Demeterhof Primbs

Baden-Württemberg

Demeterhof Primbs


Adresse: 
Dorfstr. 40
97258 Hemmersheim

Tel:
Telefon: 
+49(0)9335 352
Fax:
Fax: 
+49(0)9335 997695
E-Mail:
demeterhof-primbs [at] t-online.de
christine-primbs [at] t-online.de


  Produkt Herkunft Bio-Status
Gemüse
Kartoffeln
eigen
Demeter
Wurzelgemüse
eigen
Demeter
Fruchtgemüse
eigen
Demeter
Getränke
Saft
eigen
Demeter

Demeterhof Primbs (rechts) und Lindenhof Hemmersheim (Lernort Bauernhof seit 2014)
Wir bewirtschaften ca. 30 ha nach biodyn. Grundsätzen und erzeugen regionales Gemüse
und Kartoffel für den Raum Würzburg, Ochsenfurt, Kitzingen und Rothenburg o.d. Tauber.
Ab Hofverkauf nach Vereinbarung (wöchentliche E-Mail-Liste). Wir legen sehr hohen Wert
auf den Schutz der Artenvielfalt und den Erhalt der Bodenfruchtbarkeit.


Entdecken Sie hier die Besonderheiten dieses Betriebes mit seinen individuellen Schwerpunkten im sozialen, ökologischen oder biodynamischen Engagement

Soziales Engagement und gerechtes Wirtschaften

Wir haben Angebote für Schulen und Kindergärten: 
Ab Herbst 2014 eröffnen wir unseren angegliederten Lernort Bauernhof, den "Lindenhof Hemmersheim" mit bis zu 30 Übernachtungsbetten, Schulküche, Tagungsräumen und Werkstätten. Wir versorgen den neuen Lindenhof Hemmersheim mit unserem selbst angebauten Gemüse und werden auch interessante Seminare und Vorträge für Landwirte und Verbraucher anbieten. Mehr Info unter: 0170/8526294 bei Martin Primbs
Wir bieten Führungen an: 
Im Rahmen des neuen Lindenhofs Hemmersheim nach Absprache
Wir integrieren und fördern benachteiligte Menschen: 
Wir gestalten unseren neuen Lernort Bauernhof inklusiv. Das heißt, daß wir nicht nur benachteiligte Menschen beschäftigen wollen, sondern auch die Umbauten so durchgeführt haben, daß benachteiligte Menschen auch an unseren Seminaren teilnehmen können und bei uns übernachten können.
Wir bieten Kurse oder Seminare an: 
Im Rahmen des neuen Lindenhofs Hemmersheim ab Herbst 2014
Weiter Besonderheiten: 
Für 2015 ist ein "Bodenpraktiker-Kurs" für Demeterlandwirte geplant.

Engagement in Ökologie und Nachhaltigkeit
Wir setzen uns für Landschaftspflege und ökologische Vielfalt ein: 
An allen Äckern stehen Hecken und Streuobstbäume, die Ackerränder werden nicht gemäht. Blühstreifen stehen an mehreren Feldern und sind zum Lebensraum vieler seltenen Insekten geworden.
Wir arbeiten mit regenerativen Energien oder sind innovativ im Umgang mit Rohstoffen: 
Auf allen großen Süddächern sind Photovoltaikelemente installiert. Insgesamt speisen wir 2014 120 kWpeak elektrische Leistung in das Netz ein oder verbrauchen eigenen Strom auf unserem Bauernhof. Eine zentrale Hackschnitzelheizung versorgt im Winter die Lagerräume mit Wärme und auch das Wohnhaus. Natürlich nutzen wir auch die Wärme der Sonne für eine große Solaranlage mit Heizungs- einbindung.
Wir engagieren uns insbesondere in der Bodenpflege oder Humusaufbau: 
Durch Zwischenfruchtanbau vermehren wir das Bodenleben und fördern den Humusaufbau.
Sonstiges: 
Keiner unserer Äcker steht direkt neben einem gespritzen konventionellen Acker. Immer sind Blühstreifen oder Wege dazwischen. So sichern wir eine geringste Belastung mit vom Wind verfrachteteten Dünge- und Spritzmitteln!
Unser Entwicklungsziel im Bereich "Ökologie und Nachhaltigkeit": 
Eine Nullbilanz für CO2: Wir wollen soviel CO2 einsparen, wie wir CO2 emittieren (Heizung, Diesel für die Trakoren und unser Lieferfahrzeug) und unseren Strom so viel wie möglich selbst erzeugen. . Umstellung auf Elektro-PKW (ab Herbst 2014). Kleinwindanlage ab 2015.

Biodynamische Impulse
Wir arbeiten intensiv mit biodynamischen Präparaten: 
Dafür haben wir die neue Präparate-Gebläsespritze angeschafft.
Wir vermehren/erzeugen biodynamisch gezüchtet, alte oder besondere Sorten.: 
Wir bauen ab 2014 die biodyn. gezüchtete Weizensorte Butaro an und die biol. Ackerbohnensorte Bioro. In den kommenden Jahren werden wir so weit wie möglich auf biodyn. gezüchtete Sorten umstellen. Alle Gemüsesamen sind von der Bingenheimer Saatgut AG oder von der österreichsichen Reinsaat. Wir vermehren alte Kartoffelsorten wie die Blauen Schweden und bauen die alte Sorte Linda an.
Wir bieten unseren Tieren besondere Haltungsformen oder Tierpflege: 
Wir arbeiten großviehlos, bekommen aber Rindermist von Demeter-Kollegen. Unsere Tiere sind unter dem Acker (Regenwürmer und Milliarden Kleinlebewesen) und sie machen uns einen fruchtbaren Boden aus Mist, Kompost und Mulchmaterial.
Wir haben eine besondere Vielfalt an Kulturen: 
Wir bauen bis zu 10 verschiedene Kartoffelsorten an, auch alte Sorte wie den "Blauen Schweden" und bis zu 30 verschiedene Gemüsesorten.
Sonstiges: 
Ab 2015 findet bei uns ein "Demeter-Bodenpraktikerkurs" statt. Informationen dazu bei Martin Primbs unter 01708526294.
Unser Entwicklungsziel im Bereich "Qualität biodynamischer Landwirtschaft": 
Wir wollen den Humusgehalt und damit die CO2-Speicherung in den nächsten Jahren gezielt erhöhen und die Ackerfruchtbarkeit nachhaltig sichern. Damit leisten wir einen Beitrag gegen den Klimawandel, verhindern Bodenerosion und schützen das Grund- wasser.