Demeter Aktuell

Ausgabe Juni 2021

Demeter Aktuell Header Mai

Liebe Mitglieder, Freund:innen und Wegbegleiter:innen,

gestern war ich seit vielen, vielen Monaten das erste Mal wieder bei einer kulturellen Veranstaltung: dem Berlinale Sommer Special. Wir kamen gut zurecht, die letzten Monate. Aber wenn sich die Straßen wieder füllen, persönliche Treffen möglich werden und man zwischen anderen Zuschauern sitzend die Premiere eines beeindruckenden Films mit anwesender Regisseurin und Schauspieler:innen erleben darf, dann merken wir doch, was uns gefehlt hat oder wie es schlicht schöner ist.

Das haben wir auch bemerkt beim ersten physischen Treffen, das wir seit langem im Verband wieder hatten: einen Workshop zum Projekt Anerkennung. Beeindruckend zu erleben, was für eine Energie im Raum entstand und wie konkrete Vorschläge erarbeitet wurden, wie wir diesen Ansatz, der individuellen Betriebsentwicklung neben Richtlinien und Kontrolle ein stärkeres Gewicht zu geben, in die Zertifizierung integrieren können.

Bei dem Film ging es übrigens um den Lehrer Bachmann und seine Klasse. Es war sehr beeindruckend, wie dieser Lehrer jedes einzelne Kind gefördert hat. Kinder aus mehr als 10 Nationen in einer zwanzigköpfigen Willkommensklasse. Er hat sie ernst genommen, an ihren individuellen Gaben angesetzt, sie kreativ an Themen unserer Kultur und unserer Werte herangeführt, Ehrlichkeit und Solidarität eingefordert.

Der Mensch im Mittelpunkt, die individuelle (Betriebs-)Entwicklung, ehrlicher Austausch, die Motive und die Arbeit der anderen verstehen und ernst nehmen und in einen offenen Austausch darüber zu kommen, sind nicht nur unsere Werte für das Anerkennungsprojekt, sondern wir können sie auch als Maßstab für die Arbeit im Demeter-Verband insgesamt verstehen.  

  Mit herzlichen Grüßen

   Alexander Gerber
   und Johannes Kamps-Bender

 

 

 DEMETER AKTUELL 

Demeter im Westen - eine starke Region



Die drei Demeter-Landesarbeitsgemeinschaften Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz/Saarland und Hessen wachsen zu „Demeter im Westen“ zusammen. Das offizielle Gründungstreffen am 10. Juni 2021 ist der Auftakt für die Neuaufstellung als starke Region im Demeter-Gesamtverband.

Zur Pressemeldung


Leitfaden: Betriebsentwicklungsgespräche für Händler und Verarbeiter

Wie engagiert sich Ihr Unternehmen für die Kernthemen der biodynamischen Landwirtschaft? Wie stellen Sie die besondere Demeter-Qualität Ihrer Produkte dar? Was bedeutet für Sie fairer Umgang innerhalb der Wertschöpfungskette? Das sind nur einige der spannenden Impulsfragen, die Sie dazu einladen, gemeinsam mit anderen Mitgliedern Ihrer Wahl einmal ganz anders auf Ihr Unternehmen und Ihre ganz individuellen Entwicklungsziele zu schauen. Das ist anspruchsvoll, und deshalb haben wir einen Leitfaden gestaltet, der Sie übersichtlich durch Organisation, Gestaltung und Fragen eines Betriebsentwicklungsgespräches führt.

Ab 2022 Bestandteil der Demeter-Richtlinien

Betriebsentwicklungsgespräche für Händler und Verarbeiter gibt es schon seit einigen Jahren, und seit 2017 sind sie Bestandteil der Vertriebsgrundsätze. Neu ist, dass sie ab 1.1.2022 Bestandteil der Demeter Richtlinie sein werden und damit – ebenso wie die Betriebsentwicklungsgespräche für Landwirte – Voraussetzung für die Zertifikatserstellung. Für Betriebsentwicklungsgespräche ist ein 2-jähriger Rhythmus vorgesehen. Sie haben daher als Verarbeiter oder Händler bis Ende 2023 Zeit, ein Betriebsentwicklungsgespräch zu führen. Nehmen Sie die Möglichkeit wahr, sich mit anderen Mitgliedern Ihrer Wahl über die Weiterentwicklung biodynamischer Themen in Ihrem Unternehmen auszutauschen!
Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder bei der Planung und Durchführung Ihres Betriebsentwicklungsgespräches unterstützt werden wollen, dann wenden Sie sich an das Team der Fach- und Regio-Referent*innen.

Zum Leitfaden mit Ihren Ansprechpartner*innen


Dokumentation der Landwirtschaftlichen Tagung 2021

Atmen mit der Klimakrise

In der neu erschienen 36-seitigen Tagungsdokumentation wird die vergangene landwirtschaftliche Tagung in Wort und Bild zusammengefasst. Sie besteht aus Texten über die Vorträge und Seminare, untermalt von Bildern, Interviews und zahlreichen Anregungen.  Für alle, die mit dabei waren, kann es eine Erinnerungsauffrischung sein, für alle, die dieses Mal nicht kommen konnten eine anregende und kurzweilige Zusammenfassung, die Lust auf die nächste Internationale Jahreskonferenz der biodynamischen Bewegung in Dornach macht.

Zum Bericht


DEMETER AKTIV

Demeter-Getreidewochen

Im Sommer startet auf unseren Social Media Kanälen die erste Demeter-Produktwoche. Dabei werden für einen Zeitraum von 1-2 Wochen "Getreide und getreideähnliche Produkte" im Fokus stehen. Unser Ziel ist es, zu kommunizieren, was Demeter-Getreide so besonders macht und dabei tolle Projekte und Produkte unserer Mitglieder vorzustellen.

Wir möchten einmal generell die Demeter-Qualität der Getreideprodukte und das Engagement unserer Partner kommunizieren. Bauen Sie eine besondere Getreidesorte an oder integrieren Sie in Ihre Produkte? Stellen Sie Getreideprodukte her oder wollen über die Demeter-Kanäle auf Ihre Produkte hinweisen? Es gibt verschiedene Teilhabemöglichkeiten. Ihr Engagement kommunizieren wir kostenfrei, für eine direkte Produktplatzierung berechnen wir eine Aufwandspauschale.
Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 25. Juni bei franziska [ / dot \ ] fiederling[ / at \ ]demeter [ / dot \ ] de


Rückblick: Acker-Bunt-Kampagne

Die Acker-Bunt-Kampagne lief vom 15. April bis zum 15. Mai 2021 zum Thema Biodiversität und Vielfalt. Die erste Auswertung der Kampagne auf den sozialen Medien ist sehr erfreulich: Unsere knapp 100 Beiträge auf Facebook und Instagram wurden über 2,3 Millionen Mal gesehen. Davon hatten Beiträge, die sich um die Partner der Kampagne drehen (Rezepte, Sprüche, Engagement in Biodiversitäts-Projekten) eine Reichweite von 1 Million.
Unser erfolgreichster Post stellte die Arbeit der Landwirt*innen in den Mittelpunkt:

Weitere Daten zur Kampagne finden Sie hier.


Das neue Demeter Journal ist da

Ein Heft über Hingabe

Das neue Demeter Journal macht Lust auf den Sommer und widmet sich dem Thema Hingabe. Hier werden Menschen vorgestellt, die mit Herzblut, Idealismus und Leidenschaft ihrer Berufung folgen. Ab Juni liegt es in Bio- und Hofläden aus.

Zur Übersicht über die aktuelle Ausgabe


Demeter Platz 1 bei Gesund Essen

Demeter steht wie keine andere Marke für gesundes Essen. Dies ergab die Studie „Gesund arbeiten, wohnen, leben & essen“ des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF). 
Für die Studie „Gesund arbeiten, wohnen, leben & essen“ wurden rund 11.400 Unternehmen und Marken untersucht, die sich dem Thema Gesundheit besonders widmen. Rund 186.000 Nennungen dieser untersuchten Marken und Unternehmen wurden innerhalb eines Jahres – von März 2020 bis inklusive Februar 2021 – im Internet identifiziert und analysiert. In der Kategorie „gesund essen“ belegte Demeter den ersten Platz.

Zur Pressemeldung


Demeter politisch

Weidehaltung und Öko-Verordnung

Abstimmungen und Gespräche auf unterschiedlichen Ebenen

Das Thema Weidehaltung beschäftigt uns als Verband weiterhin auf vielen Ebenen. Die AG Weide des BÖLW hat ihre Arbeit wieder aufgenommen und in einem ersten Treffen den Rahmen gesteckt für ein weiteres strategisches Vorgehen. In einzelnen Bundesländern finden aktuell Gespräche zwischen Beratern, Verbandsvertretern und Behörden statt. Ziel ist es, keine Ad-hoc Neuinterpretation einer seit vielen Jahren in der Öko-Verordnung bestehenden Regelung zur Weidehaltung herbeizuführen, die einige Betriebe in große Schwierigkeiten bringen würde, sondern Wege zu finden, wie Weidehaltung bei einem Verband, der Rinderhaltung auch in Ackerbauregionen fordert, gefördert werden kann.


Insektenvielfalt braucht Bäuerinnen und Bauern!

Internationaler Tag der Biodiversität

Seit 2001 wird der 22. Mai als „Internationaler Tag der biologischen Vielfalt“ begangen. Viel Grund zum Feiern gibt es an diesem Tag nicht, solange die Absichtserklärungen zum Schutz der Artenvielfalt nicht eine konsequente Gesetzgebung, beispielsweise in der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik, umgesetzt werden.
Viele Landwirt*innen befürchten, unter neuen gesetzlichen Vorgaben nicht mehr wirtschaftlich arbeiten zu können. Daher gab es zum noch in Verhandlungen befindlichen Insektenschutzgesetz zahlreiche Proteste. Dabei könnte die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) Chancen bieten, um Landwirtschaft und Artenschutz näher zusammenzubringen – wenn der Bundestag jetzt den Gesetzesentwurf des Landwirtschaftsministeriums deutlich nachbessert.

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Insektenschutzgesetz

In einer Sondersitzung haben am 11. Juni Agrar- und Umweltausschuss des Bundestages die neuen Vorgaben zum Insektenschutz beschlossen. Die nun vorliegende Einigung soll Ende Juni offiziell von Bundestag und Bundesrat bestätigt werden. Im Kompromiss geht es vor allem um den Biotopschutz von Streuobstwiesen, artenreichem Grünland und Trockenmauern sowie die Einschränkungsmaßnahmen gegen Lichtverschmutzung in Schutzgebieten. Der Biotopschutz von artenreichem Grünland wurde auf „magere Flachland-Mähwiesen und Berg-Mähwiesen“ beschränkt. Ausschlaggebend für die Kompromissfindung zum Insektenschutzpaket war, dass es zusätzliche 65 Mio. € Fördermittel für die Landwirtschaft zum Insektenschutz geben soll, um insbesondere in Schutzgebieten einen finanziellen Ausgleich für das Verbot bestimmter Pflanzenschutzmittel zu bieten. Die bereits bestehenden Vereinbarungen zum Insektenschutz in Bayern, Baden-Württemberg und der Niedersächsische Weg sind durch eine Klausel vor neuen Auflagen geschützt, erlaubt sind dort weiterhin finanzielle Anreize und Ausgleichszahlungen für die Maßnahmen (ohne Rechtsanspruch auf Entschädigung).


Agrarpolitik und Biorecht

Neues Ökolandbaugesetz: Gut für Bio

Öko-Kontrolle gestärkt, Außer-Haus-Verpflegung ermöglicht – das neue Ökolandbaugesetz, das Ende Mai den Bundestag passierte, greift nach langem und zähen Ringen zentrale Anliegen von den Bundesländern, Kontrollstellen und der Bio- Unternehmen auf. Das ist ein großer Erfolg und gut für Bio.

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EU-Ökoverordnung

Schrittweise werden weitere Rechtsakte zur Konkretisierung des neuen Bio-Rechts beschlossen. Im Bereich Produktion wurden die Verordnung 2021/716 zu Sprossen und Aquakultur angenommen. Der delegierte Rechtsakt zu ökologischem heterogenen Material ist zwar noch nicht veröffentlicht, wurde aber von der EU-Kommission angenommen. Im Bereich der Kontrolle wurde die Verordnung 2021/715 veröffentlicht, in der es um ergänzende Regeln für das interne Kontrollsystem bei der Gruppenzertifizierung geht.

Siehe auch das Seminar zum neuen Biorecht unter „Termine“.

Gemeinsame Agrarpolitik ab 2023

Obwohl auf EU-Ebene die Verhandlungen abgebrochen wurden, wurde auf Bundesebene vorbehaltlich eines EU-Beschlusses bereits vorgearbeitet. Am 10. Juni hat der Bundestag ein Gesetzespaket zur Umsetzung der Gemeinsamen-EU Agrarpolitik in Deutschland beschlossen. Während die TopAgrar vorrechnet, was dies für durchschnittliche landwirtschaftliche Betriebe auf dem Konto bedeutet, befürchten wir, dass der Beschluss für Biobetriebe Verluste bedeuten könnte. Die Prämienzahlungen unter dem neuen Instrument der Eco-Schemes (1. Säule) sind für Ökobetriebe kaum nutzbar. Nun kommt es auf die detaillierte Ausgestaltung an, die Bundeslandwirtschafts- und Umweltministerium festlegen. Wichtig bleibt zudem, sich in den Bundesländern für eine gute Ausgestaltung der ländlichen Entwicklungsprogramme (2. Säule), in denen auch die Agrarumwelt- und Klima-Maßnahmen mit der Ökoprämie verortet sind, einzusetzen.  

Tierwohl

Das zuletzt von Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner forcierte freiwillige staatliche Tierwohllabel wurde von uns bereits häufig kritisiert und ist - zumindest bis zur Wahl – vom Tisch. Das Label würde für Tierwohl werben, auch auf Produkten, wo nur geringe Anpassungen vorgenommen wurden. Wir fordern hingegen ein verpflichtendes Kennzeichnungssystem, dass sich an die Eierkennzeichnung anlehnt, und Transparenz herstellt.  Am 10.6. wurde klar, dass die Regierungsfraktionen im Bundestag einem freiwilligen „Tierwohllabel“ nicht zustimmen. Unklar ist, ob es noch eine Entscheidung zum Umbau der Tierhaltung geben wird. Die Agrarministerkonferenz hat sich das Thema noch einmal auf die Agenda ihrer aktuell stattfindenden Sitzung gesetzt.


Jetzt unterzeichnen:
Lebensmittelhandel fordert klare Regulierung der Neuen Gentechnik

Führende Unternehmen des europäischen Lebensmitteleinzelhandels (LEH), darunter große internationale Marken sowie zahlreiche nationale Händler und Biomärkte fordern in der am 26. Mai 2021 veröffentlichten „Retailers‘ Resolution: European Retailers Take a Strong Stand Against Deregulating New GMOs“, die bewährte Regulierung aller gentechnisch veränderten Organismen (GVOs) auf dem europäischen Markt beizubehalten. Das gilt für Produkte der „Alten Gentechnik“ (primär Soja, Mais, Raps) genauso wie für solche, die mit Verfahren der „Neuen Gentechnik“ wie Crispr oder Talen hergestellt werden. Die Resolution kann, vorzugsweise von Handelsunternehmen, weiterhin gezeichnet werden.

Kontakt: info[ / at \ ]ohnegentechnik [ / dot \ ] org


Aus dem BÖLW

Neue Führung für starken Verband und starke Branche

Der Bio-Spitzenverband entwickelt sich dynamisch mit der Branche mit – und wählt sich im Zuge der weiteren Professionalisierung eine neue Führung. Ab November leitet ein fünfköpfiger Vorstand den BÖLW. Die Mitglieder wählten Tina Andres (Bundesverband Naturkost Naturwaren, BNN) mit zu ihrer Vorstandsvorsitzenden. BÖLW-Geschäftsführer Peter Röhrig rückt in den Vorstand auf. Andres und Röhrig bilden künftig ein starkes Führungsduo.
Von den BÖLW-Mitgliedern im Amt bestätigt wurden: Alexander Gerber (Demeter) als BÖLW-Vorstand für Landwirtschaft, Volker Krause (Assoziation ökologi-scher Lebensmittelhersteller (AöL) /BNN) als BÖLW-Vorstand Herstellung und Marcus Wewer (ÖLD), der die Säule Handel vertritt. Als Säulenvorstände bilden sie zusammen mit Andres und Röhrig den Vorstand.
Wir gratulieren dem neuen Vorstand!

BÖLW-Jahrestagung

Rund 350 Menschen haben sich in die digitale BÖLW-Jahrestagung eingeloggt. Viel positives Feedback kam in den Tagen danach – obwohl das Politik-Panel zum Umbau der Wirtschaftspolitik durch Terminüberschneidungen im Parlament kurzfristig neu konzipiert werden musste. Wer sich die Diskussionen zum „Öko-Wahlomaten für nachhaltige Agrar- und Wirtschaftspolitik“ nochmal in Ruhe zu Gemüte führen möchte, kann sich die Aufnahmen online anschauen.


Demeter Service

Verpackungs- und Werbematerialien

NEU: Bodenbeutel mit Pergaminfenster

Unsere Bodenbeutel für 500 – 1.000 g Saaten, Getreide usw. gibt es ab sofort mit einem umweltfreundlichen Pergamin-Sichtfenster. Damit besteht jetzt die ganze Verpackung aus Zellstoff und kann im Altpapier entsorgt werden.

Art.-Nr. 1061. | Format: 10,5 x 6,5 x 27 cm | VE 1.200 St
€ 122,40 / VE | ab 2 VE € 119,95 / VE | netto zzgl. Versand
 
Bei Bestellungen und Fragen wenden Sie sich gerne an Andreas Schmidt, verpackungen[ / at \ ]demeter [ / dot \ ] de oder Tel. 06155 8469-601


Forschung, Bildung und Beratung

Rückblick:
Demeter verstehen – Einführungskurs für Verarbeitung und Handel

Demeter ist Vielfalt, Demeter ist Lebendigkeit! So könnte der jüngste Einführungskurs für Führungskräfte in Verarbeitungs- und Handelsunternehmen in eine kurze Botschaft gefasst werden. Vielfalt bereits in der Gruppe der Teilnehmer*innen, kamen diese aus ganz unterschiedlichen Unternehmen. Vom Start-Up, das gerade das erste Demeter-Erzeugnis in der Herstellung hat, über Unternehmen, die bereits seit vielen Jahren umfassend bei Demeter engagiert sind, bis hin zum Handel mit all seinen Facetten. Im Kurs selbst wurden die Themen rund um die Wirtschaftsweise in Landwirtschaft und Verarbeitung, Fragen zu Qualität und Zertifizierung, weltweite biodynamische Bewegung und Markengemeinschaft, Unternehmensführung, Ehrenamt, sowie Aspekte der Marke betrachtet. Mit Kleingruppenarbeiten, Schulung der Wahrnehmung, Austausch zu einem Text von Rudolf Steiner, sowie leichten Übungen aus der Eurythmie näherten sich die Teilnehmer*innen dem Kursversprechen „Demeter verstehen“. Und so ist das Feedback zum Kurs voller Überraschung des Vertrauens und der Aufmerksamkeit, die durchweg erfahrbar war. Stellvertretend ein Originalton aus dem Abschlussgespräch: „Was ist Demeter? Es geht doch gar nicht um den Unterschied zu den anderen, sondern darum, was Demeter selbst ausmacht, gebunden an den Boden und die Menschen, die dahinterstehen. Es geht doch um das, was wir daraus machen!“

Die Teilnahme an solch einem Kurs ist in der Demeter-Richtlinie verankert. Die Geschäftsführung der Verarbeitungs- und Handelsunternehmen ist verpflichtet, innerhalb der ersten drei Jahre eines Marken-Nutzungsvertrags an einem Einführungskurs teilzunehmen. Normalerweise finden die Kurse auf einem Demeter-Hof statt, doch auch mit dem diesjährigen Online-Format konnten sich Tiefe, Anschaulichkeit und gegenseitige Inspiration entfalten. Konzipiert und geleitet wurde der Kurs von Simone Helmle, zusammen mit Reto Ingold und Ameli Uhlig.


Einführungskurse

Für Umstellungsbetriebe

  • 13. – 15.10. und 18. – 20.10.2021 virtuell, plus ein regionales Präparatetreffen, Kurs der Demeter Akademie
    Information und Anmeldung
  • 29. – 31.10.2021 im Ökospeicher in Wulkow in der Nähe zu Frankfurt an der Oder
    Kontakt: Katharina [ / dot \ ] Heid[ / at \ ]demeter-im-osten [ / dot \ ] de
  • 19. – 21.01. und 24. – 26.01.2022 virtuell, plus ein regionales Präparatetreffen, Kurs der Demeter Akademie
    Information und Anmeldung
  • 7. – 11.03.2022 auf dem Dottenfelderhof in Bad Vilbel, Kurs der Demeter Akademie
    Information und Anmeldung

Für Führungskräfte in Verarbeitung und Handel

  • 29. September - 1. Oktober 2021 auf dem Bauckhof in Amelinghausen,
    Kurs von Demeter im Norden, Kontakt: julia [ / dot \ ] harlapp[ / at \ ]demeter-im-norden [ / dot \ ] de
  • 5. – 7.10.2021 virtuell, „Demeter verstehen“
    Kurs der Demeter Akademie, Kontakt: simone [ / dot \ ] helmle[ / at \ ]demeter [ / dot \ ] de
    Information und Anmeldung

Befragung:
Wie Bio-Betriebe die Zusammenarbeit mit der Forschung einschätzen

Wie stehen Bio-Betriebe zur Forschung? Wo sehen sie besonderen Forschungsbedarf? Und können sie sich vorstellen, selbst in Forschungsprojekte eingebunden zu sein? Diese und weitere Fragen zur Vernetzung von Forschung und Praxis beantworteten 44 Bio-Betriebe bundesweit in einer Befragung, die das Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) in Auftrag gegeben hat.
Unter den Bio-Betrieben, die schon einmal an einem Forschungsprojekt teilgenommen hatten, überwog eindeutig die Zustimmung für eine Mitwirkung an weiteren Projekten. Als besonderen Nutzen einer Mitwirkung in Projekten nannte die Hälfte der Befragten, dass neue Erkenntnisse für die Weiterentwicklung des Betriebs gesammelt werden können. Zudem helfe der Blick von außen dabei, das eigene Tun zu hinterfragen, andere Sichtweisen kennenzulernen und etwas Neues zu wagen. Auch die Vernetzung und den Austausch mit Fachkolleg*innen sahen viele Befragte als sehr positiv an. Sie wiesen aber auch darauf hin, dass man nicht zu hohe Erwartungen an die erzielten Ergebnisse stellen sollte.
Überwiegend wurde der Austausch mit den Forschenden aber als positiv bewertet. Einem Großteil der Befragten ist es sehr wichtig, an der Formulierung der Forschungsfragen und Zielsetzung der Projekte beteiligt zu sein. Besonderen Wert legten die Befragten dabei auf eine „Kommunikation auf Augenhöhe“. Als wichtigste Anreize für die Teilnahme an einem Forschungsprojekt wurden am häufigsten das Voranbringen der ökologischen Wirtschaftsweise, die Verbesserung des eigenen Betriebs und die Möglichkeit zum fachlichen Austausch mit Berufskolleginnen und -kollegen genannt.

Zur Pressemeldung der BÖLN


Neue Mitglieder

Erzeugung

  • Imkerei Sonnenblick Jessica Preibisch, 01558 Großenhain
  • Armin Lucht, 16775 Sonnenberg/Rauschendorf
  • Till Zimmer Wüntken Hof, 32469 Petershagen
  • Johanna Reckleben, 38835 Wülperrode
  • Weingut Wolf Inh. Dennis Wolf, 67229 Großkarlbach
  • Imkerei Giuseppe Sicurella, 72336 Balingen
  • TRESS Gastronomie GmbH & Co. KG, 72534 Hayingen-Ehestetten
  • Karl-Heinz Ebert, 73453 Abtsgmünd
  • Anne-Birthe Rosenberg, 74078 Heilbronn-Kirchhausen
  • Weingut Renz GmbH, 79588 Efringen-Kirchen
  • Georg Floßmann, 83646 Bad Tölz
  • Josef Dießl, 83703 Gmund am Tegernsee
  • Alexander Peter Maier, 84424 Isen
  • Johannes Wachinger, 85652 Pliening
  • Alfred Max Kirner, 86637 Roggden
  • Stephan König, 88131 Lindau (Bodensee)
  • Anna-Maria Fehr, 88175 Scheidegg
  • StadtLandFluß Monika Christoph, 93049 Regensburg
  • Anna Pex, 94563 Otzing
  • Martin Münch, 97535 Wasserlosen

Verarbeitung

  • Biofleischerei Jörg Müller, 51373 Leverkusen
  • Saatgut Dillmann, Inh. Patrick Dillmann, 73663 Berglen
  • Landmetzgerei Kleinhenz GmbH, 97789 Oberleichtersbach

Handel

  • Wilhelm Schierle GmbH & Co. KG, 73431 Aalen
  • SC Swiss commercial GmbH, 78467 Konstanz
  • Bananeira GmbH & Co. KG, 91058 Erlangen

Mit dem Weingut Burkhart aus Baden-Württemberg haben wir das 100. Mitglied aus dem Bereich Weinbau aufgenommen.

Demeter Termine

Seminar:  Herausforderungen der Gruppenzertifizierung

25. Juni 2021, 10:00 bis 11:30 Uhr, via Zoom

Das Seminar „Produktion und Export von Bio-Produkten – Herausforderungen der Gruppenzertifizierung mit dem Internen Kontrollsystem (ICS) am Beispiel Afrika“ richtet sich an BÖLW-Verbände und deren Mitglieder. Es soll Bio-Verbände und -Unternehmen, die Produkte aus Afrika, Asien oder Latein-Amerika importieren und verarbeiten, gut auf die Änderung in der Gruppenzertifizierung vorbereiten. 

Anmeldefrist ist der 23.06.2021.

Zur Anmeldung
Für inhaltliche Rückfragen steht Ihnen Claude Blaschette (BÖLW) | business-scout[ / at \ ]boelw [ / dot \ ] de gerne zur Verfügung.


Feldtag der Forschung und Züchtung

1. Juli 2021, Dottenfelderhof

In der Getreidezüchtungsforschung gibt es u.a. zu sehen: Sortenvergleiche, Zuchtgärten, Versuche zu Weizen und Mais-Populationen, zu Leindotter, zur Resistenz gegenüber saatgutübertragbaren Krankheiten wie Steinbrand und Flugbrand bei Weizen, Flugbrand und Streifenkrankheit bei Wintergerste sowie Flugbrand bei Hafer.

Information und Anmeldung


BÖLW: Veranstaltungen für Öko-Praktiker

Juni bis September 2021

Für den Zeitraum Juni bis September 2021 sind aktuell rund 60 Veranstaltungen für Öko-Praktikerinnen und -Praktiker in Vorbereitung. Die Veranstaltungen sind gespickt mit viel Knowhow und Forschungsergebnissen. Die Events bieten eine beliebte Gelegenheit für den kollegialen Fachaustausch der Öko-Praxis. Erfahrene Referent*innen teilen ihr Wissen zu häufigen Herausforderungen in der Kulturführung, z.B. bei Lupinen und Möhren. Des Weiteren stehen Themen wie der betriebliche Naturschutz, die ökologische Grünlandbewirtschaftung sowie aktuelle Fragen der Tierzucht, Fütterung und Direktvermarktung im Programm. Unter Berücksichtigung der Auflagen und Vorkehrungen wegen Corona werden viele der Veranstaltungen in den Sommermonaten wieder im Präsenzformat stattfinden. Aber auch zahlreiche Online-Veranstaltungen sind im Angebot.

Zu den Veranstaltungen


Online-Seminar Bio-Recht

21. September 2021, 10:00 bis 16:00, online

Mit der neuen EU-Öko-Verordnung 2018/848 wird ab dem 1. Januar 2022 ein komplett neuer Rechtsrahmen für die Bio-Branche gelten. Wir möchten Sie über die Veränderungen informieren, die das neue Bio-Recht mit sich bringt – von den Bereichen Landwirtschaft, Verarbeitung und Import bis zur Kontrolle und dem Umgang mit Rückstandsfunden. Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) und der Bundesverband der Öko-Kontrollstellen (BVK) laden Sie herzlich zum Seminar Bio-Recht ein.
Ein Anwalt für Lebensmittelrecht und Expertinnen und Experten aus dem Bio-Sektor berichten über die Änderungen und bewerten diese in ihren praktischen Auswirkungen. Zusätzlich können Sie im Vorfeld Ihre eigenen Fragen und Anliegen einreichen. Das Online-Seminar richtet sich an Praktikerinnen und Praktiker aus Unternehmen, Kontrollstellen, Behörden und Verbänden.

Ein ausführliches Programm mit Anmeldemöglichkeit und Kostenauskunft finden Sie ab Juli hier.


Demeter Blog

We are Stardust

Gerade staubt es intensiv – viele Pflanzen verströmen ihre Pollen. Unter dem, was sich ablagert und u.a. zur Bodenbildung beiträgt – jedes Jahr im Schnitt einen Millimeter – ist auch Sternenstaub. Der rieselt ganz fein auf unseren Planeten, immerhin 8.800 Tonnen pro Jahr, ungefähr ein Gramm pro Erdenbewohner und Jahr. Viele Wissenschaftler vermuten hier den Quell des irdischen Lebens, sind da doch auch organische Moleküle dabei. Schon die Bibel weiß: Wir sind aus Staub gemacht. Für Rudolf Steiner ist der Mensch ein mikrokosmisches Abbild des Universums, selbstverständlich mittendrin und mit diesem verbunden. Alles, was uns materiell ausmacht, stammt aus Sternenmaterial, sagt die Astronomie. Wie ist das mit Seele und Geist? Und was außer Staub wirkt noch aus dem Kosmos? Diese Fragen stellen sich nicht erst seit Steiners Kurs für Landwirte, in dem es auch um das Zusammenwirken von kosmischen und irdischen Kräften und Substanzen geht. Und, nebenbei: Joni Mitchell sang: „We are stardust …“ mit dem schönen Ende „ … and we got to get ourselves back to the garden.“

Den Demeter-Blog verfasst Michael Olbrich-Majer, Redakteur der Fachzeitschrift Lebendige Erde.

Weiterführende Links


Interessantes

Jetzt noch bewerben: Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau 2022

Bio-Betriebe mit innovativen und zukunftsweisenden Ideen können sich noch bis zum 30. Juni 2021 für den Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau (BÖL) 2022 bewerben. Gesucht werden erfolgreiche Konzepte für den gesamten Betrieb oder einzelne Teilbereiche. Dazu zählen zum Beispiel ungewöhnliche Ideen für die Produktverarbeitung oder -vermarktung, im Bereich des Natur- und Ressourcenschutzes oder auch im Energiemanagement. Auch innovative Lösungen bei Maschinen und Ackergeräten sind gefragt.
Teilnehmen können Betriebe, die seit mindestens zwei Jahren nach den EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau zertifiziert sind. Zudem gibt es auch die Möglichkeit des Vorschlagsrechts. Wer einen innovativen Bio-Betrieb kennt, kann diesen über folgende Mailadresse vorschlagen: boeln[ / at \ ]ble [ / dot \ ] de

Ausführliche Informationen zur Bewerbung finden Sie hier.


Mitmachen: Karte für Halter von Zweinutzungshühnern

In den kommenden Wochen sollen im Onlinemagazin "über bio" von Jens Brehl mehrere Beiträge zum Themenschwerpunkt "Zweinutzungshuhn" erscheinen. In diesem Zuge soll eine interaktive Karte von Bio-Betrieben veröffentlicht werden, die teilweise oder ausschließlich Zweinutzungsrassen halten. Der Eintrag ist kostenlos. Eine ähnliche Karte gibt es bereits für Betriebe mit ausschließlich horntragenden Rindern.

Zum Anmeldeformular


Neue Broschüre zum Lupinenanbau

Die Geschäftsstelle Eiweißpflanzenstrategie (EPS) in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) bietet ab sofort eine kostenlose Broschüre mit praxisnahen Empfehlungen zum Anbau der Blauen Lupine an. Die Leguminosenexperten Dr. Harald Schmidt und Lucas Langanky fassen in der Broschüre die Ergebnisse einer dreijährigen Studie zusammen, die auf den Flächen von 27 Praxisbetrieben in sechs Bundesländern gesammelt wurden. Jeweils die Hälfte der untersuchten Schläge wurde konventionell beziehungsweise ökologisch bewirtschaftet.
Schwerpunkt der Broschüre sind die wesentlichen Einflussfaktoren auf den Ertrag und den Proteingehalt der Kultur. Dazu gehören zum Beispiel die Standortwahl, die Bodenbearbeitung, die Sortenwahl, die Unkrautkontrolle und die Wasserversorgung. Zusätzlich zeigen acht Praxisbeispiele konventionell und ökologisch wirtschaftender Betriebe, wie die Blaue Lupine bei unterschiedlichen Standortvoraussetzungen wirtschaftlich angebaut werden kann.
Der enge Praxisbezug und die geschilderten Erfahrungen der beteiligten Betriebe mit unterschiedlichsten Voraussetzungen helfen interessierten Landwirtinnen und Landwirten dabei, erfolgreich in den Lupinenanbau zu starten oder den bestehenden Anbau weiter zu verbessern.

Die Broschüre finden Sie kostenlos zum Download


Globus fördert die biodynamische Ausbildung

Im Namen der Globus SB-Warenhäuser überreichte Gesellschafter Thomas Bruch am gestrigen Donnerstag auf dem Dottenfelderhof in Bad Vilbel einen Spendenscheck in Höhe von 10.000 Euro an Jakob Ganten, Geschäftsführer des Netzwerks Biodynamische Bildung. Globus unterstützt damit das Engagement des Netzwerks in der Bildung für nachhaltige Entwicklung und unterstreicht die Verantwortung der Händler für die Zukunft des biodynamischen Landbaus.

Zur Pressemeldung


Internationaler Bioweinpreis 2021

Auch 2021 konnten die Demeter-Winzer*innen ein großartiges Gesamtergebnis beim Internationalen Bioweinpreis erzielen. Von 252 ausgezeichneten deutschen Weinen stammen 50 Weine von Demeter-Weingütern (das entspricht 20%). Unter den prämierten Weinen aus aller Welt finden sich 92 Demeter-Weine (11%).

Wir gratulieren allen Preisträger*innen!

Zu den Auszeichnungen


Bayerns beste Bio-Produkte 2021:

Demeter-Produkte mit Silber und Bronze ausgezeichnet
Die Gewinner des Wettbewerbs "Bayerns beste Bio-Produkte 2021" der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ) stehen fest.
Darunter auch die heimische Molkerei Berchtesgadener Land, älteste Bio-Molkerei in Bayern, die für die 1 Liter Demeter-Bio-Alpenmilch in der braunen Mehrwegflasche mit Silber ausgezeichnet wurde.
Bronze erhielt der Demeter-Ziegenkäse "Feta-Art" des Ziegenhof Goassbauer im Loissachtal.

Mehr Informationen und Videos zu den Gewinnerbetrieben finden Sie hier


Jetzt mitmachen: Umfrage zur Insektenförderung in der Landwirtschaft

Im Rahmen des Projekts „Gezielte Insektenförderung für die Landwirtschaft: ein Win-Win für Landwirte UND Natur“ arbeitet das Projektteam der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) an der Entwicklung einer neuen Agrarumweltmaßnahme bzw. der Förderung von Blühflächen im landwirtschaftlichen Bereich. Dafür ist Ihre Meinung sehr wichtig.
Unterstützen Sie und gestalten Sie die zukünftige Landwirtschaft mit, indem Sie an der Umfrage kurz teilnehmen. Die Meinungsumfrage richtet sich an alle Personen, die Interesse an Natur, der Gestaltung des ländlichen Raumes bzw. der zukünftigen Landwirtschaft haben.

Zur Umfrage


Ernährungsreport:
Bio gewinnt an Bedeutung, Gentechnik bleibt unbeliebt

Was essen die Deutschen am liebsten? Worauf achten sie beim Einkauf? Was macht "gutes Essen" für sie aus? Wie oft kochen sie selbst? Diesen Fragen geht das Meinungsforschungsinstitut forsa im Autrag des BMEL nach.

Aus Bio-Sicht spannend:

  • Das Biosiegel gewinnt aus Sicht der Verbraucher*innen weiter an Bedeutung;
  • Gentechnik bleibt unbeliebt, 76 % der Befragten suchen gezielt gentechnikfrei erzeugte Produkte;
  • Der Verzehr von Fleisch und Wurst sinkt weiter, gleichzeitig steigt der Anteil der Verbraucher*innen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren;

Allerdings spiegelt auch der Ernährungsreport eine zunehmende Entfremdung der Konsumenten von den Realitäten der Lebensmittelproduktion wider: als Antworten auf die Frage, welche Maßnahmen zur Sicherung der Welternährung sinnvoll wären, wählten immerhin 26 % die Option „Produktion von Laborfleisch“ und sogar 70 % die Antwort „Förderung der Landwirtschaft in städtischen Ballungsräumen“.

Zum Report