Bio fängt mit Z an. Z wie Züchtung

Biodynamische Züchtung

Bio fängt mit Z an. Z wie Züchtung

24.09.2015
Bild: Kultursaat e.V.

Als erster Bio-Verband hat Demeter Richtlinien für Pflanzenzüchtung erlassen und zertifiziert biodynamisch gezüchtete Sorten bei Gemüse und Getreide. Für die wichtige biodynamische Züchtungsaufgabe gibt es gute Gründe.

Die achtsam im Einklang mit der Natur entwickelten Sorten garantieren höchste Nahrungsqualität und besten Geschmack. Bereits bei der Selektion achten die Züchter auf Vitalität, Aroma und Bekömmlichkeit. Die Pflanzen entwickeln sich im Kräftefeld von Erde und Kosmos unterstützt durch die Biodynamischen Präparate und die Aufmerksamkeit des Menschen. Sie erreichen so höchste Reifequalität. Geschmacksvielfalt wird dank regional angepasster Sorten-Vielfalt möglich, denn standortbezogenen Züchtung gehört zum Konzept. Das ist ein wichtiges Signal gegenüber den einheitlichen Hybrid-Angeboten der Industrie.

Biodynamische Züchtung respektiert die Integrität der Pflanze. So können fruchtbare Pflanzen ihre guten Eigenschaften weitervererben. Saatgut bleibt Kulturgut in der Verantwortung von Bauern und Gärtnern und wird nicht zum reinen Wirtschaftsfaktor. Das schafft Unabhängigkeit von Saatgutkonzernen, die auf Agro-Gentechnik setzen.

Methodischer Spielraum

Eigene Pflanzensorten standortangepasst zu entwickeln garantiert Qualität von Anfang an. Die Züchtungsarbeit sorgt dafür, dass das Ideal der Biodynamischen Wirtschaftsweise, ein individueller Hoforganismus mit geschlossenem landwirtschaftlichen Betriebskreislauf, immer besser erfüllt werden kann. Wie funktioniert biodynamische Züchtung? Die grundlegenden Methoden biodynamischer Züchtung sind durch Demeter-Richtlinien festgelegt.

Vielfalt und Gemeinwohl

Die Züchter von biodynamischen Sorten fühlen sich dem Gemeinwohl verpflichtet. Sie sichern genetische Vielfalt und stellen die Züchtungswege transparent dar. Die Gemüsesorten bleiben im Besitz des gemeinnützigen Vereins Kultursaat e.V. und damit  gemeinsames kulturelles Erbe.

Mehr zum Thema

Weiterführende Links

Die Links informieren über Initiativen zum Mitmachen, Finanzieren und Verfolgen dieser Gemeinwohlaufgaben.

Bio fängt mit Z an. Z wie Züchtung
Biodynamische Züchtung

Als erster Bio-Verband hat Demeter Richtlinien für Pflanzenzüchtung erlassen und zertifiziert biodynamisch gezüchtete Sorten bei Gemüse und Getreide. Für die wichtige biodynamische Züchtungsaufgabe gibt es gute Gründe.

Die achtsam im Einklang mit der Natur entwickelten Sorten garantieren höchste Nahrungsqualität und besten Geschmack. Bereits bei der Selektion achten die Züchter auf Vitalität, Aroma und Bekömmlichkeit. Die Pflanzen entwickeln sich im Kräftefeld von Erde und Kosmos unterstützt durch die Biodynamischen Präparate und die Aufmerksamkeit des Menschen. Sie erreichen so höchste Reifequalität. Geschmacksvielfalt wird dank regional angepasster Sorten-Vielfalt möglich, denn standortbezogenen Züchtung gehört zum Konzept. Das ist ein wichtiges Signal gegenüber den einheitlichen Hybrid-Angeboten der Industrie.

Biodynamische Züchtung respektiert die Integrität der Pflanze. So können fruchtbare Pflanzen ihre guten Eigenschaften weitervererben. Saatgut bleibt Kulturgut in der Verantwortung von Bauern und Gärtnern und wird nicht zum reinen Wirtschaftsfaktor. Das schafft Unabhängigkeit von Saatgutkonzernen, die auf Agro-Gentechnik setzen.

Methodischer Spielraum

Eigene Pflanzensorten standortangepasst zu entwickeln garantiert Qualität von Anfang an. Die Züchtungsarbeit sorgt dafür, dass das Ideal der Biodynamischen Wirtschaftsweise, ein individueller Hoforganismus mit geschlossenem landwirtschaftlichen Betriebskreislauf, immer besser erfüllt werden kann. Wie funktioniert biodynamische Züchtung? Die grundlegenden Methoden biodynamischer Züchtung sind durch Demeter-Richtlinien festgelegt.

Vielfalt und Gemeinwohl

Die Züchter von biodynamischen Sorten fühlen sich dem Gemeinwohl verpflichtet. Sie sichern genetische Vielfalt und stellen die Züchtungswege transparent dar. Die Gemüsesorten bleiben im Besitz des gemeinnützigen Vereins Kultursaat e.V. und damit  gemeinsames kulturelles Erbe.

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