Eine Ära geht zu Ende

Martin Schäfer verlässt nach 27 Jahren den Vorstand von Demeter BW

Eine Ära geht zu Ende

20.12.2013
Rechtschaffen und aufrichtig:  Landwirt Martin Schäfer wird nach 27 Jahren Vorstandsarbeit bei Demeter Baden-Württemberg ehrwürdig und gebührend verabschiedet. Von links: Johannes Ell-Schnurr (Geschäftsführer von Demeter Baden-Württemberg), Martin Schäfer (Demeter-Landwirt, Michaelshof in Leinfelden) und Christoph Simpfendörfer (Aufsichtsratsvorsitzender von Demeter e.V.)
Rechtschaffen und aufrichtig: Landwirt Martin Schäfer wird nach 27 Jahren Vorstandsarbeit bei Demeter Baden-Württemberg ehrwürdig und gebührend verabschiedet. Von links: Johannes Ell-Schnurr (Geschäftsführer von Demeter Baden-Württemberg), Martin Schäfer (Demeter-Landwirt, Michaelshof in Leinfelden) und Christoph Simpfendörfer (Aufsichtsratsvorsitzender von Demeter e.V.)

Seit 53 Jahren besteht die Arbeitsgemeinschaft von der Demeter e.V. in Baden-Württemberg, mehr als die Hälfte dieser Zeit gehörte der Landwirt Martin Schäfer aus Leinfelden-Echterdingen dem baden-württembergischen Demeter-Vorstand an. Bei der Mitgliederversammlung Ende November 2013 im Tennental verabschiedete sich der 62-Jährige, der nicht nur unter Demeter-Kollegen große Anerkennung für seine Arbeit und sein Wirken fand.

Der Aufsichtsratsvorsitzende von Demeter e.V., Christoph Simpfendörfer, würdigte das herausragende Engagement und die grundehrliche Wesensart seines Kollegen. „Bewundernswert“ , konstatiert Simpfendörfer. “Als Du, lieber Martin, dich im Jahre 1987 erstmals als Kandidat für den Vorstand bewarbst, war das zu einer Zeit voller persönlicher, großer Herausforderungen. Die Aussiedlung des Familienbetriebs und dessen Weiterentwicklung und Umbau zu einem modernen Gemüseanbaubetrieb mussten bewältigt werden, und trotzdem hast Du dich dazu entschlossen im Verband ehrenamtliches Engagement und zusätzliche Verantwortung zu übernehmen. Das ist Dir bestens gelungen .“

Mit seinem breiten fachlichen Wissen und mit realitätsnahen anthroprosophischen Überzeugungen stand Martin Schäfer für gesundendes Wirtschaften und solide Finanzen ebenso wie für politische Weitsicht und Anstand. Deshalb war er seit der Gründung der Arbeitsgemeinschaft ökologischer Landbau BW (AÖL) im Jahr 1998 auch dort im Vorstand engagiert. Im Umgang mit Kollegen aus der konventionellen Landwirtschaft pflegte er stets einen offenen Dialog und einen respektvollen Umgang.

„Es war mir eine Ehre, dass ich über 27 Jahre lang für die biologisch-dynamische Gemeinschaft im Vorstand arbeiten durfte,“ bedankt sich Martin Schäfer für das langjährige Vertrauen. Trotz des gelebten Understatements seiner Person blickt er doch ein wenig stolz zurück: „In den vergangenen 27 Jahren habe ich bei keiner einzigen Vorstandssitzung gefehlt.“

Eine Ära geht zu Ende
Martin Schäfer verlässt nach 27 Jahren den Vorstand von Demeter BW

Seit 53 Jahren besteht die Arbeitsgemeinschaft von der Demeter e.V. in Baden-Württemberg, mehr als die Hälfte dieser Zeit gehörte der Landwirt Martin Schäfer aus Leinfelden-Echterdingen dem baden-württembergischen Demeter-Vorstand an. Bei der Mitgliederversammlung Ende November 2013 im Tennental verabschiedete sich der 62-Jährige, der nicht nur unter Demeter-Kollegen große Anerkennung für seine Arbeit und sein Wirken fand.

Der Aufsichtsratsvorsitzende von Demeter e.V., Christoph Simpfendörfer, würdigte das herausragende Engagement und die grundehrliche Wesensart seines Kollegen. „Bewundernswert“ , konstatiert Simpfendörfer. “Als Du, lieber Martin, dich im Jahre 1987 erstmals als Kandidat für den Vorstand bewarbst, war das zu einer Zeit voller persönlicher, großer Herausforderungen. Die Aussiedlung des Familienbetriebs und dessen Weiterentwicklung und Umbau zu einem modernen Gemüseanbaubetrieb mussten bewältigt werden, und trotzdem hast Du dich dazu entschlossen im Verband ehrenamtliches Engagement und zusätzliche Verantwortung zu übernehmen. Das ist Dir bestens gelungen .“

Mit seinem breiten fachlichen Wissen und mit realitätsnahen anthroprosophischen Überzeugungen stand Martin Schäfer für gesundendes Wirtschaften und solide Finanzen ebenso wie für politische Weitsicht und Anstand. Deshalb war er seit der Gründung der Arbeitsgemeinschaft ökologischer Landbau BW (AÖL) im Jahr 1998 auch dort im Vorstand engagiert. Im Umgang mit Kollegen aus der konventionellen Landwirtschaft pflegte er stets einen offenen Dialog und einen respektvollen Umgang.

„Es war mir eine Ehre, dass ich über 27 Jahre lang für die biologisch-dynamische Gemeinschaft im Vorstand arbeiten durfte,“ bedankt sich Martin Schäfer für das langjährige Vertrauen. Trotz des gelebten Understatements seiner Person blickt er doch ein wenig stolz zurück: „In den vergangenen 27 Jahren habe ich bei keiner einzigen Vorstandssitzung gefehlt.“