Kultursaat e.V. ist ausgezeichnetes UN-Dekade-Projekt

Kultursaat e.V. fördert Vielfalt!

20.11.2017
Gruppenfoto mit der Fahne "UN-Dekade Biologische Vielfalt"

Foto: Marek Thielemann


Kultursaat – Verein für Züchtungsforschung und Kulturpflanzenerhaltung auf biologisch-dynamischer Grundlage setzt sich für biologische Vielfalt ein. Für seine Vorbildfunktion wurde er im Rahmen der UN-Dekade Biologische Vielfalt am
18. November 2017 auf dem Hof Fleckenbühl in Cölbe ausgezeichnet.

„Weltweit verzeichnen wir einen Rückgang an biologischer Artenvielfalt, sowohl innerhalb der Wildpflanzen als auch der Kulturpflanzen. Genau hier setzt die Arbeit von Kultursaat seit mittlerweile etwa 25 Jahren an,“ so Jörg Hütter vom Demeter Verband bei seiner Laudatio in Cölbe, „Denn die Reduktion auf einige wenige Sorten im Erwerbsanbau bedeutet einen enormen Verlust an Vielfalt im genetischen Sinne – und letzten Endes auch einen Verlust an Vielfalt auf dem Teller.“
Im gemeinnützigen Kultursaat e.V. haben sich seit 1994 rund 30 biologisch-dynamische Züchter*innen zusammengeschlossen. In biologisch-dynamisch bewirtschafteten Zuchtgärten entwickeln sie Gemüsesorten, die robust sind und gut und charaktervoll schmecken. Insgesamt hat Kultursaat über 80 neue samenfeste Sorten auf den Markt gebracht. Jörg Hütter würdigte die Arbeit der vielen fleißigen Züchterinnen und Züchter, die mittlerweile ein fester Bestandteil der Ökoszene geworden sind. Dabei hob er hervor, dass diese Arbeit nicht im Labor stattfindet, sondern auf vielen biodynamischen Betrieben, also direkt im landwirtschaftlich-gärtnerischen Organismus.

Vor allem bildet Kultursaat ein Gegengewicht zur Monopolisierung des Saatgutmarktes. Wie Demeter steht Kultursaat fest hinter dem Standpunkt: Sorten sind Kulturgut und gehören nicht in die Hände weniger Konzerne. Auch wenn global gesehen Kultursaat nur einen sehr kleinen Anteil an Züchtungen verantwortet, so ist die Signalwirkung eine große – die durch die Auszeichnung durch die UN-Dekade noch eine größere Öffentlichkeit erreicht.

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Kultursaat – Verein für Züchtungsforschung und Kulturpflanzenerhaltung auf biologisch-dynamischer Grundlage setzt sich für biologische Vielfalt ein. Für seine Vorbildfunktion wurde er im Rahmen der UN-Dekade Biologische Vielfalt am
18. November 2017 auf dem Hof Fleckenbühl in Cölbe ausgezeichnet.

„Weltweit verzeichnen wir einen Rückgang an biologischer Artenvielfalt, sowohl innerhalb der Wildpflanzen als auch der Kulturpflanzen. Genau hier setzt die Arbeit von Kultursaat seit mittlerweile etwa 25 Jahren an,“ so Jörg Hütter vom Demeter Verband bei seiner Laudatio in Cölbe, „Denn die Reduktion auf einige wenige Sorten im Erwerbsanbau bedeutet einen enormen Verlust an Vielfalt im genetischen Sinne – und letzten Endes auch einen Verlust an Vielfalt auf dem Teller.“
Im gemeinnützigen Kultursaat e.V. haben sich seit 1994 rund 30 biologisch-dynamische Züchter*innen zusammengeschlossen. In biologisch-dynamisch bewirtschafteten Zuchtgärten entwickeln sie Gemüsesorten, die robust sind und gut und charaktervoll schmecken. Insgesamt hat Kultursaat über 80 neue samenfeste Sorten auf den Markt gebracht. Jörg Hütter würdigte die Arbeit der vielen fleißigen Züchterinnen und Züchter, die mittlerweile ein fester Bestandteil der Ökoszene geworden sind. Dabei hob er hervor, dass diese Arbeit nicht im Labor stattfindet, sondern auf vielen biodynamischen Betrieben, also direkt im landwirtschaftlich-gärtnerischen Organismus.

Vor allem bildet Kultursaat ein Gegengewicht zur Monopolisierung des Saatgutmarktes. Wie Demeter steht Kultursaat fest hinter dem Standpunkt: Sorten sind Kulturgut und gehören nicht in die Hände weniger Konzerne. Auch wenn global gesehen Kultursaat nur einen sehr kleinen Anteil an Züchtungen verantwortet, so ist die Signalwirkung eine große – die durch die Auszeichnung durch die UN-Dekade noch eine größere Öffentlichkeit erreicht.

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