Wie Bio ist Biogas? - Bremsklotz, Sargnagel oder Zukunftsmodell für den ökologischen Landbau

Ergebnisse und Hintergründe zur Biogastagung in Obing

Wie Bio ist Biogas? - Bremsklotz, Sargnagel oder Zukunftsmodell für den ökologischen Landbau

20.12.2011
Biogasanlage
Biogasanlage

Steigende Pachtpreise sind eine – inzwischen unbestreitbare - Folge des Biogasbooms in Bayern. Dies hat erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen auch für Ökobetriebe. Doch nicht nur aufgrund wirtschaftlicher Aspekte entstehen Fragen an die Biogas-Förderung. Kann für Biogas in Deutschland tatsächlich  das Prinzip „Tank statt Teller“ richtig sein? Verschiedene aktuelle Veröffentlichungen ziehen zudem in Zweifel,  dass Energieerzeugung aus Biogas in der jetzt geförderten Form zum Klimaschutz beiträgt. Ist die geringe Energie- und Fördereffizienz im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energien überhaupt zu rechtfertigen?  Wenig diskutiert und beachtet wurde bisher zudem inwiefern Biogas die Prinzipien des Ökolandbaus berührt. Wie wirken Biogasgülle und an Biogasproduktion angepasste Fruchtfolgen auf Böden, Humus und Klima? Ist Biogasgärrest mit seinem hohen Anteil  schnellwirkenden mineralischen Stickstoffs  noch ein „organischer“ Dünger?

 

Nachklang zur Biogastagung am Donnerstag 19.Januar 2012, 9.45 - 16.30 Uhr in 83119 Obing (bei Wasserburg) 

Vortragsthemen:

  •  „Biogas - Möglichkeiten und Grenzen“ (Dr. Markus Gandorfer, TUM, Lehrstuhl für Wirtschaftslehre des Landbaus)
  • Betroffenheit durch Biogas – Bericht eines Ökobauern (Franz Obermeyer, Landwirt Tengling)
  • Klimapolitischer Sinn oder Unsinn der Biogasverstromung (Herbert Barthel, Bund Naturschutz in Bayern, Referent für Energie undKlima)
  • Biogas und ökologischer Landbau – passt das?  (Ulrich Mück, Demeter Erzeugerring Bayern, Berater)
  • Biogas- Wirkungen auf Boden, Nährstoffeffizienz, Klima, Ertrag (Prof. Dr. Kurt-Jürgen Hülsbergen, TUM, Lehrstuhl für Ökologischen Landbau und Pflanzenbausysteme)

Informationen: Ulrich Mück, Tel 08166-68280, Fax 08166-6274, email ulrich [ / dot \ ] mueck[ / at \ ]demeter-bayern [ / dot \ ] de; Biggi Häussler, Tel. 0821-6080135, Fax 0821-6080134,  email  biggi [ / dot \ ] haeussler[ / at \ ]demeter-bayern [ / dot \ ] de

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Ergebnisse und Hintergründe zur Biogastagung in Obing

Steigende Pachtpreise sind eine – inzwischen unbestreitbare - Folge des Biogasbooms in Bayern. Dies hat erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen auch für Ökobetriebe. Doch nicht nur aufgrund wirtschaftlicher Aspekte entstehen Fragen an die Biogas-Förderung. Kann für Biogas in Deutschland tatsächlich  das Prinzip „Tank statt Teller“ richtig sein? Verschiedene aktuelle Veröffentlichungen ziehen zudem in Zweifel,  dass Energieerzeugung aus Biogas in der jetzt geförderten Form zum Klimaschutz beiträgt. Ist die geringe Energie- und Fördereffizienz im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energien überhaupt zu rechtfertigen?  Wenig diskutiert und beachtet wurde bisher zudem inwiefern Biogas die Prinzipien des Ökolandbaus berührt. Wie wirken Biogasgülle und an Biogasproduktion angepasste Fruchtfolgen auf Böden, Humus und Klima? Ist Biogasgärrest mit seinem hohen Anteil  schnellwirkenden mineralischen Stickstoffs  noch ein „organischer“ Dünger?

 

Nachklang zur Biogastagung am Donnerstag 19.Januar 2012, 9.45 - 16.30 Uhr in 83119 Obing (bei Wasserburg) 

Vortragsthemen:

  •  „Biogas - Möglichkeiten und Grenzen“ (Dr. Markus Gandorfer, TUM, Lehrstuhl für Wirtschaftslehre des Landbaus)
  • Betroffenheit durch Biogas – Bericht eines Ökobauern (Franz Obermeyer, Landwirt Tengling)
  • Klimapolitischer Sinn oder Unsinn der Biogasverstromung (Herbert Barthel, Bund Naturschutz in Bayern, Referent für Energie undKlima)
  • Biogas und ökologischer Landbau – passt das?  (Ulrich Mück, Demeter Erzeugerring Bayern, Berater)
  • Biogas- Wirkungen auf Boden, Nährstoffeffizienz, Klima, Ertrag (Prof. Dr. Kurt-Jürgen Hülsbergen, TUM, Lehrstuhl für Ökologischen Landbau und Pflanzenbausysteme)

Informationen: Ulrich Mück, Tel 08166-68280, Fax 08166-6274, email ulrich [ / dot \ ] mueck@demeter-bayern [ / dot \ ] de; Biggi Häussler, Tel. 0821-6080135, Fax 0821-6080134,  email  biggi [ / dot \ ] haeussler@demeter-bayern [ / dot \ ] de

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