Landwirtschaftsministerin Kaniber gratuliert

10.000. Biobetrieb in Bayern ein Demeter-Betrieb

v.l. Barbara Steiner-Heinz - Molkerei Berchtesgadener Land, Monika Schrobenhauser, Thomas Schrobenhauser, Landwirtschaftsministerin Kaniber, Michael Ackermann - Demeter Bayern Vorstand


Der Anteil der Ökolandwirtschaft in Bayern steigt stetig an. Nun wurde die Marke von 10.000 Biobetrieben überschritten. Stellvertretend für alle aktuellen Neu-Einsteiger hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber am Mittwoch den Demeter-Hof von Monika und Thomas Schrobenhauser in Surberg symbolisch als den 10.000. Biobetrieb begrüßt. 

„Die Umstellung auf die Ökolandwirtschaft ist nicht nur für Ihren Betrieb ein wichtiger Schritt in die Zukunft, sondern auch ein Meilenstein in Bayerns Entwicklung des ökologischen Landbaus“, sagte die Ministerin. Die Ökobetriebe bewirtschaften derzeit insgesamt rund 350.000 Hektar, das sind rund elf Prozent der landwirtschaftlichen Fläche. In den kommenden zehn Jahren will die Ministerin diesen Anteil auf 30 Prozent erhöhen. „Dieses ehrgeizige Ziel können wir nur erreichen, wenn sich der Markt mitentwickelt und vor allem die Verbraucher mitziehen“, sagte Kaniber.

Neben zahlreichen Gästen nahmen Alfons Leitenbacher, Leiter des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein, der Leiter des Referats für Ökologischen Landbau Wolfgang Wintzer sowie der Demeter Bayern Vorstand Michael Ackermann mit dem Demeter-Berater Alois Fersch und Barbara Steiner-Heinz von der Molkerei Berchtesgadener Land an dem Festakt teil und gratulierten den Betriebsinhabern.

Der Betrieb der Familie Schrobenhauser ist seit 2019 demeter-zertifziert. Im Jahr 2016 kündigte dem Betrieb die damalige Molkerei. Ab diesem Zeitpunkt spielten sie mit dem Gedanken zur Umstellung auf Demeter. Als die Familie dann mit der Molkerei Berchtesgadener Land einen Abnehmer für Demeter-Milch gefunden hatte, konnte der Stallbau für die damals 29 Fleckviehkühe beginnen. In dem neu gebauten Stall haben die Kühe mit 12 m² pro Tier jede Menge Platz und von den Liegeboxen aus eine Panoramaaussicht über das ganze Surtal. Auch Ministerin Kaniber ist begeistert von dem Betrieb, denn dieser Laufstall »sei wirklich einzigartig – so viel Luft, Licht, Bewegungsmöglichkeiten, so viele Liegeplätze und die Kühe haben sogar die Auswahl zwischen Gras und Heu!«

Link zum Artikel im Traunsteiner Tagblatt vom 08.08.19: hier

Wir wünschen Familie Schrobenhauser alles Gute für die Zukunft!