Initiative FOODprint: Unterschriften-Übergabe an Bundesumweltministerin Schulze

Wahlfreiheit statt Gentechnik durch die Hintertür!

17.07.2018
Unterschriftenübergabe

Rapunzel-Gründer Joseph Wilhelm übergibt Umweltministerin Svenja Schulze über 108.000 Unterschriften


Auch neue Gentechnik ist Gentechnik – deshalb rufen über 100.000 Menschen mit ihren Fußabdrücken die Bundesregierung auf, den Gesetzesrahmen zu Vorsorge und Transparenz konsequent anzuwenden.

Die neuen gentechnischen Verfahren tragen Namen wie „CRISPR/Cas“ oder „Genome Editing“. Doch auch hier wird das Genom von Tieren und Pflanzen technisch manipuliert. Auch bei Genmanipulationen mit den neuen Techniken treten häufig ungeplante Nebeneffekte auf. Zudem können gentechnisch manipulierte Pflanzen sich nach einer Freisetzung unkontrolliert ausbreiten und durch Pollenflug auch Nachbarfelder kontaminieren. Daher ist eine unregulierte Freisetzung dieser gentechnischen Organismen ein großes Risiko für Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucher. 

„Mit ihren Fußabdrücken haben über Hunderttausend Verbraucherinnen und Verbraucher klar gemacht: Sie wollen keine Gentechnik in ihrem Essen! Die neuesten Umfrage-Ergebnisse des Umweltministeriums zum Naturbewusstsein unterstreichen, dass dies auf eine Mehrheit der Bürger und Bürgerinnen in Deutschland zutrifft“, betont Antje Kölling, politische Sprecherin bei Demeter bei der heutigen Unterschriften-Übergabe der Initiative FOODprint an Bundesumweltministerin Svenja Schulze. „Daher rufen wir Umweltministerin Schulze und Landwirtschaftsministerin Klöckner auf, sich für eine konsequente Kennzeichnung von Pflanzen einzusetzen, die mithilfe der neuen Gentechnik erzeugt wurden. Dies ist sowohl angewandter Verbraucherschutz als auch eine notwendige Unterstützung für die gentechnikfreie Landwirtschaft. Neben dem Ökolandbau haben sich auch zahlreiche konventionelle Bäuerinnen und Bauern auf gentechnikfreie Märkte spezialisiert. Sie brauchen Transparenz und Wahlfreiheit, um weiterhin gentechnikfrei wirtschaften und ihre Produkte am Markt absetzen zu können. Es geht bei dieser Frage um bäuerliche Existenzen!“

Die Initiative FOODprint fordert: Das Gentechnikgesetz mit Regeln zu Vorsorge, Kennzeichnung und Risikomanagement muss auch bei der neuen Gentechnik konsequent angewendet werden!

17.07.2018
Wahlfreiheit statt Gentechnik durch die Hintertür!
Initiative FOODprint: Unterschriften-Übergabe an Bundesumweltministerin Schulze

Auch neue Gentechnik ist Gentechnik – deshalb rufen über 100.000 Menschen mit ihren Fußabdrücken die Bundesregierung auf, den Gesetzesrahmen zu Vorsorge und Transparenz konsequent anzuwenden.

Die neuen gentechnischen Verfahren tragen Namen wie „CRISPR/Cas“ oder „Genome Editing“. Doch auch hier wird das Genom von Tieren und Pflanzen technisch manipuliert. Auch bei Genmanipulationen mit den neuen Techniken treten häufig ungeplante Nebeneffekte auf. Zudem können gentechnisch manipulierte Pflanzen sich nach einer Freisetzung unkontrolliert ausbreiten und durch Pollenflug auch Nachbarfelder kontaminieren. Daher ist eine unregulierte Freisetzung dieser gentechnischen Organismen ein großes Risiko für Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucher. 

„Mit ihren Fußabdrücken haben über Hunderttausend Verbraucherinnen und Verbraucher klar gemacht: Sie wollen keine Gentechnik in ihrem Essen! Die neuesten Umfrage-Ergebnisse des Umweltministeriums zum Naturbewusstsein unterstreichen, dass dies auf eine Mehrheit der Bürger und Bürgerinnen in Deutschland zutrifft“, betont Antje Kölling, politische Sprecherin bei Demeter bei der heutigen Unterschriften-Übergabe der Initiative FOODprint an Bundesumweltministerin Svenja Schulze. „Daher rufen wir Umweltministerin Schulze und Landwirtschaftsministerin Klöckner auf, sich für eine konsequente Kennzeichnung von Pflanzen einzusetzen, die mithilfe der neuen Gentechnik erzeugt wurden. Dies ist sowohl angewandter Verbraucherschutz als auch eine notwendige Unterstützung für die gentechnikfreie Landwirtschaft. Neben dem Ökolandbau haben sich auch zahlreiche konventionelle Bäuerinnen und Bauern auf gentechnikfreie Märkte spezialisiert. Sie brauchen Transparenz und Wahlfreiheit, um weiterhin gentechnikfrei wirtschaften und ihre Produkte am Markt absetzen zu können. Es geht bei dieser Frage um bäuerliche Existenzen!“

Die Initiative FOODprint fordert: Das Gentechnikgesetz mit Regeln zu Vorsorge, Kennzeichnung und Risikomanagement muss auch bei der neuen Gentechnik konsequent angewendet werden!