Gut Holzhausen

Nordrhein-Westfalen

Gut Holzhausen


Adresse: 
Gutshof 1
33039 Nieheim- Holzhausen

Tel:
Telefon: 
+49 (0)5274 9891-0
Fax:
Fax: 
+49 (0)5274 9891-10
E-Mail:
landwirtschaft [at] gut-holzhausen.de
verwaltung [at] gut-holzhausen.de
jvonderborch [at] gut-holzhausen.de
Web:


Gut Holzhausen ist ein Historischer Adelsbetrieb in Ostwestfalen. Seine Geschichte reicht bis in die Anfänge des 15. Jahrhunderts zurück. Seit mehr als 550 Jahren ist das Gut Holzhausen Sitz der Familie von der Borch. 1956 hat Adrian Freiherr von der Borch mit der biologisch-dynamische Wirtschaftsweise begonnen. Ab 1961 gibt es einen Vertrag mit Demeter. Der Betrieb war anfänglich geteilt. Ein Teil der Flächen wurde bereits biologisch-dynamisch bewirtschaftet, während die Tierhaltung (bis 1970 Milchvieh und Rinderzucht; ab 1970 Zuchtsauen und Mastschweine) und die restlichen Flächen konventionell betrieben wurden. Ende der achtziger Jahre, Anfang der neunziger Jahre wurde der Betrieb vollständig umgestellt. In der Folge wurde die konventionelle Schweinehaltung eingestellt und sukzessive eine Mutterkuhherde aufgebaut. Heute bewirtschaften wir rd. 400 ha Ackerland und 35 ha Grünland. Auf dem Betrieb gibt es eine Mutterkuhherde mit rd. 75 GVE. Es gibt eine langjährige Kooperation mit einem Bioland-Schäfer sowie mit dem Demeter-Geflügelbetrieb Südbrock. Der Betriebsschwerpunkt liegt im Ackerbau. Es werden Speisegetreide: Winter-, Sommerweizen, Dinkel, Roggen, Hafer, Futtergetreide: Weizen, Sommergerste, Triticale, Ackerbohnen und Körnererbsen(im Gemenge mit Hafer oder Sommergerste) angebaut. Das Kleegras (20-25% der AF) wird für die Mutterkuhherde bzw. durch den Schäfer genutzt. Im landwirtschaftlichen Betrieb arbeiten neben dem Gutsverwalter noch zwei landwirtschaftliche Mitarbeiter und ein Azubi (staatliche Ausbildung). Neben der Landwirtschaft gibt es noch einen forstwirtschaftlichen Betriebsteil mit rd. 800 ha (Buchen- und Mischwald). Neben Wertholz wird im zunehmenden Maße Energie und Brennholz vermarktet. Der Forst wird vom eigenen Förster gemanagt, Einschlag und Rückearbeiten werden von externen Unternehmern ausgeführt. Auf dem Hof finden darüber hinaus kulturelle Veranstaltungen statt und es gibt die Möglichkeit Räumlichkeiten für private Feiern zu mieten. Für den Erhalt der denkmalgeschützten Gutsanlage gibt es einen Betriebshandwerker auf dem Hof. Der Betriebseigentümer Johann-Friedrich von der Borch wird im Büro von einer Teilzeitkraft bei allgemeine Verwaltungsarbeiten, Vermietung und Verpachtung, etc. unterstützt . Bis Ende 2009 gab es einen Hofladen, der allerdings wegen zu geringer Umsätze geschlossen werden musste.


Wir sind ein anerkannter Ausbildungsbetrieb.