Netzwerk Blühende Landschaft feiert zehnjähriges Bestehen

Die Zeit verging wie im Bienenflug

Netzwerk Blühende Landschaft feiert zehnjähriges Bestehen

11.06.2013
Bienen Museum von Utto Baumgartner in Weimar. Foto: Netzwerk Blühende Landschaften.
Bienen Museum von Utto Baumgartner in Weimar. Foto: Netzwerk Blühende Landschaften.

Seit nunmehr zehn Jahren kümmert sich das vom Imkerverein Mellifera e. V. gegründete Netzwerk Blühende Landschaft darum, dass in unserer meist nur noch grünen Landschaft wieder mehr blüht. Bienen, Hummeln, Schmetterlinge & Co. brauchen ein reiches und vielfältiges Blütenangebot, um überleben zu können und gesund zu bleiben. Weil die Blüten jedoch mit zunehmender Industrialisierung der Landwirtschaft fast nur noch in privaten Gärten und auf Balkonen zu finden sind und auch diese oft keinen Nektar mehr bieten, wurde 2003 das Netzwerk gegründet mit dem Ziel, das zu ändern. Heute geben zahlreiche, meist ehrenamtlich tätige Berater in Vorträgen oder im direkten Gespräch mit Kommunen, Landschaftsgärtnern, Landwirten oder anderen Interessierten Tipps, wie man eine blühende Landschaft gestalten kann. So hilft es beispielsweise schon, wenn Landwirte blühende Ackerrandstreifen gestalten oder ihre Wiesen nicht mehr düngen und erst nach der Blüte mähen. Aber auch Kommunen können ihre oft langweiligen öffentlichen Grünflächen optisch aufwerten und gleichzeitig etwas Gutes für die Nektarsammler tun.

Viele Tipps gibt es auch in dem Handbuch „Wege zu einer blühenden Landschaft“ oder auf den Internetseiten des Netzwerks nachzulesen. Außerdem hat das Netzwerk Blühende Landschaft verschiedene Saatgutmischungen von Pflanzen entwickelt, die für Bienen und andere Blütenbesucherinnen besonders attraktiv sind.

Die Bundesfachgruppe Demeter Bienenhaltung ist Kooperationspartner des Mellifera e.V. zu dem auch die Demeter Imkerei Fischermühle als Lehr- und Versuchsimkerei gehört. Auch dem Netzwerk Blühende Landschaften sind Demeter Imker angeschlossen, wie etwa Günther Friedmann oder Martin Klotz.  Das Netzwerk Blühende Landschaft feiert sein Jubiläum u. a. mit einer Fachtagung zum Thema „Neue Wege zum öffentlichen Bunt“, die vom 12. bis 14. Juni an der Fischermühle im schwäbischen Rosenfeld stattfindet.

 

11.06.2013
Netzwerk Blühende Landschaft feiert zehnjähriges Bestehen
Die Zeit verging wie im Bienenflug

Seit nunmehr zehn Jahren kümmert sich das vom Imkerverein Mellifera e. V. gegründete Netzwerk Blühende Landschaft darum, dass in unserer meist nur noch grünen Landschaft wieder mehr blüht. Bienen, Hummeln, Schmetterlinge & Co. brauchen ein reiches und vielfältiges Blütenangebot, um überleben zu können und gesund zu bleiben. Weil die Blüten jedoch mit zunehmender Industrialisierung der Landwirtschaft fast nur noch in privaten Gärten und auf Balkonen zu finden sind und auch diese oft keinen Nektar mehr bieten, wurde 2003 das Netzwerk gegründet mit dem Ziel, das zu ändern. Heute geben zahlreiche, meist ehrenamtlich tätige Berater in Vorträgen oder im direkten Gespräch mit Kommunen, Landschaftsgärtnern, Landwirten oder anderen Interessierten Tipps, wie man eine blühende Landschaft gestalten kann. So hilft es beispielsweise schon, wenn Landwirte blühende Ackerrandstreifen gestalten oder ihre Wiesen nicht mehr düngen und erst nach der Blüte mähen. Aber auch Kommunen können ihre oft langweiligen öffentlichen Grünflächen optisch aufwerten und gleichzeitig etwas Gutes für die Nektarsammler tun.

Viele Tipps gibt es auch in dem Handbuch „Wege zu einer blühenden Landschaft“ oder auf den Internetseiten des Netzwerks nachzulesen. Außerdem hat das Netzwerk Blühende Landschaft verschiedene Saatgutmischungen von Pflanzen entwickelt, die für Bienen und andere Blütenbesucherinnen besonders attraktiv sind.

Die Bundesfachgruppe Demeter Bienenhaltung ist Kooperationspartner des Mellifera e.V. zu dem auch die Demeter Imkerei Fischermühle als Lehr- und Versuchsimkerei gehört. Auch dem Netzwerk Blühende Landschaften sind Demeter Imker angeschlossen, wie etwa Günther Friedmann oder Martin Klotz.  Das Netzwerk Blühende Landschaft feiert sein Jubiläum u. a. mit einer Fachtagung zum Thema „Neue Wege zum öffentlichen Bunt“, die vom 12. bis 14. Juni an der Fischermühle im schwäbischen Rosenfeld stattfindet.