Engagement des Demeter-Partners

BODAN erhält Urkunde für nachhaltiges Umweltmanagement

13.02.2017
vor dem LKW
Dieter Hallerbach und Jasmin Meyer mit EMAS-Urkunde.

Demeter-Partner und  Naturkostgroßhändler BODAN führt ergänzend zum CO2-Fußabdruck und dem „Zukunftsprogramm Dekarbonisierte Logistik“ ein umfassendes Umweltmanagementsystem ein – erfolgreich zertifiziert nach internationalen Standards. Es dokumentiert beachtliche Leistungen auf dem Feld der „Grünen Logistik“ und steckt ehrgeizige Ziele für alle Handlungsfelder der betrieblichen Umweltpolitik ab.

Der Naturkostgroßhändler BODAN will seine zahlreichen Engagements für ökologisches Wirtschaften künftig noch besser steuern und weitere Maßnahmen zur kontinuierlichen Verbesserung der Umweltleistung zügig vorantreiben. Dazu hat das Unternehmen nun ein umfassendes Umweltmanagementsystem gemäß dem europäischen „Eco Management Audit Scheme“ – kurz EMAS – eingeführt. EMAS ist das weltweit anspruchsvollste System für nachhaltiges Umweltmanagement und schließt die Anforderungen der internationalen Norm ISO 14001 komplett ein. Ende 2016 wurde das bei BODAN eigeführte System mit der dazugehörigen Umwelterklärung von einem unabhängigen Gutachter geprüft und anschließend mit dem EMAS-Gütesiegel der Europäischen Union ausgezeichnet.

Als Pionier der Naturkostbranche hat BODAN Umweltfreundlichkeit schon bei Gründung vor 30 Jahren in den Statuten verankert. Bereits ein Jahr nach der Gründung im Jahr 1987 schloss der Naturgroßhändler eine Demeter-Mitgliedschaft ab. Das Unternehmen begnügt sich nicht damit, durch die Vermarktung von Bio-Produkten einen Beitrag zur Schonung landwirtschaftlich genutzter Böden und anderer natürlicher Ressourcen wie der Biodiversität zu leisten. In den letzten Jahren hat es auch mit der Einführung innovativer Konzepte und Technologien für den betrieblichen Umweltschutz eine Vorreiterrolle übernommen. Richtungsweisend für die aktuelle Umweltpolitik des Hauses sind etwa die regelmäßige Berechnung des CO2-Fußabdrucks seit dem Jahr 2013 und das „Zukunftsprogramm Dekarbonisierte Logistik 2020“, das bereits mit dem Nachhaltigkeitspreis Ecocare ausgezeichnet wurde.

„Unser CO2-Fußabdruck zeigt: Logistik ist das Handlungsfeld, auf dem wir mit alternativen, umweltschonenden Lösungen einen besonders hohen Wirkungsgrad erzielen“, berichtet BODAN-Geschäftsführer Dieter Hallerbach. „Im Rahmen unseres ‚Zukunftsprogramms Dekarbonisierte Logistik‘ wollen wir die TreibhausgasEmissionen (CO2e) der Fuhrparklogistik aus fossiler Herkunft bis zum Jahr 2020 auf null reduzieren“, so Hallerbach weiter.

Das Ziel ist ehrgeizig, aber einen guten Teil der Wegstrecke hat BODAN bereits geschafft. Einer der wichtigsten Meilensteine war laut Hallerbach die Umstellung auf einen nachhaltigen Diesel-Ersatzstoff im Mai 2016. Der sogenannte HVO-Kraftstoff besteht aus hydrierten Pflanzenölen und enthält keine fossilen Komponenten. „Dank dieser Umstellung wird unsere gesamte LKW-Flotte am Stammsitz Überlingen bereits CO2-neutral angetrieben“, resümiert Hallerbach. Weitere Maßnahmen waren etwa die Einführung einer neuartigen Technologie für die Transportkühlung, die anstelle von Diesel mit natürlichem CO2 aus einer Mineralquelle arbeitet, oder die Inbetriebnahme des ersten eigenen Gas-LKW. Dieser wird vorzugsweise mit Biogas betrieben, das u.a. durch Verarbeitung hauseigener Speisereste gewonnen wird.

„Das eingeführte Umweltmanagementsystem erleichtert es uns, die Umwelteffekte sämtlicher Betriebsabläufe zu erfassen, die Wirksamkeit eingeführter Maßnahmen zu prüfen und systematisch weitere Verbesserungspotenziale zu erschließen“, erklärt die Umweltmanagementbeauftragte Jasmin Meyer. Jede Abteilung, jeder Mitarbeitende trägt laut Meyer zur Stärkung der Umweltleistung bei. „Die erfolgreiche Validierung unserer Umwelterklärung im ersten Anlauf zeigt uns, dass wir schon viel erreicht haben“, ergänzt Hallerbach, „aber wir wollen immer besser werden, uns zum Wohl von Natur und Gesellschaft kontinuierlich weiterentwickeln“. Wie gut das gelingt, wird künftig jedes Jahr im Rahmen des EMAS-Überwachungsaudits von einem externen Gutachter überprüft. Die nächsten Umweltziele sind bereits abgesteckt. Neben der vollständigen Eliminierung der fossilen Treibhausgas-Emissionen (CO2e) gehören dazu unter anderem die Senkung der LKW-Geräusche auf Gesprächslautstärke (unter 60 dB) und die Komplettumstellung auf alternative Kühlmittel im Lager. Das gesamte Umweltprogramm für die kommenden Jahre ist im Nachhaltigkeitsbericht 2016 auf der Unternehmenswebsite und der Nachhaltigkeits-Website von BODAN nachzulesen.

Umweltmanagement im Konvoi Die EMAS-Zertifizierung bei BODAN erfolgte im Rahmen des von der IHK Bodensee-Oberschwaben organisierten Projekts „Umweltmanagement im Konvoi“, das vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg gefördert wurde. In zehn Workshops hat ein Berater die am Konvoi beteiligten Unternehmen bei der Einführung eines Umweltmanagementsystems unterstützt. „Nicht nur die fachliche Beratung war für uns hilfreich. Wir haben auch vom Erfahrungsaustausch mit den anderen Unternehmen profitiert“, sagt Jasmin Meyer. „Ein Umweltmanagementsystem ist für nahezu jedes Unternehmen empfehlenswert“, findet Dieter Hallerbach, „nicht nur wegen der erzielbaren Umweltentlastung. Auf lange Sicht lassen sich so auch die Kosten vieler betrieblicher Abläufe senken.“ Der nächste von der IHK organisierte Konvoi ist bereits in Planung und startet im vierten Quartal 2017.

BODAN versorgt seit über 30 Jahren selbständige Hof- und Naturkostläden mit 100 Prozent Bio und Services, die ihre Marktposition stärken. Das Vollsortiment umfasst über 12.000 täglich lieferbare Artikel – von frischem Obst und Gemüse über Fleisch-, Käse- und Molkereiprodukte bis hin zu Kosmetik, darunter auch viele Demeter-Produkte. BODAN unterstützt unter anderem die „1 Cent pro Ei“-Initiative der Ökologische Tierzucht gGmbH, die von Bioland und Demeter gegründet wurde.

Disclaimer

Diese Meldung beruht auf eine Pressemitteilung von Demeter-Partner Naturkostgroßhändler BODAN.

13.02.2017
BODAN erhält Urkunde für nachhaltiges Umweltmanagement
Engagement des Demeter-Partners

Demeter-Partner und  Naturkostgroßhändler BODAN führt ergänzend zum CO2-Fußabdruck und dem „Zukunftsprogramm Dekarbonisierte Logistik“ ein umfassendes Umweltmanagementsystem ein – erfolgreich zertifiziert nach internationalen Standards. Es dokumentiert beachtliche Leistungen auf dem Feld der „Grünen Logistik“ und steckt ehrgeizige Ziele für alle Handlungsfelder der betrieblichen Umweltpolitik ab.

Der Naturkostgroßhändler BODAN will seine zahlreichen Engagements für ökologisches Wirtschaften künftig noch besser steuern und weitere Maßnahmen zur kontinuierlichen Verbesserung der Umweltleistung zügig vorantreiben. Dazu hat das Unternehmen nun ein umfassendes Umweltmanagementsystem gemäß dem europäischen „Eco Management Audit Scheme“ – kurz EMAS – eingeführt. EMAS ist das weltweit anspruchsvollste System für nachhaltiges Umweltmanagement und schließt die Anforderungen der internationalen Norm ISO 14001 komplett ein. Ende 2016 wurde das bei BODAN eigeführte System mit der dazugehörigen Umwelterklärung von einem unabhängigen Gutachter geprüft und anschließend mit dem EMAS-Gütesiegel der Europäischen Union ausgezeichnet.

Als Pionier der Naturkostbranche hat BODAN Umweltfreundlichkeit schon bei Gründung vor 30 Jahren in den Statuten verankert. Bereits ein Jahr nach der Gründung im Jahr 1987 schloss der Naturgroßhändler eine Demeter-Mitgliedschaft ab. Das Unternehmen begnügt sich nicht damit, durch die Vermarktung von Bio-Produkten einen Beitrag zur Schonung landwirtschaftlich genutzter Böden und anderer natürlicher Ressourcen wie der Biodiversität zu leisten. In den letzten Jahren hat es auch mit der Einführung innovativer Konzepte und Technologien für den betrieblichen Umweltschutz eine Vorreiterrolle übernommen. Richtungsweisend für die aktuelle Umweltpolitik des Hauses sind etwa die regelmäßige Berechnung des CO2-Fußabdrucks seit dem Jahr 2013 und das „Zukunftsprogramm Dekarbonisierte Logistik 2020“, das bereits mit dem Nachhaltigkeitspreis Ecocare ausgezeichnet wurde.

„Unser CO2-Fußabdruck zeigt: Logistik ist das Handlungsfeld, auf dem wir mit alternativen, umweltschonenden Lösungen einen besonders hohen Wirkungsgrad erzielen“, berichtet BODAN-Geschäftsführer Dieter Hallerbach. „Im Rahmen unseres ‚Zukunftsprogramms Dekarbonisierte Logistik‘ wollen wir die TreibhausgasEmissionen (CO2e) der Fuhrparklogistik aus fossiler Herkunft bis zum Jahr 2020 auf null reduzieren“, so Hallerbach weiter.

Das Ziel ist ehrgeizig, aber einen guten Teil der Wegstrecke hat BODAN bereits geschafft. Einer der wichtigsten Meilensteine war laut Hallerbach die Umstellung auf einen nachhaltigen Diesel-Ersatzstoff im Mai 2016. Der sogenannte HVO-Kraftstoff besteht aus hydrierten Pflanzenölen und enthält keine fossilen Komponenten. „Dank dieser Umstellung wird unsere gesamte LKW-Flotte am Stammsitz Überlingen bereits CO2-neutral angetrieben“, resümiert Hallerbach. Weitere Maßnahmen waren etwa die Einführung einer neuartigen Technologie für die Transportkühlung, die anstelle von Diesel mit natürlichem CO2 aus einer Mineralquelle arbeitet, oder die Inbetriebnahme des ersten eigenen Gas-LKW. Dieser wird vorzugsweise mit Biogas betrieben, das u.a. durch Verarbeitung hauseigener Speisereste gewonnen wird.

„Das eingeführte Umweltmanagementsystem erleichtert es uns, die Umwelteffekte sämtlicher Betriebsabläufe zu erfassen, die Wirksamkeit eingeführter Maßnahmen zu prüfen und systematisch weitere Verbesserungspotenziale zu erschließen“, erklärt die Umweltmanagementbeauftragte Jasmin Meyer. Jede Abteilung, jeder Mitarbeitende trägt laut Meyer zur Stärkung der Umweltleistung bei. „Die erfolgreiche Validierung unserer Umwelterklärung im ersten Anlauf zeigt uns, dass wir schon viel erreicht haben“, ergänzt Hallerbach, „aber wir wollen immer besser werden, uns zum Wohl von Natur und Gesellschaft kontinuierlich weiterentwickeln“. Wie gut das gelingt, wird künftig jedes Jahr im Rahmen des EMAS-Überwachungsaudits von einem externen Gutachter überprüft. Die nächsten Umweltziele sind bereits abgesteckt. Neben der vollständigen Eliminierung der fossilen Treibhausgas-Emissionen (CO2e) gehören dazu unter anderem die Senkung der LKW-Geräusche auf Gesprächslautstärke (unter 60 dB) und die Komplettumstellung auf alternative Kühlmittel im Lager. Das gesamte Umweltprogramm für die kommenden Jahre ist im Nachhaltigkeitsbericht 2016 auf der Unternehmenswebsite und der Nachhaltigkeits-Website von BODAN nachzulesen.

Umweltmanagement im Konvoi Die EMAS-Zertifizierung bei BODAN erfolgte im Rahmen des von der IHK Bodensee-Oberschwaben organisierten Projekts „Umweltmanagement im Konvoi“, das vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg gefördert wurde. In zehn Workshops hat ein Berater die am Konvoi beteiligten Unternehmen bei der Einführung eines Umweltmanagementsystems unterstützt. „Nicht nur die fachliche Beratung war für uns hilfreich. Wir haben auch vom Erfahrungsaustausch mit den anderen Unternehmen profitiert“, sagt Jasmin Meyer. „Ein Umweltmanagementsystem ist für nahezu jedes Unternehmen empfehlenswert“, findet Dieter Hallerbach, „nicht nur wegen der erzielbaren Umweltentlastung. Auf lange Sicht lassen sich so auch die Kosten vieler betrieblicher Abläufe senken.“ Der nächste von der IHK organisierte Konvoi ist bereits in Planung und startet im vierten Quartal 2017.

BODAN versorgt seit über 30 Jahren selbständige Hof- und Naturkostläden mit 100 Prozent Bio und Services, die ihre Marktposition stärken. Das Vollsortiment umfasst über 12.000 täglich lieferbare Artikel – von frischem Obst und Gemüse über Fleisch-, Käse- und Molkereiprodukte bis hin zu Kosmetik, darunter auch viele Demeter-Produkte. BODAN unterstützt unter anderem die „1 Cent pro Ei“-Initiative der Ökologische Tierzucht gGmbH, die von Bioland und Demeter gegründet wurde.