Alte Rassen sind angesagt

Alternativen zur Hochleistungszucht

Alte Rassen sind angesagt

12.01.2012

Volker Kwade baut eine Arche. Mitten in der Holsteinischen Schweiz in Bosau züchtet der Demeter-Bauer auf Hof Hörsten vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen: Thüringer Waldziegen, Limpurger Rinder, Schwarzwälder Pferde, Bayrische Landgänse und Goldbrakel-Hühner. Der gelernte Landwirt und angehende klassische Tierhomöopath lebt für und mit seinen Tieren. Zug um Zug erweitert er den Hof, sorgt für hofeigenes Futter, baut die Vermarktung auf. Lamm und Ziegenfleisch, Wurst und Rindfeisch sowie Geflügelprodukte nebst Eiern sind im Angebot. Wenn im nächsten Jahr der Umbau weiter gediehen ist, werden auch leckere Milchprodukte zu haben sein.

„Wer unsere biodynamischen Lebensmittel isst, unterstützt gleichzeitig einen nachhaltig umweltschonenden Landbau und sichert das Überleben alter vitaler Tierrassen“, betont Kwade, der gerne Gruppen oder Schulklassen über seinen Hof führt. „Diese robusten Tiere eignen sich besonders für die wesensgemäße Tierhaltung, die den Demeter-Zielen. www.hofhoersten-diearche.de

Murnau-Werdenfelser Rinder sorgen für fruchtbaren Boden

Was 1991 mit fünf Hektar Land begann, entfaltet sich heute in beeindruckender Vielfalt auf 100 Hektar biodynamischer Gärtnerei. Sie differenziert sich in Saatgutzüchtung und Samenbau, Anzucht und 50 Hektar Feingemüseanbau. Hinzu kommen Wiesen und Weiden für die imposante Herde der vom Aussterben bedrohten Murnau- Werdenfelser Rinder, die einzige in Bayern entstandene Rinderrasse und vom Aussterben bedroht.
Klar, dass genau diese Tiere auf den Obergrashof kommen mussten, als sich die Gärtner entschlossen, Tiere dazu zunehmen. „Für eine Gärtnerei mag das ungewöhnlich sein, für uns ist es logisch“, betont Stinshoff, zuständig für die Kuhherde . „Zu einem ausgewogenen Betriebsorganismus gehören unbedingt die Tiere – natürlich für den Mist, der wertvoller Dünger wird. Aber mit den Tieren findet zudem auf der seelischen Ebene Begegnung statt, werden Menschen besonders berührt“, ist er sicher. Der Bulle geht in der Herde mit und sorgt dafür, dass diese robuste Rasse weiter existiert und geschätzt wird. Angefangen hat alles mit fünf Tieren vor neun Jahren, jetzt zählt die Herde 53 stolze Köpfe – natürlich mit imposanten Hörnern.

gaertnerei [ / dot \ ] obergrashof[ / at \ ]t-online [ / dot \ ] de
 

Alte Rassen sind angesagt
Alternativen zur Hochleistungszucht

Volker Kwade baut eine Arche. Mitten in der Holsteinischen Schweiz in Bosau züchtet der Demeter-Bauer auf Hof Hörsten vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen: Thüringer Waldziegen, Limpurger Rinder, Schwarzwälder Pferde, Bayrische Landgänse und Goldbrakel-Hühner. Der gelernte Landwirt und angehende klassische Tierhomöopath lebt für und mit seinen Tieren. Zug um Zug erweitert er den Hof, sorgt für hofeigenes Futter, baut die Vermarktung auf. Lamm und Ziegenfleisch, Wurst und Rindfeisch sowie Geflügelprodukte nebst Eiern sind im Angebot. Wenn im nächsten Jahr der Umbau weiter gediehen ist, werden auch leckere Milchprodukte zu haben sein.

„Wer unsere biodynamischen Lebensmittel isst, unterstützt gleichzeitig einen nachhaltig umweltschonenden Landbau und sichert das Überleben alter vitaler Tierrassen“, betont Kwade, der gerne Gruppen oder Schulklassen über seinen Hof führt. „Diese robusten Tiere eignen sich besonders für die wesensgemäße Tierhaltung, die den Demeter-Zielen. www.hofhoersten-diearche.de

Murnau-Werdenfelser Rinder sorgen für fruchtbaren Boden

Was 1991 mit fünf Hektar Land begann, entfaltet sich heute in beeindruckender Vielfalt auf 100 Hektar biodynamischer Gärtnerei. Sie differenziert sich in Saatgutzüchtung und Samenbau, Anzucht und 50 Hektar Feingemüseanbau. Hinzu kommen Wiesen und Weiden für die imposante Herde der vom Aussterben bedrohten Murnau- Werdenfelser Rinder, die einzige in Bayern entstandene Rinderrasse und vom Aussterben bedroht.
Klar, dass genau diese Tiere auf den Obergrashof kommen mussten, als sich die Gärtner entschlossen, Tiere dazu zunehmen. „Für eine Gärtnerei mag das ungewöhnlich sein, für uns ist es logisch“, betont Stinshoff, zuständig für die Kuhherde . „Zu einem ausgewogenen Betriebsorganismus gehören unbedingt die Tiere – natürlich für den Mist, der wertvoller Dünger wird. Aber mit den Tieren findet zudem auf der seelischen Ebene Begegnung statt, werden Menschen besonders berührt“, ist er sicher. Der Bulle geht in der Herde mit und sorgt dafür, dass diese robuste Rasse weiter existiert und geschätzt wird. Angefangen hat alles mit fünf Tieren vor neun Jahren, jetzt zählt die Herde 53 stolze Köpfe – natürlich mit imposanten Hörnern.

gaertnerei [ / dot \ ] obergrashof@t-online [ / dot \ ] de