Demeter-Ausbildungen treffen Industrieausbildung der Voith GmbH in Heidenheim

Auf Augenhöhe mit den Auszubildenden

15.06.2017

„Was brauchen Ausbilder? Fachkompetenz, Begeisterung und Augenhöhe mit den Auszubildenden“, so bringt Alexander Gerber, Vorstandssprecher des Demeter e.V., die Frage auf den Punkt. Inspiriert von einem Besuch des Ausbildungszentrums der Voith AG in Heidenheim, zu dem Ophelia Nick, Grünen Politikerin, Voith-Familie mit dem Demeter-Betrieb Talhof eingeladen hat, tauschten sich am 17. Mai Vertreter und Unterstützer der verschiedenen freien und biodynamischen Ausbildungen aus.

Was unterscheidet, was verbindet eine Industrieausbildung mit einer landwirtschaftlichen Ausbildung? Wie kann von einem Besuch eines Ausbildungszentrums, in dem ca. 40 junge Menschen in einem tageslichtdurchfluteten Haus ihrer Ausbildung nachkommen? Thomas Born und Erwin Krajewski, beide hauptverantwortlich in der Voith Ausbildung legen dazu dar, dass Fachkompetenz bei Voith den gleichen Wert wie Sozialkompetenz hat, und Leistungsorientierung den gleichen Wert wie emotionale Kompetenz. Explizit hinzu kommt als Ausbildungsziel als fünfter Bereich die digitale Kompetenz. Über diese Kompetenzen sind ein Maschinenbauunternehmen und Biologisch-Dynamische Landwirtschaft mit einem Mal nahe beieinander. Dass biodynamische Ausbildung dezentral auf vielen Höfen stattfindet, oft in Kombination mit dem Besuch der Berufsschule, ist bekannt. Die Form der Freien Landbauschulen bzw. der Freien Ausbildung im Norden, wo Theorie und Praxis aus den Höfen heraus erfolgt, hingegen ist einzigartig in der gesamten Ausbildungslandschaft.

Der Kreis der knapp 20 Vertreter der Freien Landbauschulen Dottenfelderhof und Bodensee, der Freien Ausbildung im Norden, der Landesarbeitsgemeinschaften und des Demeter e.V., Vertreter der Software AG Stiftung, sowie der Gärtnerausbildung in Stuttgart und junge Ausbilder, die neue Ausbildungsimpulse setzen möchten, nutzen die Chance, auf die Herausforderungen in der Demeter-Ausbildung zu schauen. Dazu legten Markus Knösel, Freie Landbauschule Bodensee und Simone Helmle, Demeter Akademie zunächst dar, wie sich das Themenfeld aus der Perspektive der Aus- bzw. der Weiterbildung aufspannt. Im gemeinsamen Austausch wurden vorwiegend Fragen gestellt, die die Beteiligten zukünftig gemeinsam bewegen möchten. Wie können wir besser den Bogen spannen, von der Ausbildung bishin zur Betriebsleitung? Wie arbeiten wir gemeinsam an Fragen der Qualitätsverbesserung und profitieren von den Besonderheiten in den verschiedenen Regionen? Wie erhalten und fördern wird aus Bestehende und haben zugleich die Aufmerksamkeit für sich neue Bedarfe und neue Initiativen? Dank gilt Ophelia Nick, der Voith GmbH, dem Talhof und den Ausbildern im Biodynamischen für ihre Motivation und Intitiative, die Zukunft stiftet.

15.06.2017
Auf Augenhöhe mit den Auszubildenden
Demeter-Ausbildungen treffen Industrieausbildung der Voith GmbH in Heidenheim

„Was brauchen Ausbilder? Fachkompetenz, Begeisterung und Augenhöhe mit den Auszubildenden“, so bringt Alexander Gerber, Vorstandssprecher des Demeter e.V., die Frage auf den Punkt. Inspiriert von einem Besuch des Ausbildungszentrums der Voith AG in Heidenheim, zu dem Ophelia Nick, Grünen Politikerin, Voith-Familie mit dem Demeter-Betrieb Talhof eingeladen hat, tauschten sich am 17. Mai Vertreter und Unterstützer der verschiedenen freien und biodynamischen Ausbildungen aus.

Was unterscheidet, was verbindet eine Industrieausbildung mit einer landwirtschaftlichen Ausbildung? Wie kann von einem Besuch eines Ausbildungszentrums, in dem ca. 40 junge Menschen in einem tageslichtdurchfluteten Haus ihrer Ausbildung nachkommen? Thomas Born und Erwin Krajewski, beide hauptverantwortlich in der Voith Ausbildung legen dazu dar, dass Fachkompetenz bei Voith den gleichen Wert wie Sozialkompetenz hat, und Leistungsorientierung den gleichen Wert wie emotionale Kompetenz. Explizit hinzu kommt als Ausbildungsziel als fünfter Bereich die digitale Kompetenz. Über diese Kompetenzen sind ein Maschinenbauunternehmen und Biologisch-Dynamische Landwirtschaft mit einem Mal nahe beieinander. Dass biodynamische Ausbildung dezentral auf vielen Höfen stattfindet, oft in Kombination mit dem Besuch der Berufsschule, ist bekannt. Die Form der Freien Landbauschulen bzw. der Freien Ausbildung im Norden, wo Theorie und Praxis aus den Höfen heraus erfolgt, hingegen ist einzigartig in der gesamten Ausbildungslandschaft.

Der Kreis der knapp 20 Vertreter der Freien Landbauschulen Dottenfelderhof und Bodensee, der Freien Ausbildung im Norden, der Landesarbeitsgemeinschaften und des Demeter e.V., Vertreter der Software AG Stiftung, sowie der Gärtnerausbildung in Stuttgart und junge Ausbilder, die neue Ausbildungsimpulse setzen möchten, nutzen die Chance, auf die Herausforderungen in der Demeter-Ausbildung zu schauen. Dazu legten Markus Knösel, Freie Landbauschule Bodensee und Simone Helmle, Demeter Akademie zunächst dar, wie sich das Themenfeld aus der Perspektive der Aus- bzw. der Weiterbildung aufspannt. Im gemeinsamen Austausch wurden vorwiegend Fragen gestellt, die die Beteiligten zukünftig gemeinsam bewegen möchten. Wie können wir besser den Bogen spannen, von der Ausbildung bishin zur Betriebsleitung? Wie arbeiten wir gemeinsam an Fragen der Qualitätsverbesserung und profitieren von den Besonderheiten in den verschiedenen Regionen? Wie erhalten und fördern wird aus Bestehende und haben zugleich die Aufmerksamkeit für sich neue Bedarfe und neue Initiativen? Dank gilt Ophelia Nick, der Voith GmbH, dem Talhof und den Ausbildern im Biodynamischen für ihre Motivation und Intitiative, die Zukunft stiftet.