Nachhaltigkeit fängt beim Essen an

Vortrags- und Diskussionsabend in Tennental - 28.06.13 / Deckenpfronn

Nachhaltigkeit fängt beim Essen an

19.06.2013
Bio-Koch Karsten Bessai und Landwirt Alexander Thierfelder begutachten biologisch-dynamische Salatpflanzen im Gewächshaus der Dorfgemeinschaft Tennental in Deckenpfronn
Bio-Koch Karsten Bessai und Landwirt Alexander Thierfelder begutachten biologisch-dynamische Salatpflanzen im Gewächshaus der Dorfgemeinschaft Tennental in Deckenpfronn - Bild: www.organicpic.com

„Eine gesunde Landwirtschaft braucht eine nachhaltige Ernährung“,
heißt es am 28. Juni 2013 in Deckenpfronn. Das Bündnis 90/Die Grünen lädt mit diesem Thema zu einem Vortrags- und Diskussionsabend im Rahmen seiner Kampagne „Klimaschutz mit Messer und Gabel“ ein. Mit dem Martinshof der Dorfgemeinschaft Tennental wählten sie einen Veranstaltungsort, wie er dafür besser nicht passen könnte. Als Gäste haben sich Landtagsabgeordneter Reinhold Pix sowie Sven Reisch, Bundestagskandidat für den Wahlkreis Böblingen, angekündigt.

Was macht eine hochwertige Ernährung aus, wie kann eine selbstbestimmte und zukunftsfähige Landwirtschaft aussehen, und was muss sich dafür im Ernährungsbereich ändern? Diese Fragen sind zentrale Themen des Demeter-Verbands – schon seit Jahrzehnten. Viele Ideen und Konzepte sind in der fast 90-jährigen Verbandsgeschichte entstanden,
für eine Ernährungswirtschaft, die gesunde und charaktervolle Lebensmittel für alle produziert und dabei Umwelt und Ressourcen schont.

Die Ernährungswende greift jetzt das Bündnis90/Die Grünen als Wahlkampf-Thema auf. Mit ihrer Reihe „Grüne im Gespräch“ und dem Thema „Nachhaltige Ernährung als Grundlage für eine gesunde Landwirtschaft“ haben sie sich ganz bewusst den Martinshof der Dorfgemeinschaft Tennental als Veranstaltungsort gewählt. Hier wird Landwirtschaft nach biodynamischen Richtlinien gestaltet und somit schon seit 1991 die nachhaltigste Form der Öko-Landwirtschaft praktiziert und gelebt.

Entsprechend wird den Abend am 28. Juni 2013 ab 19 Uhr eine Hofführung eröffnen. Alexander Thierfelder, Landwirt der Dorfgemeinschaft Tennental, wird am Beispiel des Martinshofs die Eckpunkte einer gesunden und nachhaltigen Landwirtschaft aufzeigen. Reinhold Pix (MdL) wird anschließend ab 20 Uhr in einem Vortrag die Rolle des Verbrauchers und die Notwendigkeit einer nachhaltigen Ernährung darstellen. Die anschließende offene Diskussionsrunde
wird Sven Reisch moderieren.


Demeter und eine zukunftsfähige Ernährungswirtschaft

Die Ökologische Lebensmittelwirtschaft verdeutlicht seit Jahren auf praktische Art und Weise, wie die großen Herausforderungen der Zukunft gemeistert werden können: Kein Kunstdünger auf den Feldern, Sorgfalt im Umgang mit den Böden, viel Platz und Auslauf für die Tiere, keine Gentechnik, keine Pestizide, keine Antibiotika.
Darüber hinaus wird nachhaltig verarbeitet und Transportwege gering gehalten. Regionalität, Saisonalität und umweltfreundliche Verpackung gehören ebenfalls zu den wichtigen Vorgaben. Recht auf Nahrung, nachhaltige Ernährung, artgerechte Tierhaltung, Kreislaufwirtschaft und öko-soziale Marktwirtschaft sind gleichzeitig die zentralen Stichworte sowie die politischen Kernforderungen.

Die Folgen des Klimawandels liegen schon jetzt in spürbarer Zukunft, daher müssen diese Lösungswege als Richtschnur für politische Maßnahmen genutzt werden, so der Demeter-Verband. In der Diskussion über die Ursachen steht der Energieverbrauch für Verkehr, Stromerzeugung oder Heizung unserer Häuser im Vordergrund. Viel zu selten wird daran gedacht, dass auch die Ernährung einen erheblichen Anteil am Treibhauseffekt hat, vor allem durch die Erzeugung und Verarbeitung der Lebensmittel vom Anbau bis zur Küche. Das macht in Deutschland etwa ein Fünftel des Ausstoßes
klimawirksamer Gase aus.

Nachhaltigkeit fängt beim Essen an
Vortrags- und Diskussionsabend in Tennental - 28.06.13 / Deckenpfronn

„Eine gesunde Landwirtschaft braucht eine nachhaltige Ernährung“,
heißt es am 28. Juni 2013 in Deckenpfronn. Das Bündnis 90/Die Grünen lädt mit diesem Thema zu einem Vortrags- und Diskussionsabend im Rahmen seiner Kampagne „Klimaschutz mit Messer und Gabel“ ein. Mit dem Martinshof der Dorfgemeinschaft Tennental wählten sie einen Veranstaltungsort, wie er dafür besser nicht passen könnte. Als Gäste haben sich Landtagsabgeordneter Reinhold Pix sowie Sven Reisch, Bundestagskandidat für den Wahlkreis Böblingen, angekündigt.

Was macht eine hochwertige Ernährung aus, wie kann eine selbstbestimmte und zukunftsfähige Landwirtschaft aussehen, und was muss sich dafür im Ernährungsbereich ändern? Diese Fragen sind zentrale Themen des Demeter-Verbands – schon seit Jahrzehnten. Viele Ideen und Konzepte sind in der fast 90-jährigen Verbandsgeschichte entstanden,
für eine Ernährungswirtschaft, die gesunde und charaktervolle Lebensmittel für alle produziert und dabei Umwelt und Ressourcen schont.

Die Ernährungswende greift jetzt das Bündnis90/Die Grünen als Wahlkampf-Thema auf. Mit ihrer Reihe „Grüne im Gespräch“ und dem Thema „Nachhaltige Ernährung als Grundlage für eine gesunde Landwirtschaft“ haben sie sich ganz bewusst den Martinshof der Dorfgemeinschaft Tennental als Veranstaltungsort gewählt. Hier wird Landwirtschaft nach biodynamischen Richtlinien gestaltet und somit schon seit 1991 die nachhaltigste Form der Öko-Landwirtschaft praktiziert und gelebt.

Entsprechend wird den Abend am 28. Juni 2013 ab 19 Uhr eine Hofführung eröffnen. Alexander Thierfelder, Landwirt der Dorfgemeinschaft Tennental, wird am Beispiel des Martinshofs die Eckpunkte einer gesunden und nachhaltigen Landwirtschaft aufzeigen. Reinhold Pix (MdL) wird anschließend ab 20 Uhr in einem Vortrag die Rolle des Verbrauchers und die Notwendigkeit einer nachhaltigen Ernährung darstellen. Die anschließende offene Diskussionsrunde
wird Sven Reisch moderieren.


Demeter und eine zukunftsfähige Ernährungswirtschaft

Die Ökologische Lebensmittelwirtschaft verdeutlicht seit Jahren auf praktische Art und Weise, wie die großen Herausforderungen der Zukunft gemeistert werden können: Kein Kunstdünger auf den Feldern, Sorgfalt im Umgang mit den Böden, viel Platz und Auslauf für die Tiere, keine Gentechnik, keine Pestizide, keine Antibiotika.
Darüber hinaus wird nachhaltig verarbeitet und Transportwege gering gehalten. Regionalität, Saisonalität und umweltfreundliche Verpackung gehören ebenfalls zu den wichtigen Vorgaben. Recht auf Nahrung, nachhaltige Ernährung, artgerechte Tierhaltung, Kreislaufwirtschaft und öko-soziale Marktwirtschaft sind gleichzeitig die zentralen Stichworte sowie die politischen Kernforderungen.

Die Folgen des Klimawandels liegen schon jetzt in spürbarer Zukunft, daher müssen diese Lösungswege als Richtschnur für politische Maßnahmen genutzt werden, so der Demeter-Verband. In der Diskussion über die Ursachen steht der Energieverbrauch für Verkehr, Stromerzeugung oder Heizung unserer Häuser im Vordergrund. Viel zu selten wird daran gedacht, dass auch die Ernährung einen erheblichen Anteil am Treibhauseffekt hat, vor allem durch die Erzeugung und Verarbeitung der Lebensmittel vom Anbau bis zur Küche. Das macht in Deutschland etwa ein Fünftel des Ausstoßes
klimawirksamer Gase aus.