Partnerforum des Demeter-Partner Bodan

Wie kann der Bio-Handel von den Bienen lernen?

11.08.2017
Imkerin Maren Schwarz gibt Einblicke ins Bienenleben

Imkerin Maren Schwarz gibt Einblicke ins Bienenleben


Beim BODAN Partnerforum kamen über 90 Vertreter von Bio-Läden aus ganz Süddeutschland mit Bio-Gärtnern und -Bauern zusammen. Thema des Tages: Was können wir Menschen und der Bio-Handel von den Bienen lernen? Spannende Impulse dazu kamen unter anderem von Demeter-Landwirt und -Ausbilder Martin Ott aus der Schweiz und Imkerin Maren Schwarz.

Wie jedes Jahr lud BODAN auch im Jubiläumsjahr alle Partner-Einzelhändler nach Überlingen an den Bodensee ein. Das Partnerforum ist ein Format, das Bio-Ladner, Erzeuger wie auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von BODAN gerne nutzen. Es fungiert als Plattform zum Austausch von Erfahrungen, Anregungen und Informationen zu aktuellen Marktentwicklungen. Vor allem aber bietet es ein inspirierendes Umfeld, um Ideen und Konzepte für den Bio-Handel der Zukunft zu entwickeln.

Eine neue, echte Bio-Handelskultur schaffen, gemeinsam mit allen Handelspartnern – von den Erzeugern über die Einzelhändler bis hin zu den Verbrauchern – das ist ein Anliegen, das BODAN-Geschäftsführer Sascha Damaschun zur Zeit besonders antreibt. „Auf der Ebene der Laden-Gestaltung und -Organisation haben wir in den vergangenen Jahren viel erreicht. Jetzt brauchen wir einen Qualitätszuwachs auf der Ebene der Kooperation“, so Damaschun. Je mehr Bio-Waren der konventionelle Einzelhandel verkaufe, umso dringlicher werde es, dass sich der Naturkosthandel nicht nur durch Sortimente abgrenze.

Wertvolle Impulse für die Entwicklung einer solchen neuen Handelskultur kamen von Martin Ott, Leiter der biodynamischen Landwirtschaftsschule auf dem Gut Rheinau in der Schweiz und eine Koryphäe des Demeter-Landbaus. Auf sehr lebendige Weise machte er anschaulich, was wir von den Bienen, ihren Lebens- und Organisationsformen, lernen können.

Der wohl wichtigste Punkt: Die Biene gestaltet die Gegenwart immer mit einem Bewusstsein aus der Zukunft heraus.

Weitere Merkmale eines Lebens „nach Bienen-Art“ laut Ott: eine dezentrale hochflexible Logistik; Entscheidungen, die aufgrund von Begeisterung gemeinsam getroffen werden; Wärme als Instrument für die Ausgestaltung von Daseinsformen; das Vorhalten von Reserven in Organisationen, welche Handlungsspielräume für Krisenzeiten sichern und gemeinsam geschaffene Strukturen, die niemandem gehören, sondern von der Gemeinschaft stetig weitergenutzt und -entwickelt werden können.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen konnten die Teilnehmer*innen des Partnerforums dann das Bienenleben gleich aus nächster Nähe beobachten. Imkerin Maren Schwarz machte sie mit dem Bienenvolk bekannt, das im Juli in den naturnahen Garten von BODAN eingezogen ist.

Die Exkursionen zum Hofgut Rimpertsweiler bei Salem und in den historischen Weinkeller von Hagnau mit anschließender Bio-Weinprobe bereicherten das Partnerforum um viele sinnliche Eindrücke. Die Partner-Einzelhändler nutzten die Gelegenheit, um sich direkt vor Ort über die Produktionsbedingungen und Betriebsphilosophien der Bio-Erzeuger aus der Bodenseeregion zu informieren.

11.08.2017
Wie kann der Bio-Handel von den Bienen lernen?
Partnerforum des Demeter-Partner Bodan

Beim BODAN Partnerforum kamen über 90 Vertreter von Bio-Läden aus ganz Süddeutschland mit Bio-Gärtnern und -Bauern zusammen. Thema des Tages: Was können wir Menschen und der Bio-Handel von den Bienen lernen? Spannende Impulse dazu kamen unter anderem von Demeter-Landwirt und -Ausbilder Martin Ott aus der Schweiz und Imkerin Maren Schwarz.

Wie jedes Jahr lud BODAN auch im Jubiläumsjahr alle Partner-Einzelhändler nach Überlingen an den Bodensee ein. Das Partnerforum ist ein Format, das Bio-Ladner, Erzeuger wie auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von BODAN gerne nutzen. Es fungiert als Plattform zum Austausch von Erfahrungen, Anregungen und Informationen zu aktuellen Marktentwicklungen. Vor allem aber bietet es ein inspirierendes Umfeld, um Ideen und Konzepte für den Bio-Handel der Zukunft zu entwickeln.

Eine neue, echte Bio-Handelskultur schaffen, gemeinsam mit allen Handelspartnern – von den Erzeugern über die Einzelhändler bis hin zu den Verbrauchern – das ist ein Anliegen, das BODAN-Geschäftsführer Sascha Damaschun zur Zeit besonders antreibt. „Auf der Ebene der Laden-Gestaltung und -Organisation haben wir in den vergangenen Jahren viel erreicht. Jetzt brauchen wir einen Qualitätszuwachs auf der Ebene der Kooperation“, so Damaschun. Je mehr Bio-Waren der konventionelle Einzelhandel verkaufe, umso dringlicher werde es, dass sich der Naturkosthandel nicht nur durch Sortimente abgrenze.

Wertvolle Impulse für die Entwicklung einer solchen neuen Handelskultur kamen von Martin Ott, Leiter der biodynamischen Landwirtschaftsschule auf dem Gut Rheinau in der Schweiz und eine Koryphäe des Demeter-Landbaus. Auf sehr lebendige Weise machte er anschaulich, was wir von den Bienen, ihren Lebens- und Organisationsformen, lernen können.

Der wohl wichtigste Punkt: Die Biene gestaltet die Gegenwart immer mit einem Bewusstsein aus der Zukunft heraus.

Weitere Merkmale eines Lebens „nach Bienen-Art“ laut Ott: eine dezentrale hochflexible Logistik; Entscheidungen, die aufgrund von Begeisterung gemeinsam getroffen werden; Wärme als Instrument für die Ausgestaltung von Daseinsformen; das Vorhalten von Reserven in Organisationen, welche Handlungsspielräume für Krisenzeiten sichern und gemeinsam geschaffene Strukturen, die niemandem gehören, sondern von der Gemeinschaft stetig weitergenutzt und -entwickelt werden können.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen konnten die Teilnehmer*innen des Partnerforums dann das Bienenleben gleich aus nächster Nähe beobachten. Imkerin Maren Schwarz machte sie mit dem Bienenvolk bekannt, das im Juli in den naturnahen Garten von BODAN eingezogen ist.

Die Exkursionen zum Hofgut Rimpertsweiler bei Salem und in den historischen Weinkeller von Hagnau mit anschließender Bio-Weinprobe bereicherten das Partnerforum um viele sinnliche Eindrücke. Die Partner-Einzelhändler nutzten die Gelegenheit, um sich direkt vor Ort über die Produktionsbedingungen und Betriebsphilosophien der Bio-Erzeuger aus der Bodenseeregion zu informieren.