5 Jahre foodsharing und Kooperation mit Demeter-Partner BIO COMPANY

Partner von Anfang an

12.12.2017
Mauer geretteter Lebensmittel

Vor der Mauer geretteter Lebensmittel


Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung: BIO COMPANY unterstützt das foodsharing-Projekt seit der Gründungsphase. Die Bio-Supermarktkette ist langjähriger Demeter-Partner und setzt damit besonders auf ein vielfältiges Sortiment an biodynamischen Produkten und übernimmt die Mittlerrolle zwischen den Stufen der Wertschöpfungskette von Demeter-Erzeugern, -Verarbeitern und -Händlern hin zum Konsumenten. Bereits im April 2012 begann das Unternehmen unverkäufliche Lebensmittel an die Lebensmittelretter in Berlin zu spenden. Als die Crowdfunding- Kampagne startete, um das Netzwerk fest in der Öffentlichkeit zu etablieren, unterstützte der Bio-Händler dies ebenfalls finanziell, allem voran aber ideell. So wurde die BIO COMPANY der erste Handelspartner und auch Bio-Supermarktpartner des ehrgeizigen Vorhabens. Mittlerweile kooperieren alle 54 Filialen der Bio-Supermarktkette mit den Lebensmittelrettern von foodsharing. „Damit haben die Akteure und zahlreiche freiwillige Lebensmittelretter viel Pionierarbeit geleistet. Die BIO COMPANY möchte vor allem die Verbraucher stärker für das Thema sensibilisieren“, so Geschäftsführer Georg Kaiser.

Über 100 Tonnen von der BIO COMPANY

Innerhalb eines Jahres können die Lebensmittelretter von der BIO COMPANY durchschnittlich über 100 Tonnen übernehmen. Dies auch bei steigender Filialzahl. „Ehrlicherweise fallen diese Mengen in Lebensmittelfilialen an“, erläutert Georg Kaiser. „Dabei handelt es sich um Ware, die noch verzehrfähig ist, aber nicht mehr verkauft werden kann oder darf“, so Kaiser.

Nicht in den Müll: So funktioniert’s bei BIO COMPANY

Der Kampf gegen Lebensmittelverschwendung wird bei der BIO COMPANY bewusst gestaltet: Allem voran gibt es die Maßgabe, dass bereits beim Einkauf maßvoll bestellt wird. So wird von Anfang an auf einen sorgsamen Umgang mit Mengen geachtet. Überdies gibt es seit Jahren ein Mehrstufensystem. Zunächst bietet man die vom Ablauf betroffenen Artikel nochmal reduziert den Kunden an. Einiges geht so noch weg. Wird die Ware nicht mehr verkauft, dürfen sich auch die Mitarbeiter der BIO COMPANY noch etwas aussuchen. Dies klingt selbstverständlich – ist aber nicht überall Usus. Viele Lebensmittel-Einzelhändler verbieten dies aus Angst vor Manipulationen. Anschließend stellt der Bio-Filialist die Waren auch anderen sozialen Organisationen zur Verfügung wie beispielsweise der Berliner Tafel, der Kirchengemeinde, oder dem „Verein für Obdachlosenarbeit“. Abgeschriebenes Brot geht an Tierheime, es gibt aber auch reduzierte Angebote wie die „Brötchentüte vom Vortag“ in den Filialen. Was an verzehrfähiger Ware übrig bleibt, dürfen sich dann auch die Lebensmittelretter von foodsharing abholen. Dafür werden eigens Lebensmittelretter-Ausweise ausgestellt.

„Wir freuen uns, dass foodsharing nun bereits 5 Jahre besteht. Wir setzen unser Engagement auch in Zukunft gerne fort, weil es einfach sinnvoll ist. Denn gemeinsam haben wir schon viel erreicht, können aber auch noch wesentlich mehr schaffen. Wir gehen da gerne mit gutem Beispiel voran“, so Kaiser.

Disclaimer

Diese Meldung beruht auf einer Pressemitteilung des Demeter-PartnersBIO COMPANY.

12.12.2017
Partner von Anfang an
5 Jahre foodsharing und Kooperation mit Demeter-Partner BIO COMPANY

Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung: BIO COMPANY unterstützt das foodsharing-Projekt seit der Gründungsphase. Die Bio-Supermarktkette ist langjähriger Demeter-Partner und setzt damit besonders auf ein vielfältiges Sortiment an biodynamischen Produkten und übernimmt die Mittlerrolle zwischen den Stufen der Wertschöpfungskette von Demeter-Erzeugern, -Verarbeitern und -Händlern hin zum Konsumenten. Bereits im April 2012 begann das Unternehmen unverkäufliche Lebensmittel an die Lebensmittelretter in Berlin zu spenden. Als die Crowdfunding- Kampagne startete, um das Netzwerk fest in der Öffentlichkeit zu etablieren, unterstützte der Bio-Händler dies ebenfalls finanziell, allem voran aber ideell. So wurde die BIO COMPANY der erste Handelspartner und auch Bio-Supermarktpartner des ehrgeizigen Vorhabens. Mittlerweile kooperieren alle 54 Filialen der Bio-Supermarktkette mit den Lebensmittelrettern von foodsharing. „Damit haben die Akteure und zahlreiche freiwillige Lebensmittelretter viel Pionierarbeit geleistet. Die BIO COMPANY möchte vor allem die Verbraucher stärker für das Thema sensibilisieren“, so Geschäftsführer Georg Kaiser.

Über 100 Tonnen von der BIO COMPANY

Innerhalb eines Jahres können die Lebensmittelretter von der BIO COMPANY durchschnittlich über 100 Tonnen übernehmen. Dies auch bei steigender Filialzahl. „Ehrlicherweise fallen diese Mengen in Lebensmittelfilialen an“, erläutert Georg Kaiser. „Dabei handelt es sich um Ware, die noch verzehrfähig ist, aber nicht mehr verkauft werden kann oder darf“, so Kaiser.

Nicht in den Müll: So funktioniert’s bei BIO COMPANY

Der Kampf gegen Lebensmittelverschwendung wird bei der BIO COMPANY bewusst gestaltet: Allem voran gibt es die Maßgabe, dass bereits beim Einkauf maßvoll bestellt wird. So wird von Anfang an auf einen sorgsamen Umgang mit Mengen geachtet. Überdies gibt es seit Jahren ein Mehrstufensystem. Zunächst bietet man die vom Ablauf betroffenen Artikel nochmal reduziert den Kunden an. Einiges geht so noch weg. Wird die Ware nicht mehr verkauft, dürfen sich auch die Mitarbeiter der BIO COMPANY noch etwas aussuchen. Dies klingt selbstverständlich – ist aber nicht überall Usus. Viele Lebensmittel-Einzelhändler verbieten dies aus Angst vor Manipulationen. Anschließend stellt der Bio-Filialist die Waren auch anderen sozialen Organisationen zur Verfügung wie beispielsweise der Berliner Tafel, der Kirchengemeinde, oder dem „Verein für Obdachlosenarbeit“. Abgeschriebenes Brot geht an Tierheime, es gibt aber auch reduzierte Angebote wie die „Brötchentüte vom Vortag“ in den Filialen. Was an verzehrfähiger Ware übrig bleibt, dürfen sich dann auch die Lebensmittelretter von foodsharing abholen. Dafür werden eigens Lebensmittelretter-Ausweise ausgestellt.

„Wir freuen uns, dass foodsharing nun bereits 5 Jahre besteht. Wir setzen unser Engagement auch in Zukunft gerne fort, weil es einfach sinnvoll ist. Denn gemeinsam haben wir schon viel erreicht, können aber auch noch wesentlich mehr schaffen. Wir gehen da gerne mit gutem Beispiel voran“, so Kaiser.