Abschlusstag des Pilotprojektes „Existenzgründung und Unternehmensentwicklung“

In den Startlöchern

05.10.2017
Gläser gefüllt mit Saatgut

Alle Kursbegleiter brachten Saatgut mit. Diese einzigartige Mischung bekam dann jeder Teilnehmer des Existenzgründerkurses mit einer Botschaft überreicht.


Los geht’s: Aufbruchstimmung verbreiteten die neun Unternehmer*innen bei ihren Präsentationen und Entwicklungsgesprächen am Ende des halbjährigen Pilotprojektes „Existenzgründung und Unternehmensentwicklung“. Bei dem Abschlusstag am 28. September auf dem Hof Michael in Endeholz stellten alle Teilnehmer*innen ihr Unternehmen und ihre aktuellen Entwicklungsthemen einer Runde von Menschen vor, die den Kurs begleitet haben. „Der Kurs hat mich an entscheidenden Stellen weitergebracht und schließt ideal an die Zeit zwischen Berufsausbildung und eigenem Betrieb an“, resümiert Teilnehmer Till Paulick.

„In der Übernahme oder in der Gründung eines Hofes entstehen jede Menge Fragen, die in der Bewältigung des Hofalltags kaum ihren Platz finden. Visionen und Entwicklungsziele greifen weit nach vorne. Zu bewältigen ist täglich aber die Aufgabe als Arbeitgeber, die Arbeit im Stall, auf dem Acker und im Büro muss geführt werden. Im Kurs wurde viel bewegt, so dass jetzt wirklich jeder einzelne Teilnehmer „Ja“ sagen kann zu seinem bzw. ihren Unternehmen“, so Simone Helmle, Kursleiterin und Leiterin der Demeter Akademie. In drei mehrtägigen Präsenzseminaren zu den Themen Geschäftsplan, Führen, Absicherung und Recht schulten die Teilnehmer*innen des Pilotprojektes ihre Klarheit und Reflektionsfähigkeit zu unternehmerischen Fragestellungen. Von der Zukunft her zu denken und das Unternehmen so zu entwickeln, wie sie es sich vorstellen, zeigte sich als Herausforderung. Mancher Teilnehmer will einen Hof mit über zweihundertjähriger Geschichte übernehmen, andere sind gerade fünf, zwei oder ein halbes Jahr alt. Wie finden die eigenen unternehmerischen Ideen in der inner- oder außerfamiliären Übergabe ihren Platz? Wie finden Ideen ihren Entwicklungsraum, wenn die Sicherheiten für langfristige Pachtverträge, Gebäudebau oder den Aufbau des Tierbestandes in den ganz jungen Unternehmen noch nicht gegeben sind? Welchen Fokus erfordern jeweils die nächsten konkreten Schritte, damit die Visionen der jungen Unternehmer*innen greifen können? Bildlich im Raum standen Antworten auf diese Fragen, als die Teilnehmer*innen ihre Vorhaben den Gästen und Kursbegleitern aus dem Umfeld des Demeter e.V. vorstellten. Höhepunkt war für jeden Einzelnen schließlich ein individuelles Entwicklungsgespräch. Mit Zuhören, kritischen Fragen, fachlichen und persönlichen Rückmeldungen konnten die Teilnehmenden auf diese Weise eine Gesprächskultur kennenlernen, die Klarheit und Sicherheit bringt, aber auch weitere Fragen aufwirft.

Demeter Akademie: Existenzgründung 2017

Zuhörer zu haben, mit Fragen zu arbeiten, am konkreten Betriebsgeschehen zu lernen und dabei auf die Unterstützung von Referenten und Kursbegleitern zurückgreifen zu können, machte die Arbeitsweise des Pilotprojektes „Existenzgründung und Unternehmensentwicklung“ aus. Geleitet wurde der Kurs von Simone Helmle, Demeter Akademie, Uwe Greff, BioBoden Genossenschaft und Clemens Gabriel vom Öko-Junglandwirtenetzwerk. Ein Dank gilt den Projektträgern – der Landbauschule Bodensee, der Landbauschule Dottenfelderhof und dem Demeter e.V. Ein Dank gilt den Gästen des Abschlusstages, den Teilnehmer*innen und den Gastgebern auf Hof Michael. Dank gilt auch für die Spenden-Patenschaften sowie für die Förderung durch die Stiftungen Berneburg und Evidenz, die Zukunftsstiftung Landwirtschaft, die Mahle Stiftung, die GLS Treuhand , die Software AG Stiftung und die landwirtschaftliche Rentenbank und BioBoden Genossenschaft.
Der nächste Kurs „Existenzgründung & Unternehmensentwicklung“ beginnt im September 2018. Wenn Sie mehr wissen möchten, wenn Sie den Kurs unterstützen möchten oder wenn Sie sich bewerben möchten, nehmen Sie bitte Kontakt auf mit Simone Helmle, akademie[ / at \ ]demeter [ / dot \ ] de

05.10.2017
In den Startlöchern
Abschlusstag des Pilotprojektes „Existenzgründung und Unternehmensentwicklung“

Los geht’s: Aufbruchstimmung verbreiteten die neun Unternehmer*innen bei ihren Präsentationen und Entwicklungsgesprächen am Ende des halbjährigen Pilotprojektes „Existenzgründung und Unternehmensentwicklung“. Bei dem Abschlusstag am 28. September auf dem Hof Michael in Endeholz stellten alle Teilnehmer*innen ihr Unternehmen und ihre aktuellen Entwicklungsthemen einer Runde von Menschen vor, die den Kurs begleitet haben. „Der Kurs hat mich an entscheidenden Stellen weitergebracht und schließt ideal an die Zeit zwischen Berufsausbildung und eigenem Betrieb an“, resümiert Teilnehmer Till Paulick.

„In der Übernahme oder in der Gründung eines Hofes entstehen jede Menge Fragen, die in der Bewältigung des Hofalltags kaum ihren Platz finden. Visionen und Entwicklungsziele greifen weit nach vorne. Zu bewältigen ist täglich aber die Aufgabe als Arbeitgeber, die Arbeit im Stall, auf dem Acker und im Büro muss geführt werden. Im Kurs wurde viel bewegt, so dass jetzt wirklich jeder einzelne Teilnehmer „Ja“ sagen kann zu seinem bzw. ihren Unternehmen“, so Simone Helmle, Kursleiterin und Leiterin der Demeter Akademie. In drei mehrtägigen Präsenzseminaren zu den Themen Geschäftsplan, Führen, Absicherung und Recht schulten die Teilnehmer*innen des Pilotprojektes ihre Klarheit und Reflektionsfähigkeit zu unternehmerischen Fragestellungen. Von der Zukunft her zu denken und das Unternehmen so zu entwickeln, wie sie es sich vorstellen, zeigte sich als Herausforderung. Mancher Teilnehmer will einen Hof mit über zweihundertjähriger Geschichte übernehmen, andere sind gerade fünf, zwei oder ein halbes Jahr alt. Wie finden die eigenen unternehmerischen Ideen in der inner- oder außerfamiliären Übergabe ihren Platz? Wie finden Ideen ihren Entwicklungsraum, wenn die Sicherheiten für langfristige Pachtverträge, Gebäudebau oder den Aufbau des Tierbestandes in den ganz jungen Unternehmen noch nicht gegeben sind? Welchen Fokus erfordern jeweils die nächsten konkreten Schritte, damit die Visionen der jungen Unternehmer*innen greifen können? Bildlich im Raum standen Antworten auf diese Fragen, als die Teilnehmer*innen ihre Vorhaben den Gästen und Kursbegleitern aus dem Umfeld des Demeter e.V. vorstellten. Höhepunkt war für jeden Einzelnen schließlich ein individuelles Entwicklungsgespräch. Mit Zuhören, kritischen Fragen, fachlichen und persönlichen Rückmeldungen konnten die Teilnehmenden auf diese Weise eine Gesprächskultur kennenlernen, die Klarheit und Sicherheit bringt, aber auch weitere Fragen aufwirft.

Demeter Akademie: Existenzgründung 2017

Zuhörer zu haben, mit Fragen zu arbeiten, am konkreten Betriebsgeschehen zu lernen und dabei auf die Unterstützung von Referenten und Kursbegleitern zurückgreifen zu können, machte die Arbeitsweise des Pilotprojektes „Existenzgründung und Unternehmensentwicklung“ aus. Geleitet wurde der Kurs von Simone Helmle, Demeter Akademie, Uwe Greff, BioBoden Genossenschaft und Clemens Gabriel vom Öko-Junglandwirtenetzwerk. Ein Dank gilt den Projektträgern – der Landbauschule Bodensee, der Landbauschule Dottenfelderhof und dem Demeter e.V. Ein Dank gilt den Gästen des Abschlusstages, den Teilnehmer*innen und den Gastgebern auf Hof Michael. Dank gilt auch für die Spenden-Patenschaften sowie für die Förderung durch die Stiftungen Berneburg und Evidenz, die Zukunftsstiftung Landwirtschaft, die Mahle Stiftung, die GLS Treuhand , die Software AG Stiftung und die landwirtschaftliche Rentenbank und BioBoden Genossenschaft.
Der nächste Kurs „Existenzgründung & Unternehmensentwicklung“ beginnt im September 2018. Wenn Sie mehr wissen möchten, wenn Sie den Kurs unterstützen möchten oder wenn Sie sich bewerben möchten, nehmen Sie bitte Kontakt auf mit Simone Helmle, akademie[ / at \ ]demeter [ / dot \ ] de