Züchtungsziele: Geschmack und Bekömmlichkeit

Red Kuri, Robuschka und Co.

Züchtungsziele: Geschmack und Bekömmlichkeit

12.01.2012
Demeter-Gemuese im Laden
In der Sortenvermarktung gibt es kontinuierlich Zuwachs

Natürlich müssen auch Demeter-Bauern und -Gärtner noch auf Hybrid-Sorten zurückgreifen. Aber immerhin sind inzwischen 40 biodynamisch gezüchtete Gemüsesorten als Neuzüchtungen beim Bundessortenamt registriert. Für weitere 13 Sorten ist der Kultursaat e. V. als offizieller Erhaltungszüchter eingetragen. Mit der Sortenwahl werden Weichen für die Qualitäten der daraus hergestellten Produkte gestellt. Demeter sieht die Sorten als Kulturgut. Vielfalt an Sorten schlägt sich unter anderem auch unmittelbar in Geschmacksvielfalt nieder. Außerdem ist biodynamische Züchtung im Gegensatz zu konventioneller nicht auf eine energieintensive Landwirtschaft ausgerichtet. Rodelika, Robila oder Milan waren die ersten Möhrensorten aus biodynamischer Züchtung mit eigenem Namen. In der Sortenvermarktung gibt es kontinuierlich Zuwachs: Pantos ist eine vollmundigsüße Paprika, Briweri ein zartfrischer Kopfsalat, der Dottenfelder Dauer ein kräftigender Weißkohl. Nussig kommt der Hokkaido-Kürbis Red Kuri daher und süß-herb mit tollem Aroma die Rote Bete Robuschka. Alle biodynamischen Gemüsesorten unter www.kultursaat.org

Züchtungsziele und Züchtungsmethoden der Saatgutindustrie unterscheiden sich deutlich von denen der biologischdynamisch arbeitenden Züchter. Während es im Konventionellen vorwiegend um hohen Ertrag, Gleichförmigkeit und Kompatibilität mit Agro-Chemikalien geht, legen Öko-Bauern und -Gärtner Wert auf natürliche Widerstandskräfte und Ernährungsqualität. Besonders wichtig ist den biodynamisch arbeitenden Züchtern die Auswahl nach den Kriterien Geschmack und Bekömmlichkeit.

Diesen Idealen haben sich die Mitglieder der „Assoziation biologisch-dynamischer Pflanzenzüchter“ (abdp)auf die Fahnen geschrieben. Die beteiligten Züchter aus dem In- und Ausland haben so eine Plattform geschaffen, um sich über ihre Erfahrungen auszutauschen und überregional zusammenzuarbeiten. Geforscht wird an Getreidesorten, wie Weizen, Roggen und Gersten und einem vielfältigen Angebot biodynamisch gezüchteter Gemüsesorten: Von B wie Bohne über K wie Kohl zu T wie Tomate sind bereits eigene Sorten verfügbar.

Die Ziele der biodynamischen Pflanzenzüchter:

  • Sorten für eine menschengemäße Ernährung züchten
  • eine standortbezogene Züchtung anstreben, die regionale Vielfalt fördern
  • Sorten für die Bedingungen des Ökologischen Landbaus nach biologisch-dynamischen Gesichtspunkten züchten
  • einer gemeinschaftlichen Entwicklung von Mensch, Erde und Pflanze Raum geben
  • Unter “züchterischem Eingriff in die Pflanze" wird jede Selektionsentscheidung und Schaffung von Variation durch Kreuzung und Umweltgestaltung verstanden.

www.abdp.org

Biodynamisch gezüchtetes Saatgut -auch für den Hausgarten -erhalten Sie u.a. bei der Bingenheimer Saatgut AG.

Züchtungsziele: Geschmack und Bekömmlichkeit
Red Kuri, Robuschka und Co.

Natürlich müssen auch Demeter-Bauern und -Gärtner noch auf Hybrid-Sorten zurückgreifen. Aber immerhin sind inzwischen 40 biodynamisch gezüchtete Gemüsesorten als Neuzüchtungen beim Bundessortenamt registriert. Für weitere 13 Sorten ist der Kultursaat e. V. als offizieller Erhaltungszüchter eingetragen. Mit der Sortenwahl werden Weichen für die Qualitäten der daraus hergestellten Produkte gestellt. Demeter sieht die Sorten als Kulturgut. Vielfalt an Sorten schlägt sich unter anderem auch unmittelbar in Geschmacksvielfalt nieder. Außerdem ist biodynamische Züchtung im Gegensatz zu konventioneller nicht auf eine energieintensive Landwirtschaft ausgerichtet. Rodelika, Robila oder Milan waren die ersten Möhrensorten aus biodynamischer Züchtung mit eigenem Namen. In der Sortenvermarktung gibt es kontinuierlich Zuwachs: Pantos ist eine vollmundigsüße Paprika, Briweri ein zartfrischer Kopfsalat, der Dottenfelder Dauer ein kräftigender Weißkohl. Nussig kommt der Hokkaido-Kürbis Red Kuri daher und süß-herb mit tollem Aroma die Rote Bete Robuschka. Alle biodynamischen Gemüsesorten unter www.kultursaat.org

Züchtungsziele und Züchtungsmethoden der Saatgutindustrie unterscheiden sich deutlich von denen der biologischdynamisch arbeitenden Züchter. Während es im Konventionellen vorwiegend um hohen Ertrag, Gleichförmigkeit und Kompatibilität mit Agro-Chemikalien geht, legen Öko-Bauern und -Gärtner Wert auf natürliche Widerstandskräfte und Ernährungsqualität. Besonders wichtig ist den biodynamisch arbeitenden Züchtern die Auswahl nach den Kriterien Geschmack und Bekömmlichkeit.

Diesen Idealen haben sich die Mitglieder der „Assoziation biologisch-dynamischer Pflanzenzüchter“ (abdp)auf die Fahnen geschrieben. Die beteiligten Züchter aus dem In- und Ausland haben so eine Plattform geschaffen, um sich über ihre Erfahrungen auszutauschen und überregional zusammenzuarbeiten. Geforscht wird an Getreidesorten, wie Weizen, Roggen und Gersten und einem vielfältigen Angebot biodynamisch gezüchteter Gemüsesorten: Von B wie Bohne über K wie Kohl zu T wie Tomate sind bereits eigene Sorten verfügbar.

Die Ziele der biodynamischen Pflanzenzüchter:

  • Sorten für eine menschengemäße Ernährung züchten
  • eine standortbezogene Züchtung anstreben, die regionale Vielfalt fördern
  • Sorten für die Bedingungen des Ökologischen Landbaus nach biologisch-dynamischen Gesichtspunkten züchten
  • einer gemeinschaftlichen Entwicklung von Mensch, Erde und Pflanze Raum geben
  • Unter “züchterischem Eingriff in die Pflanze" wird jede Selektionsentscheidung und Schaffung von Variation durch Kreuzung und Umweltgestaltung verstanden.

www.abdp.org

Biodynamisch gezüchtetes Saatgut -auch für den Hausgarten -erhalten Sie u.a. bei der Bingenheimer Saatgut AG.