Der Demeter-Dottenfelderhof feiert Jubiläum

Seit 50 Jahren „Vorbild und Inspirationsquelle“

02.07.2018
Priska Hinz hält eine Rede

Staatsministerin Priska Hinz bei ihrem Grußwort (Bild: Manon Koenen)


Mit einem feierlichen Empfang in der Saatguthalle hat die Demeter-Betriebsgemeinschaft „Dottenfelderhof“ offiziell ihr 50-jähriges Jubiläum begangen. Bei der gut besuchten Jubiläumsfeier sprachen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verbänden sowie Unterstützer über die Bedeutung des Hofes für die ökologische Landwirtschaft und darüber hinaus.

„Der Dottenfelderhof ist Vorbild und Inspirationsquelle für viele Betriebe und beliebtes Anlaufziel für viele Verbraucherinnen und Verbraucher aus dem Rhein-Main-Gebiet“, betonte Hessens Landwirtschaftsministerin Priska Hinz anlässlich der Jubiläumsveranstaltung.  Bei den Kundinnen und Kunden habe der Dottenfelderhof frühzeitig ein Bewusstsein für nachhaltige Landwirtschaft geweckt. Sein Engagement sei, so die Ministerin, nicht nur in Hessen von herausragender Bedeutung für die Weiterentwicklung des Ökolandbaus, was sich auch in vielen Auszeichnungen wie beispielsweise der zweimaligen Verleihung des Bundespreises für Ökologischen Landbau widerspiegele. Hinz betonte, dass die biologisch-dynamische Landwirtschaft bodenschonend arbeite, Bodenfruchtbarkeit erhalte und ausbaue, das Tierwohl in den Mittelpunkt stelle sowie gesunde Lebensmittel erzeuge. Diese Aspekte dienen der Ministerin zufolge direkt dem Gemeinwohl und müssten auch mit finanziellen Mitteln unterstützt werden.

Publikum auf dem DottenfelderhofFestversammlung in der Saatguthalle (Bild: Manon Koenen)

Die Vorbildrolle wurde auch von Seiten der Unterstützer hervorgehoben. Die Darmstädter Software AG – Stiftung und ihr Gründer Peter Schnell fördern Landbauschule und Hofgemeinschaft bereits seit den frühen 1980er Jahren. Der Stifter sieht die Vorbildrolle vor allem darin, dass die Landbauschule auf dem Dottenfelderhof nicht nur ein wichtiger Multiplikator für gelebtes Wissen um den biologisch-dynamischen Landbau sei, sondern der Dottenfelderhof auch ein beispielhafter, sozialer Organismus, der alle Bereiche der Landwirtschaft enthalte und nicht aus wirtschaftlichen Erwägungen zum Spezialisten werde. „Unsere Stiftung wird Sie nach Kräften unterstützen, damit das Landwirtschaftsprojekt Dottenfelderhof langfristig gesichert ist, sich positiv weiterentwickelt und seine musterhafte Ausstrahlung und Wirkung noch lange entfalten kann“, betonte Kommunikationsdirektor Peter Augustin, der die Glückwünsche von Stiftung und Stifter übergab.

Zum 50-Jährigen Bestehen gratulierte auch Ueli Hurter, Leiter der Landwirtschaftlichen Sektion am Goetheanum im schweizerischen Dornach. Er bezeichnete den Dottenfelderhof aus der Perspektive der fast hundertjährigen Geschichte der biologisch-dynamischen Landwirtschaft als Vorreiter: „der Dottenfelderhof ist Jahrzehnte voraus unterwegs“. Neben den für diese nachhaltigste Form der Landwirtschaft grundlegenden Aspekten, welche die Hofgemeinschaft ergriffen und umgesetzt habe, hob Hurter vor allem die Bedeutung der Landbauschule für Bildung und Ausbildung hervor. Hier haben laut Hurter in den vergangenen Jahrzehnten viele junge Menschen aus aller Welt eine Orientierung für ihr ganzes Leben erhalten, die ihnen geholfen hat, nicht einen Beruf, sondern ihre Lebensaufgabe zu finden. „Der Dottenfelderhof ist ein weltweit wahrnehmbarer Leuchtturm für diese Kraft, die Menschenbildung bis in die Schicksalssubstanz hinein ermöglicht“, so Hurter.

Diese Beziehungsqualität wurde auch in einer „Chronik in Menschen“ erlebbar: Vertreterinnen und Vertreter aus allen Hof-Generationen machten aus ihrer persönlichen Perspektive die fünfzigjährige Hofgeschichte lebendig.

Die Vilbeler Chöre GrowNow, VilbelCanto und Zwischentöne umrahmten den Empfang musikalisch und symbolisierten so den Platz des Dottenfelderhofes in der Mitte Bad Vilbels.

02.07.2018
Seit 50 Jahren „Vorbild und Inspirationsquelle“
Der Demeter-Dottenfelderhof feiert Jubiläum

Mit einem feierlichen Empfang in der Saatguthalle hat die Demeter-Betriebsgemeinschaft „Dottenfelderhof“ offiziell ihr 50-jähriges Jubiläum begangen. Bei der gut besuchten Jubiläumsfeier sprachen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verbänden sowie Unterstützer über die Bedeutung des Hofes für die ökologische Landwirtschaft und darüber hinaus.

„Der Dottenfelderhof ist Vorbild und Inspirationsquelle für viele Betriebe und beliebtes Anlaufziel für viele Verbraucherinnen und Verbraucher aus dem Rhein-Main-Gebiet“, betonte Hessens Landwirtschaftsministerin Priska Hinz anlässlich der Jubiläumsveranstaltung.  Bei den Kundinnen und Kunden habe der Dottenfelderhof frühzeitig ein Bewusstsein für nachhaltige Landwirtschaft geweckt. Sein Engagement sei, so die Ministerin, nicht nur in Hessen von herausragender Bedeutung für die Weiterentwicklung des Ökolandbaus, was sich auch in vielen Auszeichnungen wie beispielsweise der zweimaligen Verleihung des Bundespreises für Ökologischen Landbau widerspiegele. Hinz betonte, dass die biologisch-dynamische Landwirtschaft bodenschonend arbeite, Bodenfruchtbarkeit erhalte und ausbaue, das Tierwohl in den Mittelpunkt stelle sowie gesunde Lebensmittel erzeuge. Diese Aspekte dienen der Ministerin zufolge direkt dem Gemeinwohl und müssten auch mit finanziellen Mitteln unterstützt werden.

Publikum auf dem DottenfelderhofFestversammlung in der Saatguthalle (Bild: Manon Koenen)

Die Vorbildrolle wurde auch von Seiten der Unterstützer hervorgehoben. Die Darmstädter Software AG – Stiftung und ihr Gründer Peter Schnell fördern Landbauschule und Hofgemeinschaft bereits seit den frühen 1980er Jahren. Der Stifter sieht die Vorbildrolle vor allem darin, dass die Landbauschule auf dem Dottenfelderhof nicht nur ein wichtiger Multiplikator für gelebtes Wissen um den biologisch-dynamischen Landbau sei, sondern der Dottenfelderhof auch ein beispielhafter, sozialer Organismus, der alle Bereiche der Landwirtschaft enthalte und nicht aus wirtschaftlichen Erwägungen zum Spezialisten werde. „Unsere Stiftung wird Sie nach Kräften unterstützen, damit das Landwirtschaftsprojekt Dottenfelderhof langfristig gesichert ist, sich positiv weiterentwickelt und seine musterhafte Ausstrahlung und Wirkung noch lange entfalten kann“, betonte Kommunikationsdirektor Peter Augustin, der die Glückwünsche von Stiftung und Stifter übergab.

Zum 50-Jährigen Bestehen gratulierte auch Ueli Hurter, Leiter der Landwirtschaftlichen Sektion am Goetheanum im schweizerischen Dornach. Er bezeichnete den Dottenfelderhof aus der Perspektive der fast hundertjährigen Geschichte der biologisch-dynamischen Landwirtschaft als Vorreiter: „der Dottenfelderhof ist Jahrzehnte voraus unterwegs“. Neben den für diese nachhaltigste Form der Landwirtschaft grundlegenden Aspekten, welche die Hofgemeinschaft ergriffen und umgesetzt habe, hob Hurter vor allem die Bedeutung der Landbauschule für Bildung und Ausbildung hervor. Hier haben laut Hurter in den vergangenen Jahrzehnten viele junge Menschen aus aller Welt eine Orientierung für ihr ganzes Leben erhalten, die ihnen geholfen hat, nicht einen Beruf, sondern ihre Lebensaufgabe zu finden. „Der Dottenfelderhof ist ein weltweit wahrnehmbarer Leuchtturm für diese Kraft, die Menschenbildung bis in die Schicksalssubstanz hinein ermöglicht“, so Hurter.

Diese Beziehungsqualität wurde auch in einer „Chronik in Menschen“ erlebbar: Vertreterinnen und Vertreter aus allen Hof-Generationen machten aus ihrer persönlichen Perspektive die fünfzigjährige Hofgeschichte lebendig.

Die Vilbeler Chöre GrowNow, VilbelCanto und Zwischentöne umrahmten den Empfang musikalisch und symbolisierten so den Platz des Dottenfelderhofes in der Mitte Bad Vilbels.