Staatsmedaille in Gold für Demeter-Obstbaupionier Bruno Brugger

Ausgezeichnet: Ministerialdirektor Reimer ehrt Demeter-Betrieb

Staatsmedaille in Gold für Demeter-Obstbaupionier Bruno Brugger

06.05.2013
Bruno Brugger mit MD Reimer (MLR) bei der Übergabe
Bruno Brugger mit MD Reimer (MLR) bei der Übergabe

Im Rahmen der Fachtagung zum Ökologischen Obstbau auf der Messe Intervitis Interfructa in Stuttgart hat am Freitag, den 26. April 2013, der Demeter-Obstbauer Bruno Brugger als Pionier des ökologischen Obstbaus die Staatsmedaille in Gold erhalten. Ministerialdirektor Wolfgang Reimer würdigte seine herausragenden Leistungen im Obstbau in Baden-Württemberg: „Ich freue mich besonders, heute dem Öko-Obstbaupionier Bruno Brugger aus Friedrichshafen die Staatsmedaille in Gold überreichen zu können.“ Rund die Hälfte aller obstanbauenden Betriebe in Deutschland befänden sich in Baden-Württemberg, ergänzte Reimer und ordnete den Öko-Obstbau als wesentlichen Bestandteil des Aktionsplans der Landesregierung ,Bio aus Baden-Württemberg‘ ein.

Bereits seit 1973 gestalten Bruno Brugger und seine Frau den familiengeführten Obstbaubetrieb in Friedrichshafen nach ökologischen Grundsätzen. Der Betrieb wurde zunächst nach den Bioland-Richtlinien umgestellt. Seit 1977 bewirtschaften die Bruggers auf einer Fläche von 16 Hektar Obst und Holunder nach Demeter-Richtlinien. „Den immer steigenden Chemieeinsatz, vor allem im Obstbau, wollten wir nicht mehr akzeptieren“,so Brugger.

Auf dem richtigen Weg

Seit 35 Jahren verzichtet Brugger auf den Einsatz von chemischsynthetischen Düngemitteln und chemischen Pflanzenschutzmitteln, stattdessen arbeitet er nach der biologisch-dynamischen Methode. Hierbei kommen spezielle Präparate aus Heilpflanzen zum Einsatz. Sie stärken die Pflanzen in ihrer natürlichen Widerstandskraft und beleben die Erde. Die teilweise aufwändige Kompostwirtschaft sorgt für humusreiche Böden. Sie ist somit die Grundlage für ein gesundes Wachstum und ein intaktes Öko-System. „Der Erfolg und die Zufriedenheit sind für uns die Bestätigung auf dem richtigen Weg zu sein.“ sagt Brugger stolz.

Tüftler und Praktiker

Mit den Geehrten freut sich auch Johannes Ell-Schnurr, Geschäftsführer von Demeter Baden-Württemberg: „Mich begeistert insbesondere, dass Bruggers vieles was heute zum Standart des ökologischen Obstbaus gehört, wie Begrünung und nützlingsschonender Anbau, vor 30 Jahren schon praktiziert haben.“ Außerdem war Bruno Brugger maßgeblich an der Entwicklung geeigneter Bodenbearbeitungsgeräte für den ökologischen Obstbau beteiligt, in dem er dank seiner handwerklichen Fertigkeiten vieles in Eigenbauweise ausgetüftelt hat.

Staatsmedaille in Gold für Demeter-Obstbaupionier Bruno Brugger
Ausgezeichnet: Ministerialdirektor Reimer ehrt Demeter-Betrieb

Im Rahmen der Fachtagung zum Ökologischen Obstbau auf der Messe Intervitis Interfructa in Stuttgart hat am Freitag, den 26. April 2013, der Demeter-Obstbauer Bruno Brugger als Pionier des ökologischen Obstbaus die Staatsmedaille in Gold erhalten. Ministerialdirektor Wolfgang Reimer würdigte seine herausragenden Leistungen im Obstbau in Baden-Württemberg: „Ich freue mich besonders, heute dem Öko-Obstbaupionier Bruno Brugger aus Friedrichshafen die Staatsmedaille in Gold überreichen zu können.“ Rund die Hälfte aller obstanbauenden Betriebe in Deutschland befänden sich in Baden-Württemberg, ergänzte Reimer und ordnete den Öko-Obstbau als wesentlichen Bestandteil des Aktionsplans der Landesregierung ,Bio aus Baden-Württemberg‘ ein.

Bereits seit 1973 gestalten Bruno Brugger und seine Frau den familiengeführten Obstbaubetrieb in Friedrichshafen nach ökologischen Grundsätzen. Der Betrieb wurde zunächst nach den Bioland-Richtlinien umgestellt. Seit 1977 bewirtschaften die Bruggers auf einer Fläche von 16 Hektar Obst und Holunder nach Demeter-Richtlinien. „Den immer steigenden Chemieeinsatz, vor allem im Obstbau, wollten wir nicht mehr akzeptieren“,so Brugger.

Auf dem richtigen Weg

Seit 35 Jahren verzichtet Brugger auf den Einsatz von chemischsynthetischen Düngemitteln und chemischen Pflanzenschutzmitteln, stattdessen arbeitet er nach der biologisch-dynamischen Methode. Hierbei kommen spezielle Präparate aus Heilpflanzen zum Einsatz. Sie stärken die Pflanzen in ihrer natürlichen Widerstandskraft und beleben die Erde. Die teilweise aufwändige Kompostwirtschaft sorgt für humusreiche Böden. Sie ist somit die Grundlage für ein gesundes Wachstum und ein intaktes Öko-System. „Der Erfolg und die Zufriedenheit sind für uns die Bestätigung auf dem richtigen Weg zu sein.“ sagt Brugger stolz.

Tüftler und Praktiker

Mit den Geehrten freut sich auch Johannes Ell-Schnurr, Geschäftsführer von Demeter Baden-Württemberg: „Mich begeistert insbesondere, dass Bruggers vieles was heute zum Standart des ökologischen Obstbaus gehört, wie Begrünung und nützlingsschonender Anbau, vor 30 Jahren schon praktiziert haben.“ Außerdem war Bruno Brugger maßgeblich an der Entwicklung geeigneter Bodenbearbeitungsgeräte für den ökologischen Obstbau beteiligt, in dem er dank seiner handwerklichen Fertigkeiten vieles in Eigenbauweise ausgetüftelt hat.