100 Jahre Steiners Sozialimpuls

Kongress Soziale Zukunft

11.05.2017
soziale Zukunft

Vom 15. bis 18. Juni hält die Anthroposophische Gesellschaft in Bochum den Kongress Soziale Zukunft ab. Demeter unterstützt die Veranstaltung als Partner. Der Kongress richtet sich an diejenigen, die sich persönlich, aber auch in ihren Organisationen, in diesem Sinn für eine bessere Gesellschaft einsetzen. Er möchte dazu ermutigen, an der Neugestaltung in freier, mündiger und unternehmerischer Weise mitzuwirken.

Programm und Anmeldung

Sinnstiftende und gerechte Perspektiven gedeihen, wenn Menschen ihre Unternehmungen auf solidarischer Basis entwickeln und damit in neuer Weise Zusammenarbeit gestalten. Sie schaffen mit ihren Initiativen eine lebenswerte Zukunft.

Denn die Baustellen unserer sozialen Zukunft fordern uns in existenzieller Weise. Sei es in der Begegnung mit SchülerInnen, MigrantInnen oder Pflegebedürftigen, bei der Arbeit im ökologischen Landbau, der Gestaltung von Unternehmen und Banken oder bei der Umsetzung globaler Entwicklungsaufgaben wie der Inklusion – einfache Lösungen gibt es nicht! Veränderung anzupacken, erfordert zunächst den Mut zur Frage: „Wie sieht eine soziale Zukunft aus, in der wir leben wollen – persönlich, als Organisation oder als Zivilgesellschaft?“

Die durch Kriege und Konflikte erzeugte Not ruft uns auf, Frieden zu stiften. Ein Kulturauftrag, der nur gelingen kann, wenn wir auch in unserem Denken Offenheit wagen und so zukunftsfähig werden. Eine lebendige Gesellschaft entfaltet sich vor allem auf der Grundlage direkter menschlicher Beziehungen. Tragfähiger globaler Fortschritt entsteht, wenn wir individuell Verantwortung leben können und uns gegen die systematische Entmündigung des Einzelnen zur Wehr setzen.

Der Kongress Soziale Zukunft möchte vor dem Hintergrund dieser Herausforderungen gesellschaftliche Aufgaben aufgreifen, diese hinterfragen und erforschen und tragfähige Perspektiven entwickeln.

Welche Staats- und Gesellschaftsform kann die allein erstrebenswerte sein, wenn alle soziale Entwicklung auf einen Individualisierungsprozess hinausläuft? Rudolf Steiner, 1898

100 Jahre Steiners Sozialimpuls

2017 jährt sich zum 100. Mal Rudolf Steiners anthroposophischer Sozialimpuls, mit dem Steiner eine eine „sozialen Dreigliederung“ anregte. Diese orientiert sich an den Grundsätzen der französischen Revolution Liberté, égalité, fraternité (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit).

  • Freiheit: in Erkenntnis- und kreativen Gestaltungsprozessen
  • Gleichheit: bei Mitwirkung und Teilhabe an sozialen sowie politischen Entscheidungen
  • Brüderlichkeit: in der Wirtschaft
11.05.2017
Kongress Soziale Zukunft
100 Jahre Steiners Sozialimpuls

Vom 15. bis 18. Juni hält die Anthroposophische Gesellschaft in Bochum den Kongress Soziale Zukunft ab. Demeter unterstützt die Veranstaltung als Partner. Der Kongress richtet sich an diejenigen, die sich persönlich, aber auch in ihren Organisationen, in diesem Sinn für eine bessere Gesellschaft einsetzen. Er möchte dazu ermutigen, an der Neugestaltung in freier, mündiger und unternehmerischer Weise mitzuwirken.

Programm und Anmeldung

Sinnstiftende und gerechte Perspektiven gedeihen, wenn Menschen ihre Unternehmungen auf solidarischer Basis entwickeln und damit in neuer Weise Zusammenarbeit gestalten. Sie schaffen mit ihren Initiativen eine lebenswerte Zukunft.

Denn die Baustellen unserer sozialen Zukunft fordern uns in existenzieller Weise. Sei es in der Begegnung mit SchülerInnen, MigrantInnen oder Pflegebedürftigen, bei der Arbeit im ökologischen Landbau, der Gestaltung von Unternehmen und Banken oder bei der Umsetzung globaler Entwicklungsaufgaben wie der Inklusion – einfache Lösungen gibt es nicht! Veränderung anzupacken, erfordert zunächst den Mut zur Frage: „Wie sieht eine soziale Zukunft aus, in der wir leben wollen – persönlich, als Organisation oder als Zivilgesellschaft?“

Die durch Kriege und Konflikte erzeugte Not ruft uns auf, Frieden zu stiften. Ein Kulturauftrag, der nur gelingen kann, wenn wir auch in unserem Denken Offenheit wagen und so zukunftsfähig werden. Eine lebendige Gesellschaft entfaltet sich vor allem auf der Grundlage direkter menschlicher Beziehungen. Tragfähiger globaler Fortschritt entsteht, wenn wir individuell Verantwortung leben können und uns gegen die systematische Entmündigung des Einzelnen zur Wehr setzen.

Der Kongress Soziale Zukunft möchte vor dem Hintergrund dieser Herausforderungen gesellschaftliche Aufgaben aufgreifen, diese hinterfragen und erforschen und tragfähige Perspektiven entwickeln.

Welche Staats- und Gesellschaftsform kann die allein erstrebenswerte sein, wenn alle soziale Entwicklung auf einen Individualisierungsprozess hinausläuft? Rudolf Steiner, 1898

100 Jahre Steiners Sozialimpuls

2017 jährt sich zum 100. Mal Rudolf Steiners anthroposophischer Sozialimpuls, mit dem Steiner eine eine „sozialen Dreigliederung“ anregte. Diese orientiert sich an den Grundsätzen der französischen Revolution Liberté, égalité, fraternité (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit).

  • Freiheit: in Erkenntnis- und kreativen Gestaltungsprozessen
  • Gleichheit: bei Mitwirkung und Teilhabe an sozialen sowie politischen Entscheidungen
  • Brüderlichkeit: in der Wirtschaft