Heilung zwischen Gemüse und Kühen

Hof Dinkelberg - ein sozialtherapeutischer Landwirtschaftsbetrieb

Heilung zwischen Gemüse und Kühen

12.01.2012

Der Hof Dinkelberg hat sich als sozialtherapeutischer Landwirtschaftsbetrieb im Südschwarzwald einen guten Namen gemacht. Mit der Integration psychisch kranker Menschen in die Hofarbeit gelingt es, Lebensmittel von hoher Qualität anzubieten und eine wichtige soziale Aufgabe zu erfüllen.

Schon 1880 wurde der Hof zusammen mit dem Markus-Pflüger-Pflegeheim in Wiechs bei Schopfheim errichtet. Markus Feig und Markus Hurter als neue Verantwortliche des Hofs Dinkelberg stellten 2004 auf biodynamische Landwirtschaft um und integrierten motivierte Heimbewohner in die Hofarbeit. „Durch die Kombination von therapeutischer Arbeit und Produktion ist der Hof überlebensfähig“, betont Markus Hurter. So kann man die Zusammenarbeit der beiden Bereiche als gegenseitiges Geben und Nehmen bezeichnen. Täglich beleben 20 bis 25 Männer und Frauen mit psychischer Beeinträchtigung das Hofgelände in Wiechs bei Schopfheim. Sie arbeiten in der Gemüseproduktion mit. Dabei werden ihre feinmotorischen Fähigkeiten optimal gefordert. Dank der an sinnvollen Abläufen orientierten Tagesstruktur freuen sich die Menschen mit Behinderung über Abwechslung. Als Gegenstück zur Arbeit im Gewächshaus wird als „geschützter“ Arbeitsplatz die „Gemüsewerkstatt“ angeboten. Hier wird Gemüse für Großküchen der Region vorverarbeitet. Im gemeinsamen Morgenkreis begrüßt Sozialtherapeutin Silke Köhler die psychisch beeinträchtigten Mitarbeiter. Eine anspruchsvolle Herausforderung ist es, jedem die nötige spezielle Förderung zu geben. Keiner wird mit den Fähigkeiten der anderen verglichen, sondern individuell als Persönlichkeit behandelt. Dadurch entsteht eine entspannte, aber dennoch konzentrierte und produktive Atmosphäre. Jeder Betreute beherrscht seine Arbeitsabläufe und ist auf seine Art bei der Sache.

Auch bietet der Hof Arbeit für sechs Menschen mit schwereren Behinderungen, die noch selbstständig leben können. Als zweite vom Heim unabhängige Personengruppe werden vier Bewohner der WfbM (Werkstatt für behinderte Menschen) beschäftigt. Auf dem Hof Dinkelberg steht aktuell eine Umstrukturierung bevor. Neue Gruppen und Einrichtungen müssen für Kooperationen gefunden werden. Dabei Rehabilitation und die Fachwerkerausbildung neu dazu kommen. Die Gemeinschaft des Hofs Dinkelberg ist überzeugt von der heilenden, Energie spendenden Kraft der Landwirtschaft. Etwa 15 Mitarbeiter sind auf dem Hof beschäftigt, bilden mit Betriebsleitern und Betreuten eine Gemeinschaft. Auf 100 Hektar haben neben dem Gemüsebau 80 Rinder Platz. Auf den Feldern wird Ackerbau betrieben. Durch die besondere Vielfalt an sozialen Angeboten und die Erzeugung hochwertiger Lebensmittel entsteht ein vorbildliches Gesamtpaket, das eine wertvolle Bereicherung für die Region ist.

www.hof-dinkelberg.de
 

Heilung zwischen Gemüse und Kühen
Hof Dinkelberg - ein sozialtherapeutischer Landwirtschaftsbetrieb

Der Hof Dinkelberg hat sich als sozialtherapeutischer Landwirtschaftsbetrieb im Südschwarzwald einen guten Namen gemacht. Mit der Integration psychisch kranker Menschen in die Hofarbeit gelingt es, Lebensmittel von hoher Qualität anzubieten und eine wichtige soziale Aufgabe zu erfüllen.

Schon 1880 wurde der Hof zusammen mit dem Markus-Pflüger-Pflegeheim in Wiechs bei Schopfheim errichtet. Markus Feig und Markus Hurter als neue Verantwortliche des Hofs Dinkelberg stellten 2004 auf biodynamische Landwirtschaft um und integrierten motivierte Heimbewohner in die Hofarbeit. „Durch die Kombination von therapeutischer Arbeit und Produktion ist der Hof überlebensfähig“, betont Markus Hurter. So kann man die Zusammenarbeit der beiden Bereiche als gegenseitiges Geben und Nehmen bezeichnen. Täglich beleben 20 bis 25 Männer und Frauen mit psychischer Beeinträchtigung das Hofgelände in Wiechs bei Schopfheim. Sie arbeiten in der Gemüseproduktion mit. Dabei werden ihre feinmotorischen Fähigkeiten optimal gefordert. Dank der an sinnvollen Abläufen orientierten Tagesstruktur freuen sich die Menschen mit Behinderung über Abwechslung. Als Gegenstück zur Arbeit im Gewächshaus wird als „geschützter“ Arbeitsplatz die „Gemüsewerkstatt“ angeboten. Hier wird Gemüse für Großküchen der Region vorverarbeitet. Im gemeinsamen Morgenkreis begrüßt Sozialtherapeutin Silke Köhler die psychisch beeinträchtigten Mitarbeiter. Eine anspruchsvolle Herausforderung ist es, jedem die nötige spezielle Förderung zu geben. Keiner wird mit den Fähigkeiten der anderen verglichen, sondern individuell als Persönlichkeit behandelt. Dadurch entsteht eine entspannte, aber dennoch konzentrierte und produktive Atmosphäre. Jeder Betreute beherrscht seine Arbeitsabläufe und ist auf seine Art bei der Sache.

Auch bietet der Hof Arbeit für sechs Menschen mit schwereren Behinderungen, die noch selbstständig leben können. Als zweite vom Heim unabhängige Personengruppe werden vier Bewohner der WfbM (Werkstatt für behinderte Menschen) beschäftigt. Auf dem Hof Dinkelberg steht aktuell eine Umstrukturierung bevor. Neue Gruppen und Einrichtungen müssen für Kooperationen gefunden werden. Dabei Rehabilitation und die Fachwerkerausbildung neu dazu kommen. Die Gemeinschaft des Hofs Dinkelberg ist überzeugt von der heilenden, Energie spendenden Kraft der Landwirtschaft. Etwa 15 Mitarbeiter sind auf dem Hof beschäftigt, bilden mit Betriebsleitern und Betreuten eine Gemeinschaft. Auf 100 Hektar haben neben dem Gemüsebau 80 Rinder Platz. Auf den Feldern wird Ackerbau betrieben. Durch die besondere Vielfalt an sozialen Angeboten und die Erzeugung hochwertiger Lebensmittel entsteht ein vorbildliches Gesamtpaket, das eine wertvolle Bereicherung für die Region ist.

www.hof-dinkelberg.de