. Den Boden zu beleben, dabei helfen Regenwürmer, deren unterirdische Masse bis zu der von zwanzig Kühen reicht. Den Boden regsam zu machen, um das Zusammenspeil mit den Pflanzen zu optimieren, ist das Ziel der Biodynamischen Landwirtschaft. Denn im Boden geht die Post ab; wir sehen es nur nicht: Informations- und Stoffaustausch zwischen Wurzeln, aber auch durch Pilze, Bakterien hindurch: Forscher sprechen vom Internet der Pflanzen. Damit das gut fluppt, wenden Demeter-Bauern ihre Biodynamischen Präparate an. Aktuell treffen sich mehrere Hundert  von ihnen in der Schweiz zu einer internationalen Konferenz, Thema: Boden.

Den Mittwochsblog verfasst Michael Olbrich-Majer, Redakteur der Fachzeitschrift Lebendige Erde.

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